Sommerrückblick 2012 (3)

So, versprochen. Das ist jetzt der letzte Sommerrückblick (August) vom Weinviertel für dieses Jahr. Immerhin ist der Sommer ja schon mehr als Geschichte und kurzzeitig hatte uns auch noch frühzeitig der Winter ereilt, womit ich so gar keine Freude hatte.

    

An den leider schlechten Handybildern sieht man zwar, dass es nicht viel Schnee war, der liegen geblieben ist, aber es reichte, dass es überall matschig war. Und kalt. Zwar noch keine richtigen Wintertemperaturen, aber mir reichts. Und schon im Oktober brauch ich das überhaupt nicht (genauso wie ich im März nicht schon Sommer haben will). Aber Gott sei Dank hielt der Spuk ja nur kurz an.

Mir hat es schon fast leid getan, dass ich diese Serie angefangen habe, weil ich dachte, ich würde das alles viel früher fertig kriegen. Aber ich lerne wohl nie dazu. Ich müsste es ja wissen, dass meine Pläne nie so funktionieren, wie ich sie mir vorstelle. Doch nun habe ich mir schon vor einiger Zeit die Mühe gegeben, die Fotos herzurichten und auf Picasa hochzuladen, also zieh ich das jetzt durch. Und außerdem, meine Mitleser sind es ja vielleicht schon gewohnt, dass bei mir immer alles spät und hinten nach kommt. 🙂

Aber andererseits, wenn man sich an etwas gerne erinnert, dann ist es ja wohl egal, wann? Oder? 🙂

Was mir im Weinviertel immer sehr gut gefällt, sind die verschiedenen Farben und Muster, die durch die Felder und Äcker entstehen:

 

Das Getreide ist ja um diese Zeit schon längst abgemäht. Andere Feldfrüchte, die ich leider nicht mit Namen kenne, stehen noch. Am längsten bleibt sowieso der Kukuruz (Mais) stehen:

Und sind Bäume vor oder zwischen den Feldern, dann mag ich es überhaupt sehr gerne:

    

Und was mir hier generell gefällt: das Ländliche, die Ruhe und die viele Natur rundherum. Das ist es, was ich als Städterin einfach so entspannend und schön finde.

  

  

   

In Nursch gibt es sogar Kühe, die im Freien weiden. Das ist in Niederösterreich eher selten.

Ende August war es noch ziemlich heiß. Snoopy und Kira zoge es unter Tags vor, eher herumzuliegen, als in der Hitze herumzutoben.

Abgemähte Felder müssen aber nicht unbedingt öde und leer aussehen. Schatten und Licht, speziell am Abend, können dem Ganzen oft eine interessante Struktur verleihen.

   

Auch in der benachbarten Umgebung von Nursch gibt es immer wieder Stellen, die ich gerne besuche.

    

Dieser alte Keller bei Herzogbirbaum, oder was immer das ist, hat es mir angetan. Ich fürchte nur, dass er nicht mehr lange steht:

Er sieht schon ziemlich mitgenommen aus und es scheint, als ob sich die Natur ihren Platz zurückholt. 2006 war der obere Teil noch nicht so verfallen:

2008 schon etwas mehr, aber doch noch nicht so arg wie heuer:

Doch auch in der Nähe von Wien – im Kreuttal – haben wir ein „neues“ Gebiet  entdeckt. Ein schöner Wald, in dem man ausgedehnte Spaziergänge machen kann.

Sogar eine verfallene Steinhütte steht hier mitten drinnen:
  

Ich war hier Mitte August das erste und einzige Mal. Eigentlich hatte ich vor, da auch im Herbst Spaziergänge zu machen und vielleicht ein paar schöne Bilder zu machen. Leider ist ja nichts draus geworden.

Ich habe es im letzten „Sommerbeitrag“ schon mal erwähnt, dass es mir vorkommt, als wären die Bilder hier etwas unscharf. Wenn Ihr sie jedoch anklickt, dann könnt Ihr sie in gewohnter Schärfe sehen.

Alle Fotos könnt Ihr auch hier nochmal ansehen:

Weinviertel August 2012

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Verwandte Themen:
Sommerrückblick 2012
Sommerrückblick 2012 (2)

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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7 Antworten zu Sommerrückblick 2012 (3)

  1. Der Emil schreibt:

    Diese Dokumentation des Verfalls inmitten der bezaubernden Landschaft … Schönheit auch darinnen.

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  2. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    ob die Bilder nun früh oder spät, zu dem Zeitpunkt wie von Dir geplant oder nicht erscheinen, das macht doch gar nichts! Sie sind einfach ganz wunderbar und ich freue mich, wenn sie denn da sind. Also: mach‘ Dir bitte auf keinen Fall Stress mit Deiner Zeitplanung!
    Liebe Grüße, z.Zt. aus dem Rheinland,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Ich weiß ja, dass es eigentlich egal ist, wann man was postet und veröffentlicht und ich mag mir natürlich keinen Stress damit machen. Aber mich ärgert es einfach, wenn ich was plane und dann kommt immer irgendwas anderes, dass meine Planung oft so richtig komplett durcheinander bringt. Aber ändern kann man es wohl eh nicht.

      Ich hoffe, Du bist noch nicht erfroren in Deiner alten Heimat. 🙂 Aber ich denke, so kalt ist es ja jetzt nicht mehr.

      lg Gabi

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  3. lamelanie schreibt:

    Wirklich wunderschöne Bilder. du hast wirklich einen guten Blick. 🙂
    LG

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