Australien – 13.11.2001 – Tanunda – Gnadenfrei – Adelaide

Australisches Weinland und die Stadt der Adelheid

Um 8:30 h trafen wir uns alle zusammen und los ging es zur Erkundung des Barossa Valleys. Es war nach längerer Zeit wieder mal sonnig und angenehm warm. Unsere Fahrtroute könnte an diesem Tag in etwas so ausgesehen haben:


Die Strecke wird aber sicher nicht hunderprozentig stimmen, denn genau weiß ich sie ja nicht mehr. Sie zeigt nur eine mögliche Annahme von mir, da ich die von mir bekannten oder auch vermuteten Örtlichkeiten miteinander verbunden habe (die nicht alle leicht zu finden waren).

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Das „Barossa Valley“ ist das größte und bekannteste Weinbaugebiet Australiens und hat eine Rebfläche von ca. 10.000 ha. Ungefähr 60 Weingüter gibt es in diesem Gebiet, deren Produnkte zum Teil unter den besten der Welt zu finden sind. Mit ca. 30 % macht hier der „Shiraz“ den höchsten Anteil der angebauten Rebsorten aus, welche ursprünglich aus Frankreich stammten und dort unter dem Namen „Syrah“ bekannt sind. „William Light“ – Generalvermesser von Südaustralien – hat dem „Barossa Valley“ in den 1830er Jahren diesen Namen gegeben, als Erinnerung an eine Schlacht in Spanien, an welcher er beteiligt war („Schlacht von Chiclana“ oder „Schlacht um La Barrosa“ – wie es die Engländer bezeichneten). Jedoch passierte ein Schreibfehler in den offiziellen Dokumenten: man stahl dem spanischen „La Barrosa“ ein „r“ und es bekam dafür ein zweites „s“. So wurde das „Barossa Valley“ daraus. 🙂

Die ersten Siedler waren englischer Abstammung. Später folgten dann deutsche Siedler, die wegen ihres Glaubens ausgewandert waren. Viele Siedlungen mit deutschklingenden Namen entstanden, so wie „Lobethal“, „Langmeil“, „Krondorf“, „Hoffnungsthal“, „Gnadenfrei“…. Einige wurden aber später unbenannt.

Barossa Valley – Wikipedia
Barossa Valley – inaustralien.com
Barossa Valley – australieninfo.com

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Seppeltsfield“ ist ein kleines Dorf, das nach seinem Gründer „Joseph Ernst Seppelt“ , der aus Schlesien einwanderte, benannt wude.
Die Familie „Seppelt“ baute hier bis 1984 Wein an und hat eine der größten Weinkellerein Australiens aufgebaut. Nach 1984 ging die Weinkellnerei an verschiedene Käufer und 2007 kaufte sie der australische Getränkekonzern der Foster’s Group auf.  Heute werden hier jährlich 2 Millionen Liter Wein produziert.

Seppeltsfield – WikipediaSeppeltsfield

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Und genau zu diesem Seppel – äh zur Seppeltsfield Winery wollten wir hin.

Schon die Fahrt durch das Barossa Valley war wunderschön. Solche Aussichten erinnern mich doch recht stark an unser Weinviertel. Zumindest vorerst einmal.

 
Später gelangten wir auf diese Straßen. Sieht das nicht herrlich aus?

 

 
Die Palmen am Straßenrand zeigten uns doch recht deutlich den Unterschied zu unserem Weinviertel. 🙂

Und das ist das Seppelt Family Mausoleum.

Es befindet sich hier:

 
Angekommen bei der Seppeltsfield Winery mussten wir leider feststellen, dass geschlossen war. Entweder waren wir zu früh dran oder sie hatte an diesem Tag überhaupt nicht geöffnet. Den genauen Grund weiß ich nicht mehr.

Wir beschlossen noch ein bisschen durchs Barossa Valley zu fahren und dann den Weg nach Adelaide in Angriff zu nehmen. Unterwegs wollten wir uns eine Gelegenheit zum Frühstücken suchen.

Als wir so durch das schöne Weingebiet gondelten, gab uns Horsti im anderen Auto zu verstehen, dass wir stehen bleiben sollten. Christl hatte nämlich ein Schild an einer Zufahrt gesehen worauf stand: Gnadenfrei – Bed and Breakfast. Sie meinte, wenn es hier Bed and Breakfast gibt, gibts vielleicht auch nur Breakfast und fragen kostet ja nichts.
Also fuhren wir die Zufahrtsstraße entlang, die am Ende auf einen kleinen Hügel führte.

