Erster Frühlingsspaziergang und – es geht mir besser

Vorigen Samstag, also am 10. März, war einer der ersten schönen, sonnigen Frühlingstage. Ich hatte ja in meinen letzten Beiträgen geschrieben, dass ich seit dem Herbst den Winter über wenig Lust zu irgendwelchen Aktivitäten hatte und ich mich kaum aufraffen konnte, etwas zu unternehmen. Nicht mal das fotografieren hatte mich gereizt. Noch dazu kam, dass es mir seit der Kältewelle mit den fiesen Minusgraden, die uns Ende Jänner, Anfang Februar heimsuchte, allgemein und durch meine COPD so gar nicht gut ging. Jeder normale „Gassigang“ mit Kira war zu dieser Zeit ein richtiger Horror. Nicht nur die vermehrten Hustenanfälle quälten mich, auch der Umstand, dass ich nicht grad gut Luft bekam machten Spaziergänge nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Tätigkeiten. Auch bekam ich immer, wenn ich nur versuchte, ein bisschen schneller zu gehen, sofort sehr starkes Herzklopfen.

Ich hoffte, dass sich das alles bessern würde, sobald die Temperaturen wieder moderater wurden, aber leider war das ein Irrtum.

Nun wird mir ja immer wieder gesagt, ich sollte etwas für meine Kondition tun, denn dann sollte ja auch alles andere besser werden. Mag schon sein, dass alle recht haben, aber es ist irrsinnig schwierig sich zu etwas aufzuraffen, wenn es einem einfach nicht gut geht dabei. Dadurch scheitere ich leider immer wieder. Trotzdem versuchte ich doch so manches mal ein paar kleine Runden alleine zu gehen, die aber nicht unbedingt so toll ausfielen. Also entschloss ich mich, einen Termin bei meiner Lungenärztin fast zwei Wochen später auszumachen.

Aber welche Überraschung, seit ich den Arzttermin vereinbart hatte, ging es mir langsam besser und als ich dann bei der Ärztin war, sogar ziemlich gut. Überdies fiel selbst die Lungenfunktion ein bisschen besser aus, als beim letzten Mal. Das freute mich natürlich sehr und ich konnte echt zufrieden sein.

Am nächsten Tag, eben am Samstag, schnappte ich unsere Kira, packte mein Zeugs zusammmen, darunter auch wieder mal meinen Fotoapparat und fuhr ins nahegelegene Weinviertel in ein Gebiet, wo wir schon oft mit Kira unterwegs waren. Ich hatte keine Ahnung, wie es mir dabei ergehen würde, aber ich wollte es einfach versuchen. Ganz ohne Druck und ohne bestimmtes Ziel. Ich nahm mir vor, einfach loszugehen und sollte es Probleme oder Schwierigkeiten geben, konnte ich ja jederzeit abbrechen, umkehren oder einen „leichteren“ – sprich ebenen – Weg gehen.

Und ich war überrascht und wirklich glücklich darüber, wie toll es ging. Wahrscheinlich waren das Wetter und die Temperaturen wieder mal ideal und vielleicht war ich auch angespornt durch die gute Diagnose vom Vortag. Auf jeden Fall schaffte ich eine ganz schöne Strecke. Damit hatte ich echt nicht gerechnet. Selbst beim – zwar sanften – bergauf gehen, gab es kaum Schweirigkeiten.

Ich hab am Handy „My Tracks“ mitlaufen lassen und darum weiß ich, dass ich doch 6,8 km gegangen bin. Zwar seeehr langsam, – ich war 2 Stunden und 17 Minuten unterwegs – aber immerhin. Zwei Wochen vorher wäre das unmöglich gewesen.

Natürlich hatte ich kleinere Pausen eingelegt und die Stops beim Fotografieren kamen mir da auch sehr entgegen. 🙂 Für den Anfang war ich doch ziemlich zufrieden um nicht zu sagen, dass ich sogar stolz auf mich war. 🙂 Vielleicht gibts ja mit der Zeit doch auch wieder eine Steigerung. Zumindest gab mir dieser Tag das Gefühl, dass es wieder, zumindest ein bisschen, „bergauf“ geht.

In dieser Gegend hatte ich schon voriges Jahr einmal so einen schönen Spaziergang erlebt. Ist schon wieder fast ein Jahr her. (Was für ein wunderschöner Nachmittag! und die Fotos dazu.)

Mit fotografieren hab ich mich natürlich auch wieder ziemlich ausgetobt. Immerhin hatte ich viel „nachzuholen“. 🙂 Doch bei solch herrlichem Sonnenschein, muss man ja einfach abdrücken. Noch sieht alles recht braun aus, aber es dauert sicher nicht mehr lange, bis es „grüner“ wird.

         

   

   

    

    

    

   

         

   

     

    

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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9 Antworten zu Erster Frühlingsspaziergang und – es geht mir besser

  1. dreamsandme schreibt:

    Liebe Gabi,

    es freut mich zu lesen, dass es dir etwas besser geht! Das warme Wetter lädt wirklich dazu ein rauszugehen, Fotos zu machen. Werd ich auch bald wieder machen!

