Videokasetten, -recorder und ihre Tücken

Oder: kein Wunder dass sie ausgestorben sind!

Naja, nicht ganz, denn so manche ältere Semester (so wie ich) besitzen solche Dinger  noch. 🙂

Ich bin gerade dabei nun endlich die Fortsetzung meines Australien-Berichtes in Angriff zu nehmen. Und da zählen ein paar Vorbereitungen dazu. Eine davon ist, mir vorher die Videoaufnahmen von dem gerade aktuellen Tag anzuschauen, um meine Erinnerungen aufzufrischen.

Und da gab es ein Problem, das eigentlich schon am Anfang meines Reiseberichtes auftauchte. Und jetzt gibts ein neues dazu.

Gefilmt hatte ich damals mit einer Hi8 Videokamera. Also so eine mit diesen kleinen Videokasetten. Die 4 Stück, die ich damals „befilmt“ hatte, überspielte ich dann nach der Reise auch brav auf eine normale VHS Kasette. Damit war das anschauen ganz einfach. Kasette rein in den Recorder, „play“ drücken, gewünschte Szenen anschauen und fertig. Schnell, problemlos, praktisch und gut.

Oder auch nicht.
Als ich mit der Reiseberichtschreiberei anfing und mir die schon lange nicht mehr verwendete Kasette anschauen wollte, klappte das nur ein paar Sekunden lang. Bald gab der Recorder sehr, sehr unheimliche Geräusche von sich. Dieses eigentümliche „rascheln“ im Inneren war mir wohlbekannt und ich ahnte, was es zu bedeuten hatte. Und tatsächlich! – Bandsalat und Bandriss!

Klar hatte ich mich geärgert. Aber ich wollte mich nicht damit aufhalten, denn mir fiel ein, dass ich ja noch die Original Hi8 Kasetten haben müsste. Um das kaputte VHS Band wollte ich mich ein anderes mal kümmern.
Hab ich jedoch in den dazwischen vergangenen 2 – 2 1/2 Jahren leider nicht.

So verschwand ich erstmal für eine Weile in den Tiefen meiner Kästen und fand tatsächlich die vier kleinen Originalkasetten. Die Kamera hatte ich auch noch, also gabs einen Hoffnungsschimmer, dass ich doch noch in den „Genuss“ meines Videos kommen könnte. Ich wusste aber auch, dass die Kamera nicht mehr mit den Akkus funktionierte. Diese ließen sich nämlich nicht mehr aufladen.  – Naja, war ja alles schon himmelalt. Aber Gott sei Dank gibts ja ein Netzteil. Also Kamera angeschlossen, Kasette hinein und auf „play“ gedrückt. Freudig konnte ich durch den Sucher erkennen, dass es funktionierte. Jetzt musste ich nur noch das Bild auf den Fernseher bringen.
Ich habe keine Ahnung, wie die richtige Bezeichnung des Verbindungskabel heißt. Auf jeden Fall sind da am Ende drei kleine Stecker – weiß, gelb und rot. Die dazupassenden Anschlußbuchsen gibts aber am Flachbildfernsehr natürlich nicht. Jedoch Scart-Anschlüsse.
Ich war mir zwar nicht hundertprozentig sicher, aber doch ziemlich davon überzeugt, dass ich dafür mal einen Zwischenstecker hatte. Leider brachte die anschließende Sucherei danach keinen Erfolg.

Also musste ich an den Videorecorder anstecken, so wie früher halt. Ich meine, es ist zwar nicht so kompliziert, aber es war doch recht mühsam wieder rauszufinden, welchen Kanal ich dann am Recorder und am Fernseher einstellen musste, damit es funktionierte. Früher kannte ich mich da doch etwas besser aus und hatte diese Sachen noch „im Kopf“. Hatte ja ständig irgendwas überspielt und kopiert und was weiß ich noch. Aber das ist nun mal alles schon so lange her und mein Kopf dürfte schon ziemlich löchrig geworden sein. 🙂

Klar hab ich es geschafft, doch die Hantiererei mit drei Fernbedienungen und die Einstellereien gingen mir doch etwas auf die Nerven. Für solche verwirrenden Sachen ist mein alterndes Gehirn manches mal schon ein bisschen zu müde. 🙂 Doch was tut man nicht alles, wenn man sich etwas unbedingt einbildet. 🙂
Aber immerhin klappte es und ich konnte die Videos anschauen.

Nun vergingen seit meinem letzten Australien-Bericht ja leider viele Monate. Während dieser Zeit suchte ich mal was ganz anderes. (Wieder mal! Wann such ich eigentlich nicht nach irgend was?) Und was fiel mir da in die Hände? – Der Scart Zwischenstecker.
Super! Ich freute mich. Nun konnte ich in den nächsten Tagen endlich ausprobieren, ob es mit dem Anschluß direkt am Fernseher funktioniert. Ich legte das Teil auf den Videorecorder, damit ich es nicht wieder suchen musste.

Natürlich machte ich nichts dergleichen in den nächsten Tagen. Der Stecker lag wochenlang herum, bis er mir vor nicht allzu langer Zeit auf die Nerven ging und ich ihn wegräumte.

Vorige Woche fiel es mir dann ein, das Ganze endlich mal auszuprobieren. Nur, wo war der Zwischenstecker jetzt wieder? Erneut war ich am Suchen. Hätt ich ihn doch nur nicht weggeräumt!
Mensch, mit was für einen Schmarrn ich mich doch zeitweise herumschlage! Und was für Zeit immer mit der ewigen Sucherei draufgeht, weil ich mir immer öfter nicht merke, wo ich was hingeräumt habe!