Schon der Eingangsbereich sah sehr einladend und vielversprechend aus. Hier wohnten eindeutig Natur- und Blumenliebhaber.

„Bottlebrush“ oder auch „Flaschenputzer“ genannt

Als wir an der Türe anklopften, war die nette Dame etwas über unser Auftauchen überrascht, denn das Haus war von der Saison her noch gar nicht für Gäste geöffnet. Aber sie wollte uns selbstverständlich und sehr gerne ein Frühstück zubereiten. Und weil es so schön sonnig und warm war, wurden wir auch gefragt, ob wir gerne im Freien sitzen möchten. – Und ob wir das wollten. Nach den letzten eher trüben und kühlen Tagen war uns das sehr willkommen.

Sesseln und Tische wurden in den Garten hinausgetragen, die Tische gedeckt und wir wurden gefragt, ob uns das übliche Frühstück – Kaffee, Orangensaft, Toast, Butter, Eier, Speck usw. – recht wäre. Natürlich war es das. Es war genau das, was wir wollten. 🙂

Während wir aufs Frühstück warteten, konnten wir die schöne Natur genießen. Das Haus befand sich wirklich in einer sehr schönen Lage. Auf einem Hügel, rundherum Bäume und Büsche und an manchen mal mehr oder weniger lichten Stellen, hatte man einen schönen Ausblick ins Barossa Valley. Und angenehm ruhig war es da. Man hörte nur die Vögel zwitschern. Leider hatte ich hier wieder mehr gefilmt und somit wieder mal viel zu wenige Fotos von der schönen Umgebung gemacht.

Mit dem Frühstück waren wir vollauf zufrieden. Außerdem fühlten wir uns richtig wohl hier.

Die Herrschaften des Hauses waren überaus freundlich und sehr zuvorkommend. Wir bedankten uns auch, dass sie extra für uns das Frühstück gemacht hatten, obwohl sie ja noch gar nicht geöffnet hatten. Und immer wieder hörten wir: „You´re welcome“.
Und so ist das eben, wenn man nicht so wirklich gut englisch kann. Ich dachte immer, wir wären einfach willkommen. Erst Jahre später kam ich drauf, dass „you´re welcome“ eigentlich „bitte sehr“, „gern geschehen“, „keine Ursache“ usw. heißt. 🙂

Rätsel gab mir bis vor kurzem der Name Gnadenfrei auf. Ich dachte immer, es wäre das Haus, das so heißt. Doch als ich mit meinen Australien Berichten anfing und schon mal ein bisschen in diese Gegend „hineinschnupperte“, las ich irgendwo, dass Gnadenfrei einmal ein Ort war, der so hieß. Nur wo ich das gelesen hatte, hatte ich leider wieder vergessen.

Ich denke, die folgenden Erklärungen werden nun wohl eher (wenn überhaupt :-)), für meine mitreisenden Freunde interessant sein.

Als ich zu den Vorbereitungen für diesen Beitrag kam, wollte ich ein paar Sachen wissen, bzw. finden.
1. Was ist Gnadenfrei?
2. Wie hieß das Bed and Breakfast?
3. Wo finde ich es auf der Google Maps Karte?

Ich habe gegoogelt, gesucht, gelesen, habe aber vorerst überhaupt keine Hinweise gefunden. Hab sogar zeitweise die Google Maps Karte zentimeterweise durchsucht, denn ich hatte ja meine Vorstellung, wie es da ausgesehen hatte.  – Eine Zufahrtsstraße, das Haus auf einem Hügel mit vielen Bäumen. – Nichts! (Blöderweise ist gerade da die Auflösung von Maps sehr schlecht und Street View hilft mir da nicht weiter, da es das ja nur auf öffentlichen Straßen und nicht auf privaten Zufahrten gibt.) Dann hab ich alle möglichen Angebote von Bed and Breakfasts durchsucht. Aber meistens passten mir die Ortsnamen nicht und außerdem gibts fast überall eher nur Fotos von den Innenräumen und den Zimmern. Ich hätte aber ein Bild vom Haus und dem „Rundherum“ gebraucht. Jedesmal nach der Sucherei dachte ich mir, ist ja egal und nicht so wichtig. Doch kaum drehte ich das nächste mal den Computer auf, suchte ich wieder, weils mir einfach keine Ruhe gelassen hat.  (Ich weiß, dass ich ein bissl einen Vogel hab. – Aber der tut nicht weh. :-))

