Tag 7 (3.9.10) – Die Sonne hat sich wieder versteckt

Erstellt am 3. September 2010.

Der Blick aus dem Fenster in der Früh zeigte uns leider sehr deutlich, dass sich die Sonne schon wieder versteckt hatte – und zwar hinter Nebel bzw. tief hängenden Wolken. Aber es war wenigstens windstill und nicht so kalt, wie an den anderen Tagen. So verlief der Vormittag eher ruhig und mit wenig Aktivitäten (- so ist das nun mal, wenn man etwas faul im Zimmer herumlungert und dann auch noch einschläft .)

So am frühen Nachmittag hatte ich dann die glorreiche Idee, heute mal (quasi am letzten Tag) meine Walking-Stöcke doch noch auch auf der Tauplitzalm auszuführen. Diese Aktion verlief für mich nicht gerade so wirklich zufriedenstellend, sodass ich bald wieder zurück ging. Während dieser Zeit jedoch lichteten sich zeitweise sogar die Wolken und es blinselte kurzzeitig auch die Sonne hervor. Und wie schon vorher erwähnt, die Temperaturen waren nicht wirklich unangenehm.

Wieder im Zimmer angekommen, waren in der Zwischenzeit Poldi und Kira weggegangen. Da wir ja morgen weiter nach Murau in „unser Häuschen“ fahren hab ich nun auch die Vermieterin angerufen um die Schlüsselübergabe mit ihr zu klären. Wie üblich, konnte ich natürlich nicht genau sagen, wann wir kommen werden. Aber da wir ja schon mal da waren und wir uns ja schon auskennen, haben wir uns ein Platzerl ausgemacht, wo der Schlüssel zu finden sein wird.

Ich hatte aber trotzdem noch Lust etwas rauszugehen und so bin ich Poldi und Kira nachgegangen. Mit den Stöcken – und siehe da – mal ganz ohne Fotoapparat. Das hat in solchen Fällen wirklich Seltenheitswert! 😉 Darum gibts auch von heute kein einziges Foto.

Nach einem recht angenehmen Spaziergang, mehr oder weniger querfeldein auf der Alm, haben wir uns noch einen Kaffee bei einem gemütlichen Tratscherl mit der Familie Egger gegönnt. Zufälligerweise war auch die Mutter von Herrn Egger da, die wir zu Pfingsten auf der Pfannerhütte kennengelernt hatten. Und siehe da, sie konnte sich wahrlich noch an uns erinnern – d.h. eher nicht an uns, sondern an Kira, weil sie ihr damals aufgefallen ist, da sie so brav war. Darüber freut man sich natürlich als Hundebesitzer. 🙂

Das Abendessen hat heut auch länger gedauert, weil wir quasi Abschied gefeiert haben. Ähem, Poldi ist zur Zeit auch noch immer unten und tratscht noch mit Helmut, den wir bei unserem ersten Tauplitzalm-Aufenthalt kennengelernt haben. 😉 Aber das ist schon recht so.

Alles in allem möchte ich aber betonen, dass es uns hier – trotz der Wetterkapriolen – sehr gut gefallen hat. Die Alm ist wunderschön, ideal zum wandern und spazierengehen, ideal für Kira zum laufen und spielen. Unter der Woche sind meist nicht viele Leute da und wenn, dann verlieren sie sich meist hier auf der Hochebene.
Das Hotel Alpenrose ist ebenfalls sehr zu empfehlen. Sehr familiär, mit ausgezeichneter Küche. Die Familie Egger ist sehr nett und auch der Kellner (sein Name ist Szolt – Scholti) äußerst freundlich, umsichtig und zuvorkommend. Mit Hunden ist man hier sehr willkommen – und das ist hier nicht nur reine Theorie, sondern es ist wirklich so. – Da macht es gar nichts aus, wenn Hundchen beim Essen mal „im Weg“ liegt und Scholti wieder mal über sie „drübersteigen“ muss. Außerdem steht im Gastraum ein gefüllter „Frolic-Automat“ und eine Wasserschüssel bereit. Und Kira hat nicht nur einmal vor dem geliebten „Leckerli-Automaten“ ausgeharrt, bis sich Scholti oder sonst jemand endlich erweichen ließ und ihr das eine oder andere Gustostückerl zukommen ließ. 🙂

Für das Wetter kann nun mal niemand was. Und wenn man versucht, das Beste draus zu machen, dann wird es auf jeden Fall ein schöner Urlaub. Und vielleicht tut es so manchen mal ganz gut, ein bisschen langsamer zu treten und auch mal quasi „nichts zu tun“ und sich auch mal treiben zu lassen, ohne irgendwelchen Aktivitäten hinterherhetzen zu müssen. Uns hat es auf jeden Fall nicht geschadet.

Morgen gehts dann ein Häuserl weiter – nach Murau. Ist ja nicht weit entfernt. Nur ungefähr 90 km.

Hab heute am Telefon von der Vermieterin erfahren, dass die Mieter diese Woche ziemliches Pech hatten, weil es nur geregnet hatte. Also erging es ihnen nicht viel anders als uns hier auf der Alm, nur dass sie eben keinen Schnee hatten.
Ich bin schon neugierig, wie es nun nächste Woche sein wird. Die Wettervorhersagen lassen leider nichts wirklich Gutes hoffen. Naja, wir werden es halt nehmen müssen, wie es kommt. Und auch hier werden wir das Beste draus machen.

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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