Tag 6 (2.9.10) – Es gibt sie wirklich – die Sonne!

Erstellt am 3. September 2010.

Ich konnte es kaum glauben, als ich in der Früh aus dem Fenster hinaussah und mir die Sonne entgegen strahlte! Jetzt endlich, am 6. Tag ließ sie sich blicken!
Es war zwar nicht der ganze Himmel blau, aber ein sehr großer Teil davon. Und von überall, von den Dächern der Häuser, rann das Wasser in Massen herunter. Die Sonne hatte wohl nun vor, den Schnee endgültig zum Schmelzen zu bringen. Ich war auch direkt erstaunt, den Dachstein zu erblicken. Darauf hatte ich schon ganz vergessen, dass er an schönen Tagen von hier aus sichtbar ist, und an den vergangenen Tagen war ja keine Rede davon. Leider ist die komplett freie Sicht vom Balkon aus nicht ganz möglich, aber das macht ja nichts! Der Mensch freut sich ja auch so!

Der Dachstein

Schon über Nacht war viel vom Schnee verschwunden. Dennoch zeigte sich die Landschaft teilweise noch wie ein Fleckerlteppich.

Aber es tat gut, mal diese sonnige Aussicht genießen zu können.

Und Kira konnte sich nun endlich am Balkon sonnen lassen!

Nun stand unserer ersten kleinen Wanderung ja nichts mehr im Wege.

Wir begannen sie erst mal Richtung Tauplitzsee, bogen jedoch knapp vorher nach links ab in Richtung Großsee.

Kira konnte sich wieder mal so richtig austoben.

Weiter ging es entlang des Großsees. Im Gegensatz zu den letzten Wochentagen, war heute ziemlich viel los. Es kamen uns sehr viele Leute auf diesem Weg entgegen. Später dann wurde es wieder etwas ruhiger am Großsee.

Ein kleiner „Hupfer“zum winzigen Märchensee durfte natürlich nicht fehlen.

Der Märchensee

Nach dem Abstecher ging es weiter entlang des Großsees., doch von nun ab leider bergauf. Aber ich wusste ja schon von den früheren Wanderungen, dass am Ende des Weges, wie als Belohnung für die Mühen, ein Bankerl mit schöner Aussicht auf den See auf uns wartete.

Der Großsee

Die Rast fiel eher kurz aus. Im Schatten, fühlte sich das kleine Lüfterl, das einem bei den vorangegangenen Anstrengungen sehr willkommen war, eher unangenehm an. Wenn man länger sitzen blieb, kühlte man schnell aus und es wurde einem richtiggehend kalt. Da wurde es bald Zeit, weiter zu marschieren.

Die Temperaturen waren an diesem Tag sehr unterschiedlich, denn an den sonnigen, windgeschützten Stellen war es oft sogar sehr warm – was natürlich zur Folge hatte, dass man eine Weste oder Pullover öfter mal an- und wieder auszog.

Den weiteren Weg hinauf zum Schneiderkogel ließen wir diesmal „links“ liegen und trotteten dafür in die Talsenke hinab, wo die Hotels Hirzegger und Zand stehen. Bei ersterem war eine Menge los, weil da gleich drei Reisebusse standen. Nun wurde unsere Vermutung bestätigt, wo die vielen Wanderer am See hergekommen sind.

Der Hierzegger

Nach einem kurzen Abstecher zum Krallersee machten wir kehrt und wanderten zur Straße nahe des großen Parkplatzes hinauf…..

…überquerten diese und wählten den Weg auf der anderen Seite als Rückweg.

Zuerst vorbei an den Hütten im unteren Bereich…

Almhütten mit Grimming im Hintergrund

…und dann durch den Wald, d.h. eher das, was leider davon übrig geblieben ist.
Weil hier eine Weidefläche entstehen soll, sind großflächig eine Menge Bäume gefällt worden.  Ich gebs zu, ich versteh nicht viel von dem Ganzen. Aber, es tut weh, was hier geschehen ist. Die Natur hat etwas ganz tolles verloren, für etwas, dessen Notwendigkeit ich leider bezweifle und auch der Weg hat viel von seinem Reiz verloren.

Quer über die schon vorhandenen Weideflächen mit ihren unzähligen Kuhschellen, kommt man bald wieder zur Straße, zur Bergstation des Sesselliftes und zu den Hotels.

Hotel Alpenrose

Den Nachmittag ließen wir dann bei einem Kaffee auf der sonnigen Terrasse ausklingen.

Und da, wo in der Früh noch Schneereste lagen, leuchteten jetzt wunderschön die grünen Almwiesen. Der Fleckerlteppich war nun verschwunden.

Ach ja, und so sieht ein Hund aus, der neugierig ist.

 

Auf das Foto unten klicken um alle Bilder des Tages anzusehen:

Steiermark – Tauplitzalm 2010 – 6. Tag: Wanderung auf der Alm

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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