Bis ich dann endlich mal draufgekommen bin, dass Gnadenfrei im Jahr 1917 in Marananga unbenannt wurde. Das hätte ich nämlich auch einfacher haben können. Ich hätte den Artikel von Wikipedia vom Barossa Valley genauer durchlesen müssen, denn weiter unten, wo ein paar Orte beschrieben werden steht auch kurz Marananga beschrieben.  – Aber macht ja nichts, ich hab ja eh Zeit. 🙂

Somit wars ein bisserl leichter die Bed and Breakfasts einzugrenzen. Und irgendwann bin ich zu dem Schluß gekommen, es kann fast nur diese hier – Treetops Bed and Breakfast – sein. Ich hatte es vorher schon mal vermutet, aber da hatte mir einiges noch nicht ganz gepasst. Ausschlaggebend war dann ein Bild (das erste mit der Aussicht, der Bank und den Blumentöpfen) auf dieser Seite. So ein ähnliches Szenario und die Bank hab ich nämlich auch am Video drauf.  Und somit konnte ich nun auch den Standort leicht finden.


Ich hatte das auch schon vorher mal auf der Karte gefunden, aber mich irritierte immer die Bezeichnung Gnadenfrei Estate Winery. Ich frag mich jetzt nur, warum eigentlich? Ist ja schließlich nichts Ungewöhnlihches, dass jemand im Barossa Valley neben einem Bed and Breakfast auch ein Weingut hat. 🙂

So, jetzt bin ich zufrieden und meine Seele hat ihre Ruh, wie man so schön sagt. 🙂 Auf jeden Fall ist das alles – neben auch ein paar anderen Dingen – mit schuld daran, dass ich für diesen Bericht gar so lange gebraucht habe.

Und ich hab noch einen Nachtrag, nämlich zum Barossa Valley selbst, bzw. dem Namen.  Weiter oben beschrieb ich ja, dass dieser William Light dem Tal den Namen nach einer Schlacht in La Barrosa in Spanien gab.
Und da erinnerte ich mich an unseren Urlaub in Andalusien im Jahr 2003 in Conil de la Frontera. Nicht weit entfernt in Chiclana de la Frontera gibt es einen Ortsteil (oder ist es nur der Strand, so genau weiß ich das nicht), der La Barrosa heißt. Damals dachte ich mir noch, wie ulkig, so wie das Barossa Valley in Australien. Hedy und Gerhard werden sich sicher noch daran erinnern, denn sie waren damals ebenfalls in Andalusien dabei. Und nun bin ich draufgekommen, dass es tatsächlich dieses La Barrosa in Andalusien war, wo diese Schlacht stattgefunden hat. → Die französische Invasion – inchiclana.com

So, das nur nebenbei. 🙂

Nun Schluß mit den Belehrungen und Anmerkungen. Weiter gehts mit unserer Reise.

So schön, angenehm und entspannend es auch in Gnadenfrei war, mussten wir doch an unsere Weiterfahrt denken. Immerhin waren wir ja jetzt ordentlich gestärkt.

Auf dem Weg nach Adelaide machten wir noch einen kurzen Halt in Gawler und schlenderten ein bisschen die Hauptstraße entlang.


 

Wie man sieht, dieses Old Spot Hotel gibt es noch. Zumindest war es 2009 noch da. 🙂


Von hier war es nicht mehr allzu weit nach Adelaide. Nach nunmehr ein paar Tagen mit dem Mietauto unterwegs, hatten unsere „Driver“ im Prinzip keine Probleme mehr auf der „falschen Seite“ zu fahren. Aber über Land und in den kleinen Städten war das auch recht einfach. Jedoch nun in eine große Stadt hineinzufahren und auch das vorgebuchte Hotel zu finden, war wieder eine neue Herausforderung. Aber dank Gerhard, der ganz hervorragend die Route ansagte, funktionierte es bestens.

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Adelaide“ ist die Hauptstadt von „South Australia“.  Die fünftgrößte Stadt erstreckt sich über eine Fläche von 1.826,9 km². Bei einer Einwohnerzahl von ca. 1,2 Mio ergibt das in etwa 634 Bewohner pro km².

