Noch immer nicht ganz fit

Der grippale Infekt zieht sich leider länger dahin, als ich erwartet hatte. Vor 2 Tagen, als ich den Blogeintrag darüber schrieb, dachte ich eigentlich schon, es wäre fast überstanden und das wars jetzt. Ja „schmecks“ – wie wir Wiener dazu sagen. Nix ist daraus geworden. Zumindest nicht in dem Maße, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Fieber ist schon seit ein paar Tagen weg. aber ich bin noch so abgeschlafft und so überhaupt nicht belastungsfähig, sodass ich mir schon wieder mal vorkomme, wie eine 80jährige. Und wie ich es leider befürchtet hatte, hat sich mein Husten, wie schon so oft nach Erkältungen, so richtig festgesetzt. Das, was man eigentlich abhusten sollte, sitzt tief, fest und zäh in meinen Bronchien und beraubt mich zeitweise noch mehr meiner Luft, als sonst. Mir, die ja sehr wohl einiges an Husten gewohnt ist, tut zeitweise schon alles weh davon. Unglaublich, wie anstrengend das oft ist. Am besten gehts mir, wenn ich mich nicht viel bewege. Tu ich das doch, was ich ja aber doch zeitweise muss, denn ich kann mir leider kein Bedienungspersonal leisten :-), wird halt alles wieder gereizt. Aber auch unabhängig davon, geht mir noch schnell die Puste aus und das hat jetzt mit dem Husten nichts zu tun. (Glaubt mir, den Unterschied kann ich beurteilen. Ich hab ja schon fast 2 Jahrzehnte lang Erfahrungen gesammelt. :-)) Meinem Sohn, den ich ja leider auch angesteckt habe (sorry M. :-(), geht es nämlich ähnlich. Keine Ahnung was für einen hartnäckigen Virus wir da aufgeschnappt haben. Normalerweise stecke ich sowas (außer das mit dem Husten) immer viel schneller weg. Meist hab ich grad mal einen Tag Fieber, am nächsten Tag ist es so halb „gut“ und dann wars es schon wieder. Dass ich so lange an sowas herumlaboriere ist mir neu.

Auf jeden Fall ist es bei uns zeitweise recht „lustig“, oder sagen wir besser, recht laut. Wenn wir beide auf sind, dann braucht keiner mehr den Fernseher aufzudrehen, denn man versteht sowieso nichts mehr. 🙂 Ob gleichzeitig oder nacheinander, „gebellt“ wird fast dauernd. Unsere Nachbarn werden erfreut sein.

Doch es gab ein paar Symptome, die mich dann gestern Abend bewogen haben, doch zu meiner Hausärztin zu gehen. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass sich vielleicht eine Lungenentzündung dazugeschlagen haben könnte. Wäre auch nichts neues. Ist schon zwei- oder dreimal nach einer Erkältung passiert. (Lungenentzündung klingt aber schlimmer, als sie tatsächlich sein muss. Ich bekam jedes Mal nur Antibiotika dagegen und es ging mir nicht schlechter, als jetzt. Und einmal spürte ich so gut wie gar nichts davon. Sie wurde damals nur zufällig bei einem Lungenarztbesuch entdeckt.)

Schon mal vorweg, Lungenentzündung hab ich keine. „Nur“ eine schwere Bronchitis. Naja, die genügt mir auch, bei diesen Zuständen. Als mich die Ärztin abhörte, meinte sie: „Na bumm, bei Ihnen knistert und knastert es.“ Das brauchte sie mir aber gar nicht zu sagen, denn das hör ich sogar selber. Nein, es „raschelt“ nicht, so wie man das hört, wenn man eine frische Erkältung hat und bevor man das Zeugs aushusten kann, sondern es knistert tatsächlich, begleitet durch ein leicht asthmatisches Pfeifen beim ausatmen. Sie fragte mich noch, ob sie den Studenten holen dürfe, damit er sich das auch mal anhören kann. Naja, warum nicht? Wenn ich schon was nicht alltägliches zu bieten habe. 🙂

Auf jeden Fall hab ich wieder Antibiotika verschrieben bekommen und Tabletten, die für Asthmatiker sind, welche das Anschwellen und Verengen der Atemwege verhindern sollen, einzunehmen vor dem schlafen gehen. Die kannte ich noch nicht. Sie sollen angeblich 12 Stunden wirken. Da bin ich aber sehr skeptisch. Denn all die von den Ärzten so hochgelobten „neuen“ und „modernen“ Inhalationsmedikamente, die 12 oder sogar 24 Stunden wirken sollen, haben das bei mir allerhöchstens 2 Stunden getan. Aber ich konnte mich ja überraschen lassen.

Am Donnerstag soll ich zur Kontrolle kommen und die Ärztin meinte noch, ich sollte mich schonen. Das brauchte sie mir eigentlich nicht zu sagen, denn ich kann eh nicht viel machen.

Gestern Abend hab ich dann mein Antibiotikum und vorm schlafen gehen die neue Tablette eingeworfen. Gemerkt davon hab ich eigentlich gar nichts. Aber vielleicht muss ich sie erst öfter nehmen, dass sie ihre Wirkung erzielen.

So, jetzt heißts wieder abwarten und Tee trinken (hab ich gerade sogar gemacht :-)). Alles weitere wird sich zeigen.

Aber so schlimm wie am Beginn ist es natürlich nicht mehr. Immerhin mach ich ja doch schon schön langsam ein paar Kleinigkeiten und sitze ja auch schon wieder am Computer. Dazu hatte ich nämlich die ersten Tage gar keine Lust.

Also, stärkt Eure Abwehrkräfte, lasst Euch von niemanden anstecken und bleibt gesund!

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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