Australien – 10.11.2001 (1. Teil) – Melbourne – Anglesea – Lorne

Raus aus der Stadt und endlich Kängurus!

Am Morgen nach gewohntem schnellen und einfachen Frühstück, trafen wir uns alle mit Sack und Pack unten in der Hotelhalle. Es hieß nun wieder Abschied nehmen von einer Stadt. Melbourne hatte uns eigentlich genauso gut gefallen, wie Sydney und auch sie würden wir auch jederzeit nochmal besuchen. Denn auch hier haben wir längst nicht alles gesehen.

Nun fing quasi ein neuer Abschnitt unserer Reise an. Wie schon im Bericht des Vortages erwähnt,  ging es ab diesem Tag hinaus aus der Stadt. Die australische Südküste mit ihrer Great Ocean Road wartete auf uns und anstatt in Großstädten würde wir uns die nächsten drei Tage nun in der Natur und in kleinen Städten aufhalten.

Doch dazu benötigten wir unsere schon vorab gebuchten Mietautos. Vielleicht war Poldi auch schon ein bisschen nervös, denn er war zuvor noch nie mit einem Auto im Linksverkehr gefahren. Und wenn ich es mir so recht überlege, waren wir vorher überhaupt noch nie mit einem Mietwagen auf einer Reise gefahren. Naja, warum dann nicht gleich damit auf der „falschen Seite“ anfangen?:- )Ich fand das ziemlich aufregend und war schon neugierig, wie sich das Ganze gestalten würde. Überhaupt wenn man bedenkt, wie ungeschickt wir uns diesbezüglich ja schon als Fußgänger angestellt haben. Aber da wir das bis zu diesem Zeitpunkt ja auch überlebt hatten, würden wir den Rest sicher auch noch meistern. 🙂

Die Mietwagenfirma war nicht weit entfernt. Ob wir da nun aber zu Fuß hingegangen sind oder uns ein Taxi genommen haben, weiß ich nicht mehr. Dort angekommen, klappte alles wunderbar. Wir drei „english speaking persons“ kümmerten uns am Schalter so gut wie nur möglich darum, dass auch so ziemlich alles wichtige halbwegs verstanden wurde. Dann wurden die Verträge unterschrieben und wir konnten unsere Autos in Empfang nehmen.

Da es für 8 Personen samt Gepäck selbst in einem Kleinbus relativ eng gewesen wäre, hatten wir uns entschlossen, uns zwei Mietautos zu nehmen. In unserem Fall Kombis, damit die großen Koffer auch schön Platz haben. 🙂 Und falls ein Auto vielleicht doch mal eine Panne haben sollte, ist es ja auch nicht das Schlechteste, wenn dann wenigstens noch ein zweites Fahrzeug da ist.

Christl, Elfie, Horst und Herbert bildeten eine Gruppe und Hedy, Gerhard, Poldi und ich die zweite.

Unsere Mietautos waren zwei Holden Commodore. Holden ist die australische Dependance von General Motors und sind eigentlich wie unsere Opel – nur dass sie halt innen alles „verdreht“ haben. – Lekrad auf der falschen Seite, Scheibenwischerhebel links statt rechts, Blinker rechts statt links usw. 🙂 Der Einfachheit halber und zum eingewöhnen haben wir uns beim ersten Mietauto für eine Automatik entschieden. Nun, dieser Holden würde uns nun bis Adelaide bringen. Für später im Outback, hatten wir dann einen Geländewagen gebucht.

Ich habe leider kein einziges Foto vom Holden, wurde aber in Wikipedia fündig:

1999-2000 Holden VTII Commodore Executive 01

Dieses Foto stammt aus Wikipedia und wurde zur Nutzung freigegeben.

Nun konnte es also los gehen. Vorher wurde nochmal der Ablauf besprochen und auch nochmal auf die Straßenkarte wegen der Route geschaut. Das Schwierigste erstmal war ja, aus Melbourne raus zu kommen. Da es im Stadtverkehr relativ leicht passieren kann, dass man sich „verliert“, auch wenn man versucht, hintereinander zu bleiben, machten wir uns aus, dass wir, die als erstes fuhren, dann außerhalb der Stadt wo links ranfahren werden um auf die anderen zu warten.