Die Stadt hat den Beinamen „City of churches“ und  „Festival City“ – jedes zweite Jahr im März findet hier das größte Kulturfestival in der Region Asien/Pazifik statt.

Von 1985 bis 1995 wurde auch jährlich der „Große Preis von Australien“ der Formel 1 auf dem Adelaide Street Circuit ausgetragen.

Bei dem Namen „Adelaide“ dachte ich immer an „Adelheid“ und lag damit gar nicht falsch. Die Stadt wurde nach der britischen Königin „Queen Adelaide„, die vorher „Adelheid von Sachsen-Meiningen“ hieß, benannt.

Die Hauptstadt Südaustraliens, in der es etwas ruhiger und weniger hektisch zugeht, als in „Sydney“ und „Melbourne“, entstand nicht durch eine Sträflingskolonie, sondern wurde von „William Light“, der ja auch dem „Barossa Valley“ den Namen gab, geplant. Der eigentliche Stadtkern ist unterteilt in „Adelaide“ und „North Adelaide“, der schachbrettartig mit Straßen, die rechtwinkelig aufeinander treffen, aufgebaut ist und von einem breiten Parkring umringt wird. Auf der Karte kann man das sehr gut erkennen.


Hier leben ca. 17.500 Menschen. Jedoch die ungefähr 250 umliegenden Orte rechnet man zum städtischen Bereich dazu.

Das Klima ist mediterran, mit heißen, trockenen Sommern und kühlen Wintern.

Wie man die Bewohner von „Adelaide“ jedoch nennt, konnte ich leider nicht herausfinden.

Adelaide – Wikipedia
Adelaide – australien-info.de

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Es war noch zeitiger Nachmittag, als wir bei unserem Hotel ankamen, das wir dank unseres „Reiseleiters“ Gerhard ohne viel Umschweife gut fanden.


Mir scheint, dass in der Zwischenzeit wohl fast alle Hotels ihren Namen geändert haben. So auch dieses Adelaide Meridien Hotel & Apartments. Bei uns hieß es noch All Seasons Welcome. Aber ich bin mir sicher, dass es das richtige ist, denn ich kann mich noch daran erinnern, dass es so ausgesehen hatte:


Nachdem wir unser Gepäck in unsere Zimmer verfrachtet und uns ein bisschen frisch gemacht hatten, gingen wir gemeinsam los, um noch ein bisschen die „City“ zu erkunden.
Auf dem Weg dorthin zeigte sich Adelaide von seiner schönen und wirklich sehr grünen Seite. Wir gingen an der St. Peter´s Cathedral vorbei …

     


…spazierten durch den herrlichen Grüngürtel und überquerten den Torrens River um von North Adelaide nach Adelaide zu gelangen.
Hier flanierten wir die Rundle Mall entlang.


Das ist kein Einkaufszentrum, wie man vermuten würde, sondern eine Fußgängerzone, wo sich Geschäfte und Restaurants aneinander reihen. Das richtige für einen Stadtbummel eben.

Wie man sieht, gabs auch hier schon Mitte November den Weihnachtsschmuck. Das fühlte sich für uns noch immer etwas eigenartig an, in kurzen Ärmeln herumzuspazieren neben der Weihnachtsdekoration. Aber wer weiß, wenn unsere Wetterkapriolen und -verschiebungen so weiter gehen, kommts bei uns vielleicht auch noch. 🙂

Diese Schweinchen sind uns natürlich auch gleich aufgefallen.

Jedoch gibt es auch zwischen den Hauptstraßen einige einladende Einkaufsarkaden, z.B. die Rundle Arcade, Regent Arcade oder Adelaide Arcade. In ein oder zwei davon waren wir ebenfalls.  In letzterer sogar ziemlich sicher. Sie stammt aus dem Jahre 1885 und gilt als eine der schönsten. Nach meiner Erinnerung nach gab es hier auch eher „gehobenere“ Geschäfte mit dementsprechenden Preisen.

Auch auf der Parallelstraße, der Grenfell Street spazierten wir entlang.