    Lass dir liebe Grüße hier, ich denk an dich,
    Sunny

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    • Gabi schreibt:

      Ja, momentan haben wir ja tolles Frühlingswetter. Obwohls mir zwischenzeitlich manchmal schon direkt ein bisschen zu warm war. Oder sagen wir so, die Wärme kam jetzt wieder recht schnell.
      Leider gabs auch schon wieder „schlechtere“ Tage, aber im Grunde genommen läufts jetzt doch etwas besser.
      lg Gabi

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  2. buchstabenwiese schreibt:

    Das klingt ja erfreulich, liebe Gabi.
    Dass man sich schwer bis gar nicht aufraffen kann, etwas für die Kondition zu tun, wenn es einem nicht gut geht, das kann ich gut nachvollziehen. Geht mir nicht anders. Da fällt ein Anfang wesentlich leichter, wenn man gerade eine gute Phase hat.
    Schöne Bilder hast du uns mitgebracht. Der Header gefällt mir besonders gut. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Freut mich, dass Dir die Bilder gefallen.
      Ja, es fällt einem schwer manchmal, wenn es einem nicht gut geht. Leider ist mein „Befinden“ zeitweise recht wechselhaft. Aber im Großen und Ganzen gehts jetzt doch schon besser, als im Winter. Ich denke, es wird langsam werden. 🙂
      lg Gabi

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  3. SchmidtsWife schreibt:

    Es freut mich sehr, dass es Dir wieder besser gut. Ich hoffe, von nun an geht es nur noch bergauf (gesundheitlich, nicht beim wandern 😉

    Sehr schoene Fotos und ein tolles Fotomodel!!!

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    • Gabi schreibt:

      Danke. Ich habs auch bei den anderen Kommentaren geschrieben – leider gehts nicht immer nur bergauf. Mal ists besser, mal wieder etwas schlechter. Aber so schlimm wie im Winter ist es momentan nicht mehr.
      lg Gabi

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  4. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    ganz wunderschöne Fotos. Es freutlich riesig, dass es Dir wieder besser geht. Aber ich wünsche Dir natürlich, dass Du auch noch immer weitere Fortschritte machst.
    Hier ist es, wie Du ja aus meinem Blog weißt, auch richtig Frühling geworden, und eigentlich wäre es Zeit, wieder richtig viel zu radeln, aber leider sind die äußeren Umstände, bedingt durch den Öl- und Gasboom heir, alles andere als günstig: viel zu viel Verkehr [der hat ganz wahnsinning zugenommen, und damit auch die Unfälle], und damit ist es gefährlich geworden, und auch sehr schlechter Straßenzustand. Es macht einfach nicht mehr richtig Spaß. Aber irgendwie will ich es auch nicht aufgeben.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, und mach’s gut,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Danke Pit. Es geht mal besser, mal schlechter. Leider wechselt das doch immer wieder. Aber ich denke, es ist im Grunde genommen schon besser als im Winter.
      Ich will auch heuer versuchen, wieder etwas mehr mit dem Rad zu fahren. Komischerweise macht mir ja radfahren am wenigsten Probleme. Da stört es mich auch nicht so sehr, wenn es heiß ist. Ich finde, beim radeln kann man sich die Kraft recht gut einteilen. Gehen finde ich da fast „anstrengender“. Klingt komisch – ist aber so. 🙂
      Aber ich will natürlich auch Spaziergänge mit Kira machen. Doch sobald es heißer wird, fallen die sowieso dann immer mehr in die Abendstunden.

      Dass es bei Euch mit dem vielen Verkehr jetzt nicht grad lustig ist, radzufahren, kann ich verstehen. Könnt Ihr Eure Räder nicht in den Wagen verfrachten und auf weniger verkehrsreiche Strecken ausweichen?
      Kann auch verstehen, dass Du es nicht aufgeben willst. Denn hört man mal damit auf, tut man sich irrsinnig schwer, wieder anzufangen. Und wenns blöd hergeht, macht mans dann vielleicht überhaupt nicht mehr.

      lg Gabi

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      • Pit schreibt:

        Hallo Gabi,
        es stimmt: beim Radeln kann man sich die Kraft ganz gut einteilen, sofern es im Flachland ist. Hier, im leicht hügeligen Gelände, muss ich manchmal „einfach durch“, weil ich nicht absteigen und schieben will [Ehrensache oder Machogehabe – ganz wie Du willst. 😉 ] Was aber beim Radeln wirklich besser erträglich ist, ist die Hitze, weil der Fahrtwind ganz schön kühlt. So kann ich hier durchaus auch bei Temperaturen von um 40 Grad radeln.
        Apropos Räder ins Auto und woanders radeln: das würde bedeuten, 55 Meilen nach San Antonio zu fahren, und das ist uns einfach zu aufwendig, zu teuer und auch zu umweltschädlich. Aber mal sehen, vielleicht etwas weiter südlich, in Bee County. Ist nur ca. 25 Meilen und hat sehr schöne Landstraßen.
        Ich werde mir auf jeden fall etwas einfallen lassen.
        Liebe Grüße,
        Pit

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