Heute, wo jeder ein Handy hat, ist das alles auch schon leichter. Damals waren es ja nur Hedy und ich, die eines hatten. Doch zur Vorsicht gab Hedy das ihre Christl, damit wir uns im Fall des Falles doch verständigen konnten.

Poldi machte sich mit den Armaturen und den Hebeln auf der „falschen Seite“ vertraut, Horsti im zweiten Wagen ebenso. Und dann war es so weit. Wir waren die „Anführer“ und fuhren als erstes los, dicht hinter uns Horsti.

Und es klappte alles gar nicht schlecht. Am Beifahrersitz saß Gerhard mit dem Plan und sagte die Strecke an und er machte das wirklich gut. Die anfänglichen Kommandos wie z.B. „Wir biegen rechts ab, bleiben aber auf der linken Seite“ klingen vielleicht etwas witzig, waren aber am Anfang sicher recht hilfreich für Poldi. Später dann im Verkehrsfluß und außerhalb der Stadt war alles ja nur mehr halb so schlimm. Da brauchte man ja nur den anderen hinterherfahren. 🙂 – Ok, ok, ich weiß – es ist immer leichter reden, wenn man nicht selber fahren muß. 🙂

Wir beiden Weibleins waren auf die Rückbank verfrachtet worden. Aber der Wagen war wirklich sehr bequem und das Platzangebot äußerst großzügig. Ich saß hinter Poldi und dadurch hatte ich ja Gerhard auf dem Beifahrersitz mehr im Blickfeld. Für mich war es fast die ganze Zeit immer irgendwie ungewöhnlich, dass er da so ohne Lenkrad saß. 🙂

Unsere erste Tagesetappe fiel relativ kurz aus. Bis nach „Lorne“ – unserem Ziel, waren es nur ca. 148 km.


Aber zuerst mal kamen wir gut und ohne uns zu verfahren aus der Stadt hinaus. Doch Horsti hatten wir an einer Ampel tatsächlich „verloren“. So fuhren wir an der ersten Tankstelle außerhalb Melbournes ran, weil wir sowieso tanken mussten und warteten hier auf den zweiten Wagen – der aber bald an uns vorbeirauschte. Sie hatten uns nicht gesehen. Nun war es gut, dass wir das eine Handy weitergegeben hatten. Per Telefon machten wir uns aus, dass wir uns um eine bestimmte Zeit beim Golfclub von Anglesea treffen werden.

So fuhren wir nun getrennt weiter. Die Route, die oben in Google Maps zu sehen ist, ist so eingezeichnet, wie sie heute verläuft. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob es die Autobahn M1 im Jahr 2001 schon gab. Die Umfahrung bei Geelong – der nächsten größeren Stadt, wurde erst 2008 erbaut. Darum mussten wir damals sicher durch die Stadt durchfahren. Heute sieht es in dieser Gegend so aus:

 

Danach ging es weiter Richtung Süden bis zum Küstenstädtchen Torquay, das als Surfhauptstadt bezeichnet wird. Dort machten wir auf einem Parkplatz direkt an der Küste Halt, der sich als guter Aussichtspunkt erwies.

 

Man hatte von dieser kleinen Landzunge aus auf beide Seiten Einblick in zwei wunderschöne Buchten.

Das Wetter war abwechselnd bewölkt und ein bisschen sonnig. Aber warm war es nicht. Die Temperaturen waren hier im Süden doch niedriger als in Melbourne oder gar Sydney. Also eine Jacke konnte man schon vertragen. Trotzdem waren ein paar Surfer im Wasser. Für mich wäre das nichts, trotz Neoprenanzüge.

Unsere Weiterfahrt erfolgte danach Richtung Westen und ab da dann immer der Küste entlang. Ab da begleitete uns auf der linken Seite für viele Kilometer die Bass Strait – die Meerenge, die Tasmanien vom australischen Festland trennt.

Außerdem beginnt nach Torquay die äußerst beliebte Great Ocean Road.