    


Und da fiel uns ein gewisses „Phänomen“ auf. Auf den Gehsteigen, an denen sich Bushaltestelle befanden, standen die Leute wie die Spatzen nebeneinander aufgereiht an der Gehsteigkante. Sie warteten hier überaus gesittet auf den Bus. Kam jemand Neuer hinzu, stellte er sich ans Ende der Reihe. Gab es zwei Buslinien, warteten die einen eben vorne an der Gehsteikante und die anderen hinten an der Hausmauer entlang. So konnten die übrigen Passanten ungehindert durchgehen. Fuhr dann der Bus in die Haltestelle ein, stiegen erstmal ohne Gedränge die Leute aus und dann erst die Wartenden, genau in der Reihenfolge, in der sich angekommen waren ein. Alles in Ruhe, ohne Gedränge und Gestupse. – Ein Traum so etwas! Das ist bei uns undenkbar! Da stürmen alle Leute in einem Pulk zu den Eingängen und es wird gedrängt, was das Zeug hergibt. Als Austeigender hat man manchmal Probleme überhaupt ordentlich rauszukommen.

Wir waren begeistert von dieser Disziplin und dieser Rücksichtnahme, die ich in dieser Art bis jetzt nur in Australien und in den USA erlebt habe. Wäre gut, wenn die Menschen da bei uns auch mal umdenken würden.

Als es Abend wurde suchten wir uns ein Lokal in einer dieser Arkaden. Wir fanden einen Italiener, der uns zusagte. Schon das Lokal selbst war sehr einladend und ansprechend. Ich glaube mich erinnern zu können, dass es da an der Wand in groß irgendwas von der ehemaligen Formel 1 – Strecke gab. Ein Bild oder ein Gemälde. Genaueres weiß ich leider nicht mehr.

Das Essen selbst ließ ebenfalls keine Wünsche übrig. Es war ausgezeichnet. Gerhard ließ über den Kellner dem Koch ausrichten, dass es uns sehr geschmeckt hatte und wir überaus zufrieden waren. Der Koch richtete ebenfalls seinen Dank aus und dass er sich über dieses Lob sehr gefreut hatte.

Nach dem Essen schlenderten wir wieder ins Hotel zurück. Es war direkt ein bisschen schade, dass wir nich mehr Zeit für Adelaide hatten. Auch diese Stadt ist sehenswert und wir hatten so vieles gar nicht gesehen. Wir nächtigten zwar auch noch am kommenden Tag hier, aber für die Stadt selbst war leider keine Zeit mehr. Es stand ein Tagesausflug auf dem Programm.

Mehr davon das nächste Mal.

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Familie Schmidt wollte sich auch Adelaide ansehen. Daraus wurde leider nichts, weil sie mit ihrem langen Vehicel keinen Parkplatz finden konnten. Dafür wurden sie aber am Campingplatz in Mount Barker von einem Possum samt Beute überrascht.  – Adelaide, Port Adelaide & Mount Barker.

Vom Outback Abenteurer bis zum Park Ranger werden hier die 6 besten Jobs der Welt angeboten. Interessenten müssten sich aber beeilen. Die Anmeldefrist geht nur mehr bis 10. April. – Die besten Jobs der Welt.

Ein Waran im Garten ist ja auch mal eine interessante Abwechslung. Nur das wird uns in unseren Gärten wohl nicht passieren. 🙂

Kennt Ihr Waratah – die schönste Blume Australiens? Hier könnt Ihr sie sehen.

Ein spektakulärer Tandemflug zweier Aibus A 380 über Sydney demonstrierten die Kooperation von Quantas und Emirates. Die Zwischenlandung auf dem Flug nach Australien ist Dubai, was die Flugzeit verringern soll, was aber uns in Österreich auch nicht viel nützen wird. 🙂

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Hier nun wieder alle Fotos auf Picasaweb und You Tube.

Australien – 13.11.01 – Tanunda – Gnadenfrei – Adelaide

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      Australien – 14.11.2001 – Kangaroo Island (1. Teil)
Australien – 12.11.01 (2. Teil) – Coorong NP – Hahndorf – Tanunda

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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12 Antworten zu Australien – 13.11.2001 – Tanunda – Gnadenfrei – Adelaide

  1. einfachtilda schreibt:

    *seufz*…da ist bestimmt schön warm 😆

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  2. leonieloewin schreibt:

    Da hast Du Dir wieder sehr viel Arbeit gemacht. Sehr ausführlich und tolle Fotos. Vielen Dank für das Mitnehmen. Ganz liebe Grüße Leonie

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  3. SchmidtsWife schreibt:

    Du schreibst Deine Urlaubsberichte toll und ich kann gut nachvollziehen, dass Dir „die Suche nach des Raetsels Loesung“ keine Ruhe gelassen hat. Gnadenfrei ist nun aber wirklich ein ungewoehnlicher Name!!

