Kärnten – zweite Woche – in der Hütte (9. – 16.9.12)

Ich weiß, ich hab schon sehr viel hier von „unserer Hütte“ geschrieben, doch der Ordnung halber will ich noch einen kurzen Überblick unserer zweite Woche unseres zweiten heurigen Aufenthalts in Kärnten (bisschen verwirrend, ich weiß) zeigen. Dann ist mal ein Weilchen Schluß damit. Jedoch möchte ich dann, so ich halt dazukomme, immer wieder mal thematisch von Kärnten berichten.

Am Sonntag packeten wir unser Zeugs von der Ferienwohnung in den Wagen und verfrachteten es gerade mal einen halben Kilometer weiter zur Hütte. Eigentlich hatte Poldi diese „Speditionsarbeit“ größtenteils erledigt. Wegen des kurzen Umzugs haben wir nicht alles so sorgfältig ins Auto geschlichtet und so war eigentlich kein Platz mehr für Kira und mich. Darum marschierten wir zu Fuß nach hinten, was den Vorteil hatte, dass Poldi schon alles ins Haus geräumt hatte, als wir kamen. 🙂

Nun gehörte sie wieder für eine Woche uns, die Hütte. Es war ein herrlicher Tag.

Die Sonne strahlte vom Himmel und der Balkon mit der schönen Aussicht wartete darauf, wieder von uns benutzt zu werden.

Diesmal war es leider nichts mit den schönen Wiesenblumen. Die Wiese wurde am Vortag abgemäht. Zwar schade, aber das muss nun mal auch sein. Und das gemähte Heu brachte sogar schöne Strukturen auf die Wiese.

 

Kira war das egal. Hauptsache sie hatte „ihre“ Wiese wieder.

Lange blieb das Heu ja nicht liegen. Am Nachmittag wurde es fleißig eingesammelt. Drei Traktoren waren dafür unterwegs.

Der Eine sammelte das Heu auf und wickelte es zu große Ballen,…

…der Zweite brachte die Ballen zum Stall…

…und der Dritte umwickelte die Rollen mit dem Plastik.

Da war also mal so richtig „Action“ auf der Alm. 🙂

„Café Alpenblick“ war auch wieder eröffnet….

…und einmal sogar mit Besuch.

Gibt es was Schöneres um zu relaxen?

Auch am Montag und Dienstag hielt das herrliche Spätsommer- oder Herbstwetter, egal wie man es nennen mag, an. Es war nicht mehr so heiß wie einen Monat zuvor, aber auf jeden Fall mehr als warm genug. Nur wenn ein kleines Lüfterl wehte, spürte man schon deutlich, dass dies kühler ausfiel und sobald die Sonne weg war, war es dann auf der Wiese unten schon zu kühl. Aber am Balkon konnte man es sehr gut und angenehm aushalten.

Unsere Kira genoß auf jeden Fall noch sehr die warme Sonne.

Ab Mittwoch wurde leider beginnendes Schlechtwetter vorausgesagt. Mit so richtigem Temperatursturz und sogar Schneefall bis auf die höheren Berge im Laufe des Tages bzw. am Abend. Darum habe ich diesen letzten schönen Sonnentag bewusst bis zum Schluß ausgenutzt. Ich saß in meinem „Café Alpenblick“ und las in einem Buch über die Reisen anderer Leute. Dann legte ich es weg und genoss einfach die herrliche Aussicht. Ich dachte mir, wer weiß, ob und wenn ja, wann ich das nochmals so erleben kann.

So wie auf dem Bild war ein Teil meiner Aussicht, wenn ich an dem kleinen Tisch saß:

Da sich ja hinter der Hütte der Wald auf einem steilen Hang befand, verschwand dort leider bald am späteren Nachmittag die Sonne dahinter und es wurde somit relativ zeitig schattig hier. Vorne beim Stall schien länger die Sonne hin. So schnappte ich mir dann eine Decke und setzte mich dort in die Wiese um sie noch eine Weile genießen zu können. In der Zwischenzeit kamen Poldi und Kira vom Wald zurück und setzten sich zu mir. So saßen wir da, wir drei und genossen still diesen Augenblick. Als der Schatten auch hierhin kam, wickelte ich mich in die Decke, denn es wurde emfpindlich kühl. Bald darauf gingen wir wieder zur Hütte.

Am Mittwoch war es Vormittag wettermäßig noch gar nicht so schlecht, jedoch nur mehr teilweise sonnig und es bewölkte sich zusehends immer mehr. Ab Mittag setzte dann leider wirklich der Regen ein. „Café Alpenblick“ blieb somit geschlossen.

Es regnete die ganze Nacht und am Donnerstag sah es wirklich ganz mies aus.

Nebel, tiefe Wolken und keine Aussicht.

   

   

Auch wenn es im Laufe des Tages zu regnen aufhörte, blieb „Café Alpenblick“ weiter geschlossen.

Gegen Abend rissen die tiefen Wolken zeitweise ein bisschen auf und auf dem gegenüberliegenden Hang blitzte tatsächlich ein schneebedecktes Feld durch.

Ich fuhr gegen Abend eine kleine Runde mit dem Auto um mich einfach ein bisschen umzusehen. Und tatsächlich, die hohen Berge hatten eine Schneehaube. Die Berge am Foto unten sind höchstwahrscheinlich die Karawanken an der österreichisch-slowenischen Grenze.

Aber am gemütlichsten war es jetzt auf jeden Fall in der Hütte. Schön ist es, wenn man „heimkommt“ und es ist schon wohlig warm eingeheizt.

Am Freitag war es zwar bewölkt, aber die tiefhängenden Wolken waren weg. Nun konnte man die Koralpe samt Schneehaube gut sehen. Das Wetter war aber gut genug, um spazieren zu gehen und um am Balkon draußen zu sitzen.

Samstag Morgen lag das Tal wieder unter einer Wolkendecke.

Doch bei uns heroben setzte sich die Sonne durch.

Im Laufe des Tages wechselte sie sich zwar dann immer wieder mal mit Wolken ab, aber wir waren nicht unzufrieden mit dem Wetter.

Die Schneehaube auf der Koralpe wurde langsam auch wieder „lichter“.

    

Wir konnten noch einen schönen, letzten Tag genießen.

Am Abend gabs noch einmal einen Blick Richtung Karawanken, so zum Abschied. Leider stören hier auf dem Foto die Stromkabel ziemlich, aber ich finde den Blick so schön und es ist mir ehrlich gesagt viel zu mühsam und zeitaufwändig, die Kabel per Stempel zu entfernen.

Meinen Wunsch können sich vielleicht nun viele denken. Ich würde gerne diesen und die anderen Ausblicke noch einmal genießen können. Ich fühle mich dort einfach so wohl und entspannt und ich denke wirklich gerne und oft an diese herrlichen Urlaube.

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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4 Antworten zu Kärnten – zweite Woche – in der Hütte (9. – 16.9.12)

  1. SchmidtsWife schreibt:

    Cafe Alpenblick ist total klasse 🙂 Sehr, sehr schoene Fotos!!

    Gefällt mir

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