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Die „Great Ocean Road“ ist ca. 243 km lang und verläuft im Bundesstaat Victoria zwischen Torquay und Allansford entlang der Südküste. Sie ist eine der bekanntesten Straßen Australiens und wurde in der Zeit von 1919 – 1932 erbaut. Davor waren Lorne und Apollo Bay nur durch kleine Sträßchen aus dem Inland erreichbar und so mancher anderer Ort nur vom Schiff aus.

Im ersten Teil bis Apollo Bay schlängelt sich die Straße sehr kurvenreich an den Rändern der Berge entlang, die hier teilweise bis ans Meer reichen. Das bietet zahlreiche Möglichkeiten für wunderbare Ausblicke auf den Ozean, auf malerische Strände und steile Felsküsten.

Nach Apollo Bay verläuft die Great Ocean Road landeinwärts und führt durch den Great-Otway-Nationalpark, der von gemäßigten Regenwäldern geprägt ist.

Im weiteren führt die Straße in nordwestlicher Richtung durch den  Port-Campbell-Nationalpark.

In diesem Teil befinden sich einige der beeidruckendsten Küstenlandschaften und Felsformationen, die durch Wind, Wellen und Regen geschaffen wurden. Eine der bekanntesten davon sind z.B. die „Zwölf Apostel“ und noch einige mehr, von denen ich in weiterer Folge berichten werde. Da auf diesem Abschnitt sochon sehr viele Schiffe gesunken sind, nennt man diese Küste auch die „Shipwreck Coast“.

Der letzte Teil verläuft laut Wikipedia relativ unspektakulär im Hinterland durch verschiedene Ortschaften. Ich für meinen Teil habe jedoch keine der australischen Landschaften als uninteressant empfunden.

2004 wurde der 104 km lange Great Ocean Walk eröffnet. Ein Wanderweg nahe der Great Ocean Road von der Apollo Bay bis zu den „12 Aposteln“.

Und seit 2005 wird jährlich den „Great Ocean Road Marathon“ abgehalten. Den gab es also „zu unserer Zeit“ auch noch nicht. Aber naja – wir hätten ohnehin nicht daran teilgenommen. 🙂

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Bis zu unserem ausgemachten Treffpunkt war es nicht sehr weit und in diesem Abschnitt der Great Ocean Road bekamen wir noch nicht recht viel vom Ozean zu sehen, denn auch hier verläuft die Straße meist eher  landeinwärts. Am Golfplatz in Anglesea trafen wir alle dann wieder zusammen.

 

Warum gerade am Golfplatz? Nun, erstens war ja ein Golfspieler unter uns, der ja verständlicherweise Interesse daran hatte diesen anzuschauen und zweitens, weil der Golfplatz dafür bekannt ist, dass hier Kägurus im Einklang mit den Golfspielern leben. Und das hat uns natürlich alle interessiert.

Und tatsächlich! Man musste gar nicht weit gehen und endlich sahen wir sie, unsere ersten Kängurus in freier Wildbahn! Hier waren ganze Gruppen. Die einen lagen faul herum, andere hoppelten ein bisschen durch die Gegend und wieder andere knabberten genüßlich  Gras mitsamt ihren Jungtieren in ihrem Beutel. Dazwischen spazierten immer wieder ganz munter Rosenkakadus herum. (Leider hab ich von denen kein Bild, sie jedoch auf Video festgehalten.)

 

   

Ein richtig idyllisches Bild zeigte sich uns hier und es war, bis auf ein Getschilpe von einem mir unbekannten Vogel, ganz ruhig. Selbst wir wurden ganz leise. Dabei wäre das gar nicht notwendig gewesen. Die Tiere sind wohl an Menschen gewöhnt und waren überhaupt nicht scheu.

Dieser hier ließ sich in seiner Ruhe überhaupt nicht stören.

Dabei finde ich es recht lustig, wenn die Kängurus herumhüpfen. Die kommen mir dann imm vor, wie so ein Gummiball. 🙂

Auf einem kleinen Rundspaziergang am Rande des Golfplatzes konnten wir die Tiere noch wunderbar beobachten. Aber danach setzten wir unsere Fahrt, wieder im „Mini-Konvoi“ fort. Es kann kaum länger als eine halbe Stunde gedauert haben, als wir in Lorne schon zur Mittagszeit angekommen sind.

