Der Winter läßt nicht locker

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Tja, was soll ich dazu noch sagen! Schon gestern in der Früh war es weiß draußen. Es schneite tagsüber immer wieder mal weiter und abends und in der Nacht noch mehr. Heute haben wir schon wieder so ca. 30 cm beieinander.

Beim letzten Mal, als ich mich hier so darüber „beschwert“ hatte, hielt der Schnee nicht lange an. Bald regnete es, es wurde wärmer und er verschwand. Was natürlich wie immer blieb, war der Dreck und der Matsch. Auf den Parkwegen und Wiesen hätte man eher Schwimmflossen benötigt, als Schuhe oder Stiefel. Endlich trocknete es halbwegs auf und die Wege wurden wieder begehbar. Und wieder, wie beim letzten Mal, schien am Tag zuvor sogar zeitweise die Sonne. Kira „wutzelte“ sich vergnügt in der nun wieder grünen Wiese am Rücken. Nur ziemlich kalt war es.

Und nun geht wieder alles von vorne los. Es ist der dritte Wintereinbruch innerhalb von ca. 5 Wochen. Jetzt hat es zu schneien aufgehört, jedoch der Schnee wurde schon wieder wässrig und matschig, weil es wärmer geworden ist. Angeblich soll es aber heute Nacht und morgen Vormittag nochmals kräftig schneien. Dafür gibts dann am Nachmittag schon wieder +3 Grad und zeitweise Regen. Das setzt sich so fort bis Donnerstag mit jeweils einen Grad plus mehr pro Tag. Und am Freitag dann +9 Grad mit Nebel und Sonne. Und weil mein Bezirk ja an der Donau liegt, ziehen wir hier meist dann eher das Los „Nebel“. – Naja, lassen wir uns überraschen. Ich nehms diesmal sogar gelassen. 🙂

Ich würde sagen, da alle guten Dinge drei sind, dann wärs ja jetzt genug mit den Wintereinbrüchen für heuer. 🙂

Apropos „heuer“. Eine Frage an meine deutschen Mitleser. Ist es wahr, dass in Deutschland dieses Wort nicht üblich ist, sondern nur der Ausdruck „dieses Jahr“? Habe das vor kurzem wo gelesen.

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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17 Antworten zu Der Winter läßt nicht locker

  1. leonieloewin schreibt:

    Zumindest im Sprachgebrauch im Norden, Westen und Osten von Deutschland kenne ich das Wort „heuer“ nicht. Ob es möglicherweise in Bayern benutzt wird, weiß ich nicht genau (glaube jedoch nicht). Ich verstehe es jedoch. Im Übrigen wünsche ich Dir nun auch bald den Frühling. GLG Leonie

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    • Gabi schreibt:

      Jetzt kanns ja hoffentlich wirklich nicht mehr so lange dauern mit dem Frühling! 🙂
      Danke für die Erklärung zu „heuer“. Pit hat weiter unten geschrieben, dass es in Bayern doch gebräuchlich ist.
      lg Gabi

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  2. giftigeblonde schreibt:

    Gabi, dein post könnte von mir stammen, ich hab sowas von genug. 😦
    Dabei war ich so froh als ich vor einer Woche schon draussen meine gewohnte Laufstrecke laufen konnte, jetzt ist die wieder eingeschneit 😦
    Es kann nur besser werden 🙂

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  3. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    ich halte die Daumen, dass es auch bei Euch bald Frühling wird.
    Zu „heuer“: ich schließe mich Leonie an. Das Wort wird in Deutschland zwar (von den Meisten) verstanden, aber nicht gebraucht. Im Bayrischen ist es allerdings zu finden.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Danke fürs Daumen halten. Ich hoffe, es nützt was. 🙂
      Danke für die Erklärung zu „heuer“. Leonie hat oben ja auch was dazu geschrieben.

      Ich war jedoch ziemlich erstaunt, als ich las, dass dieses Wort nur in Österreich (und Bayern) verwendet wird. Weil es für mich nun mal „ganz normal“ ist und es ja nicht einmal ein Dialektwort oder so ist. 🙂

      lg Gabi

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      • Pit schreibt:

        Hallo Gabi,
        Sprachen sind für mich unheimlich faszinierend, nicht zuletzt seit ich mich im Studium auf historische (englische) Linguistik konzentriert habe. Zwar völlig an meinem Berufsziel – Lehrer – vorbei, aber hoch interessant.
        Liebe Grüße aus dem südlichen Texas, und noch einen schönen Sonntagabend,
        Pit

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        • Gabi schreibt:

          Mich interessieren Sprachen auch sehr. Nicht nur Fremdsprachen, sondern auch Dialekte oder auch die verschiedenen Variationen von Deutsch. Ich finde es immer faszinierend, wieviele verschiedene Ausdrücke es schon allein in Deutsch für oft ein und das selbe Wort gibt. Nur kenn ich mich nicht gut damit aus, weil ich es nicht studiert habe. (Habe gar nichts studiert. :-))
          lg Gabi

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  4. SchmidtsWife schreibt:

    Also in Berlin ist „heuer“ nicht ueblich…

    Ich druecke die Daumen, dass es nun wirklich bald ein Ende hat mit dem Winter.

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    • Gabi schreibt:

      Danke. Habe gerade oben bei Pit geschrieben, dass ich es sehr interessant finde, wie sehr sich doch das Deutsch in den verschiedensten Regionen unterscheidet.
      Ich hoffe sehr, dass der Winter bald ganz verschwindet. Der Schnee ist noch immer „am schmelzen“. Die Gehsteige sind ja nun schon trocken, aber auf den Wegen im Park und auf der Wiese, wo ich mit Kira meist beim „Heimgassi“ bin, ist der noch verbliebene Schnee so wässrig, sodass es richtig mühsam und anstrengend ist, darauf zu gehen. Irgendwelche Spaziergänge bei den Feldern und Weingärten, die wir ja dazwischen immer wieder mal gerne machen, kann man noch vergessen. Heute hats so 4,5 Grad plus, aber seit Wochen ist es bewölkt und trüb. Nur gestern schien ma zaghaft etwas die Sonne.
      lg Gabi

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  5. buchstabenwiese schreibt:

    Heuer sagt man bei uns tatsächlich eher nicht. Ich kenne es nur aus Österreich. Könnte aber sein, dass es in der bayrischen Region benutzt wird. Weiß ich aber nicht genau.

    Bei uns war ja auch noch mal so viel Schnee. Zum Glück ist jetzt endlich mal Frühling eingekehrt. Hoffentlich bleibt er auch. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Tja, so verschieden sind die Sprachgebräuche, selbst wenn man die selbe Sprache spricht. 🙂

      Gott sei Dank, bei uns ist nun auch schon frühlingshaft. Gestern und vorgestern wunderbar sonnig, heute zwar schon leicht bewölkt, aber bei meinem Schlafzimmerfenster zeigt es + 16 Grad an. Nur der Wind machts noch kühler. Aber das macht nichts. Bin momentan zufrieden so.

      lg Gabi

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