    Schade, dass die Seppeltsfield Winery geschlossen hatte.

    Ohja, die SchweinCHEN haetten mir auch gefallen 😉

    Und schon wieder bin ich ganz verlegen wegen der Verlinkungen. Dankeseeeeeeehr

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    • Gabi schreibt:

      Ich find ja nicht, dass ich so „toll“ schreibe, aber ich freue mich, wenn Du das so siehst. 🙂 Man ist wohl selber nie ganz zufrieden. 🙂

      Und Du brauchst nicht verlegen zu sein, wegen der Verlinkungen. Bei Dir würde ich noch sehr viele Beiträge finden, die interessant sind. Es gibt ja auch noch genug ältere Artikel, die ich selber noch gar nicht gelesen habe. Aber Du weißt ja – die Zeit. 🙂

      Ja, war schade wegen Seppeltsfield. Gut möglich, dass wir noch eine andere „Winery“ gefunden hätten, aber dann kam uns „Gnadenfrei“ dazwischen und dieses „persönliche“ Frühstück dort war wirklich schön und angenehm. Danach schauten wir eben, dass wir nach Adelaide kamen, damit wir noch ein bisserl was von der Stadt sehen. Am nächsten Tag hatten wir einen Tagesausflug nach Kangaroo Island gebucht und am übernächsten gings per Flieger nach Alice Springs und weiter mit dem Auto zum Uluru. Soviel sei schon verraten. 🙂

      Ich weiß jetzt auch nicht mehr, waren in Adelaide nur diese zwei Schweinchen oder doch mehrere. An alles kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern. 🙂

      lg Gabi

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  4. buchstabenwiese schreibt:

    Find ich aber nett, dass ihr Frühstück bekommen habt, obwohl sie noch gar nicht geöffnet hatte. 🙂
    Da hast du dir wieder viel Arbeit mit dem Bericht gemacht. Hat bestimmt viel Zeit gekostet. Aber irgendwie ist es sicher auch schön, sich noch mal an alles zu erinnern und fotos zu gucken. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Ja, die Leute dort waren wirklich ausgesprochen nett. Mich wundert heute nur, dass sie überhaupt so viel von den Lebensmitteln da hatten für uns 8 Personen. Aber vielleicht hätten sie ohnehin demnächst aufgemacht.
      Die Berichte sind wirklich viel Arbeit. Die Fotos einscannen, bearbeiten, hochladen, alle möglichen Infos zusammensuchen und dann das ganze natürlich schreiben und halbwegs in eine Form zu bekommen. Aber es macht mir Spaß. Mit dieser intensiven Beschäftigung damit ist es, als ob ich die Reise ein zweites Mal erleben würde. Heute weiß ich mehr über all die Gegenden wo wir waren und über das alles, was wir gesehen hatten, als damals. 🙂 Damals hatte ich mich fast überhaupt nicht darum gekümmert, weil das alles Neuland für mich war und es die erste Reise dieser Art war.

      Nur leider dauert es halt immer lange, bis wieder ein Bericht fertig ist. Die liebe Zeit läuft wie immer davon und mittlerweile kennst Du mich ja ein bisschen. Wenn es mir nicht grad besonders gut geht, dann komm ich auch damit nicht weiter.

      lg Gabi

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  5. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    danke für diesen mal wieder sehr interessanten Reisebericht. Und da kann ich nur sagen, „dann mal prost!“ 😉
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Vielen Dank. Zum richtigen Weinverkosten sind wir ja leider nicht gekommen. Aber dafür haben wir abends beim Essen fast immer Wein getrunken. Da hatten dann auch die „Driver“ was davon, weil die Autofahrt ja erst am nächsten Tag wieder weiter ging.
      lg Gabi

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  6. chiefalfred schreibt:

    G’day …
    am schönsten in Adelaide war die Schweinerei in der Rundle Mall, die Fahrt mit dem Schiff nach Kangaroo Island – sowie Silvester 2006 das Treffen mit Kylie am Queen Victoria Square …

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