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Lorne ist ein Badeort, bei Familien ebenso beliebt wie bei Surfern. Er liegt direkt am geschwungenen Strand der „Loutit Bay“ und im Norden reichen die steilen Waldhänge der „Otway Ranges“ bis an den Ort heran.
Schon 1879 wurde hier das „Grand Pacific Hotel“ – das erste Badehotel Victorias errichtet. Die Fertigstellung der „Great Ocean Road“ bis nach Lorne im Jahr 1922, verlieh dem Ort einen weiteren großen Aufschwung.

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Das Cumberland Lorne Resort, in dem unsere Unterkünfte schon vorgebucht waren, fanden wir schnell und ohne Probleme.

 

Wir checkten ein und brachten unser Gepäck in die Zimmer. Und die konnten sich wahrlich sehen lassen. Poldi und ich waren begeistert und so weit ich weiß, unsere Freunde auch. Aber davon später etwas mehr.

Da uns ja noch der ganze Nachmittag blieb und quasi hinter/neben dem Ort gleich ein wunderschöner Naturpark lag, trafen wir uns alle bald wieder um dieses Gebiet ein bisschen zu erkunden und zu erwandern.

Ein kurzer Blick zum Strand, der aber wegen des etwas dürftigen Frühlingswetters noch ziemlich leer war. Ich schätze, im Sommer wird sich hier sicher einiges abspielen.

 

Doch dann konnte es losgehen.
Jedoch von unseren Wanderungen und von unserer Unterkunft berichte ich im 2. Teil.

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—-Australien – 10.11.2001 (2. Teil) – Lorne
Australien – 9.11.2001 – Melbourne – St. Kilda und Observation Deck

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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10 Antworten zu Australien – 10.11.2001 (1. Teil) – Melbourne – Anglesea – Lorne

  1. leonieloewin schreibt:

    Danke für den interessanten Bericht und die schönen Fotos. Besonders die Kängurus haben mir gefallen. Die würde ich auch gerne mal besuchen :-). Liebe Grüße Leonie

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    • Gabi schreibt:

      Die Kängurus zu beobachten war wirklich ein schönes Erlebnis. Und sie ließen sich wirklich überhaupt nicht stören, wenn man da herumging. Nur ganz nahe ranzugehen oder gar zu versuchen, sie zu streicheln, das taten wir nicht. Wir hatten ja keine Ahnung, ob das überhaupt gut wäre bzw. auch, wie sie dann vielleicht reagieren würden.
      Außerdem, man muss in freier Wildbahn lebende Tiere ja auch nicht unbedingt anfassen.

      Wer weiß, vielleicht hast Du mal die Gelegenheit dazu. 🙂

      lg Gabi

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  2. Katharina schreibt:

    Hallo Gabi,
    was für ein toller Bericht!!! Und die Kängurus sind so unglaublich lieb – wahnsinn! Ich kenn dir leider nur aus dem Tierpark Herberstein in der Steiermark – da schaun die aber nicht so flauschig aus!

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  3. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    von meinen vielen Reisen nach/in England kann ich nur bestätigen, dass das Fahren auf der linken Straßenseite wenig Probleme macht. Wie Du ja auch sagst, es fahren ja alle Anderen da und man braucht sich nur nach denen zu richten. Ich fand es übrigens einfacher, mit meinem eigenen Wagen, also linksgesteuert, da zu fahren, obwohl es dann auf Landstraßen mit dem Überholen nicht so einfach war, das ich ja am Vordermann nicht vorbeischauen konnte. Echte Probleme habe ich nur mit einem Leihwagen, also rechtsgesteuert, gehabt. Da bin ich häufig zu nahe am Bürgersteig gewesen und habe mir die Felgen am Bordstein angekratzt, weil ich den Abstand von mir zum Bürgersteig falsch eingeschätzt habe. Und einmal habe ich mir sogar den linken Außenspiegel abgerissen, als ich zu nah an einem geparkten LKW vorbeigefahren bin. Ach ja, den Schalthebel habe ich zuerst immer in der Türablage gesucht. 😉 Mal sehen, wie’s in diesem Jahr wird, denn wir planen einen Englandurlaub, und den z.T. mit Leihwagen von da.
    Liebe Grüße aus einem recht unangenehmen [nasskalte 0,5 Grad] südlichen Texas,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Das mit dem links fahren hat wirklich gut geklappt. Ich selbst habe ja fast keine Erfahrung damit. War immer zu feige. 🙂 In Australien einmal auf einem Parkplatz „probiert“ und eine ganz, ganz kleine Strecke nur mit meinem Mann alleine und in Zypern auch mal eine kurze Strecke, wo allerdings kaum Verkehr war. 🙂

