Tag 5 (1.9.10) – Der Winter verabschiedet sich wieder langsam

Erstellt am 1. September 2010.

Heute taute es weiter. Wolken, Nebel und sogar ganz kurzer Sonnenschein wechselten sich ab.

Wir wagten unseren Spaziergang. Der Schnee war noch viel wässriger als gestern und es „aperte“ immer mehr auf.

Mir scheint, grad auf der Tauplitzalm dürfte Kira wohl gerne fürs Foto posieren…..

…..denn auch 2007 hat sie sich fast gekonnt in Positur geschmissen :

Bis ca. 14 Uhr gab es auch keinen Niederschlag. Doch ausgerechnet, gerade als wir unterwegs waren – kurz vor der Linzerhütte (so wie letztes Mal) – fing es wieder zu regnen an. Kombiniert mit ziemlich starkem Wind machte es die ganze Sache doch eher „kalt“. Ohne Wind wäre es wahrlich erträglich gewesen, aber mit konnte sich bei mir nicht wirklich viel Freude einstellen. Der Regen, oder was immer das war (nicht wirklich Schnee, nicht wirklich Regen und auch nicht wirklich Schneeregen) peitschte einem ziemlich „hart“ ins Gesicht, sodass es förmlich weh tat.
Wir bogen dann in eine Senke ab, wo der Wind kaum zu spüren war.  Hier war es viel angenehmer. Doch leider bin ich ein bissl ein Weichei und wollte dann schon ins warme Zimmer zurück. Poldi und Kira, die ja um einiges mehr aushalten als ich, blieben noch.
Gerade als ich mich etwas „querfeldein“ bergauf Richtung Hotel schnaufend emporquälte, (warum ich nicht normal am Weg gegangen bin, weiß ich selber nicht ;-)) besserte sich das Wetter. Der Regen hörte auf und es kam sogar kurzzeitig die Sonne raus. Dieses „Wetter-Wechselspiel“ wiederholte sich noch ein paar mal. Naja – morgen soll es ja angeblich wirklich besser werden.

Mein Fotoapparat machte weiterhin zeitweise „Spompanadeln“. Es lässt sich zeitweise der Auslöser einfach nicht abdrücken. Schon allein deswegen, weil der Apparat erst mal gar nicht „scharf stellt“. Mittlerweile nehme ich fast an, dass es der Autofokus ist, der Probleme macht.
Ich kann nur hoffen, dass die Kamera wenigstens den Urlaub lang noch durchhält.

Kira genießt es natürlich, dass sie im Urlaub die ganze Zeit mit Herrchen zusammen sein kann.
Es ist sogar so, wenn Herrchen mal was am Computer schaut, dann muss Fräulein Kira natürlich „live“ mit dabei sein:

Im Hotel sind wir seit dem Wochenende nur mehr wenige Gäste. Bis gestern waren wir 4 Familien – 3 mit Hund, 1 ohne. Seit heute sind wir nur mehr wir 3 mit Hunde. Ist aber recht angenehm und recht familiär, wenn so wenig los ist. Ich mag das  Auch wenn sich z.B. auf der Alm nur wenige Menschen bis gar keine tummeln. Das hat so ein eigenes Flair.

Für die Familie Egger vom Hotel war heute leider kein sehr schöner Tag. Seit ein paar Tagen ging es ihrer Hündin schlecht. Sie fuhren zum Tierarzt, wo ein Tumor im Brustraum festgestellt wurde. Da es ihr immer schlechter ging, musste sie heute eingeschläfert werden. Das sind so Momente, wo wir Hundebesitzer schon sehr mitfühlen. Eine traurige Situation und es wird einem bewusst, wie kurz doch so ein Hundeleben ist und an den Moment des Abschieds mag man ja gar nicht denken.   – Machs gut kleine Maus – irgendwo „da drüben“.

 

Auf das Foto unten klicken um alle Bilder des Tages anzusehen:

Steiermark – Tauplitzalm 2010 – 5. Tag: der Schnee verschwindet langsam wieder

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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