      Bei uns hats auch so 0 Grad. Aber es schneit schon viele Stunden. Und am Wochenende wirds ziemlich kalt. Jetzt ist er da, der Winter. 😦

      lg Gabi

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      • Pit schreibt:

        Hallo Gabi,
        also, echt vertan habe ich mich mit der Straßenseite in England nur zweimal, Gott sei Dank allerdings ohne jede Folgen. Einmal war es in stockdunkler Nacht, als ich von einer Nebenstraße mit einer 180-Grad Kurve auf eine Hauptstraße musste. Weil da weit und breit nichts, kein Licht von Häusern oder Laternen und auch kein anderes Auto, zu sehen war, bin ich dann auf der rechten Straßenseite gelandet. Und sofort riefen 3 Mitfahrer, „In England fährt man LINKS!“ Ein anderes mal war’s ganz im Norden, in Schottland, auf einer ganz schmalen einspurigen Straße. Als mir da in der Ferne jemand entgegen kam, bin ich auf die nächste Ausweichstelle – rechts – gefahren, ganz automatisch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das hätte tun sollen, weil ich näher dran war als der Gegenverkehr, oder ob ich einfach langsamer hätte fahren sollen, so dass das entgegenkommende Auto diese Stelle vor mir erreicht hätte. Auf jeden Fall war meine Reaktion automatisch.
        Ach ja, ein anderes Mal musste ich echt überlegen. Das war, als ich von der Fähre in Dover runterfuhr und der Wagen vor mir. auch ein Deutscher, auf die rechte Straßenseite zog. Ich war links und habe mich dann ganz kurz gefragt, wer denn nun recht hätte. Das „Problem“ hat sich ganz schnell von selber gelöst, als dem Wagen vor mir über eine Kuppe plötzlich ein anderes Auto frontal entgegen kam. Da schoss der dann blitzartig auf die linke Straßenseite. Passiert ist Gott sei dank nichts.
        Also, wie gesagt: normalerweise problemlos.
        Liebe Grüße von einem wunderbaren Wintertag [kükl, aber strahlender Sonnenschein],
        Pit
        P.S.: Ganz andere „Probleme“ hatte ich in England immer, wenn ich mit meinem eigenen Auto unterwegs war. Auf den vielen schmalen Landstraßen, die ich gefahren bin, mit Büschen oder (hohen) Hecken an der Seite, kamen mir oft Einheimische in ziemlichem Tempo entgegen, die nicht mit Gegenverkehr zu rechnen schienen. Und weil ich, auf der linken Seite, also ganz nahe an den Büschen/Hecken sitzend, besser beurteilen konnte, wie weit ich diese „mitnehmen“ konnte, ohne in dickere Äste zu geraten, habe ich mir doch des öfteren Kratzer auf der linken Seite eingefangen, weil ich eben weiter ausgewichen bin als die Einheimischen.

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  4. SchmidtsWife schreibt:

    Also diese Linksfahrerei fand ich persoenlich nicht ganz so einfach. Den Bordstein habe ich am Anfang ziemlich oft gestreift 😉

    Sehr schoene Fotos und Kaengurus gefallen mir auch immer wieder.

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    • Gabi schreibt:

      Ich hab oben bei Pit geschrieben, dass ich ja selber zu feig dazu war. 🙂 Aber wenn man da lebt, dann muss man da wohl durch.
      Ja, die Kängurus waren schon ein schönes Erlebnis. Sie sind auch wirklich putzig zu beobachten. Und immer wieder wackeln sie mit den Ohren, weil sie ständig irgendwelche Fliegen sekkieren. 🙂
      lg Gabi

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