Wenigstens hatte ich aber diesmal recht rasch die richtige Eingebung, in welcher Lade er sich befinden könnte. Oh Wunder!
Der Versuch ging auch ziemlich schnell von statten und alles funktionierte tadellos. Zu mehr hatte ich aber keine Zeit, also blieb die Kamera gleich an Ort und Stelle stehen.

Vor drei oder vier Tagen war dann abends eine gute Gelegenheit. Alles ruhig, keiner störte mich. Also nichts sprach dagegen mir nun in Ruhe den Teil von Kangaroo Island am Video anzuschauen. Schnell alles eingesteckt, eingeschaltet und auf „play“ gedrückt. Die Kamera hörte sich etwas komisch an. Aber wer weiß, vielleicht war das eh immer schon so? Ganz sicher war ich mir aber nicht.
Das Filmchen lief, aber es war nicht der Anfang von dem Tag, den ich mir ansehen wollte. Also spulte ich ein Stück zurück. Und da! – Wieder diese eigenartigen Geräusche! Abermals auf „play“ gedrückt sah der Film aber gar nicht gut aus. Quer übers Bild flimmerten so feine Streifen und kleine weiße „Fischchen“ und die Kamera murrte grummelnd vor sich hin. Nochmals „stop“ und „play“, dann noch ein zweites und drittes Mal, aber es änderte sich nichts. Kasette auswerfen und neu reingeben brachte auch nichts. Ebenso der Versuch, die Kasette mal ganz nach vor und zurückzuspulen. Außer den eigenartigen Geräuschen ging das Öffenen und Schließen des Kasettenfaches sehr eigentümlich langsam und zäh vor sich. – Tja, und dann ging gar nichts mehr. Kein „play“, kein vor- oder zurückspulen. Nichts ragierte. Nur mehr der Kasettenauswurf und selbst dieser nur mit Ach und Krach und kräftigem Gemurre seitens der Kamera.

Das wars dann wohl. Das Gerät ist hinüber.
Ich hab ohnehin nicht mehr damit gefilmt, aber in diesem Fall hätte ich sie halt als Abspielgerät benötigt.

Jetzt steh ich da mit einer VHS Kasette, deren Band gerissen ist und 4 funktionstüchtigen Hi8 Kasetten, die ich nirgends abspielen kann.

Was tun, ist nun die Frage.

Mein erster Gedanke: gab oder gibt es da nicht so Adapter, wo man die kleinen Kasetten reinschieben und sie dann am VHS Recorder anschauen kann?
Das Internet hat mich aber eines Besseren belehrt. Diese Adapter gibt es nur für S-VHS Kasetten oder so ähnlich. Hi8 und Video 8 sind ein ganz anderes Format.

Also dann, was sonst?

Eine Möglichkeit: die kleinen Kasetten auf DVD brennen zu lassen. Ich befürchtete jedoch, dass das ziemlich teuer werden könnte.
Habe aber jetzt im Internet zwei Anbieter in Wien gefunden, die das ohne Schnickschnack und ohne viel Nachbearbeitung ganz unkompliziert machen. Und es ist nicht teuer.
Mehr würd ich auch nicht haben wollen. Meine Filme sind so grottenschlecht, sodass da ein wahrer Künstler her müsste um aus ihnen einen halbwegs ansehnlichen Film zu machen. 🙂 Beim Filmen bin ich total talentfrei. Darum hab ich damit ja auch wieder aufgehört. Die armen Leute, die mir das überspielen müssen! Denen wird sich der Magen umdrehen, wenn sie das anschauen. Hoffentlich verlangen sie keine extra Gebühr wegen etwaiger seelischer Schäden. 🙂
Aber egal wie mies die Filme sind, für mich (uns) haben sie einfach einen persönlichen Erinnerungswert.

Und die andere Möglichkeit: das Band der VHS Kasette zu kleben. Ich weiß, dass ich das vor sehr vielen Jahren auch schon mal gemacht habe. Nur nicht mehr womit ich geklebt habe. Ganz sicher nichts Spezielles. Ich glaub fast, es war ein einfacher UHU Stick. 🙂

Davon wird aber meist abgeraten, weil durch den Kleber die Videoköpfe beschädigt werden könnten. Bei meinem damaligen Versuch ist zwar auch nichts passiert, aber selbst wenn ich Video so gut wie nicht mehr verwende, wäre es trotzdem schade, wenn das Gerät kaputt wird. Muss ja nicht sein.

Zudem sind die beiden Bandenden ja auch noch im Inneren des Gehäuses verschwunden. Wie ich das geschafft habe, weiß ich nicht mehr. Denn das Band riss ja erst, als ich die Kasette mit etwas Gewalt herausnahm und da war sicher zumindest das eine Ende heraußen. Wahrscheinlich hatte ich damals blöd an den Spulen herumgedreht, bis das Bandende weg war. Den Sinn dafür durchblicke ich heute aber nicht mehr. 🙂
Doch das sollte kein Problem darstellen. Ich hab noch so viele alte Kasetten, die zum wegwerfen bereit liegen und so konnte ich schon mal probehalber eine aufmachen und mir mal das Innenleben anschauen. Sieht nicht sehr kompliziert aus. 🙂 Trotzdem bin ich verunsichert, was das Kleben betrifft.

Tja, immer diese Entscheidungen. 🙂
Da sieht man mal wieder, mit welchen Sachen ich mich neben der „echten“ Probleme noch so herumschlagen „muss“ und was mir alles so die Zeit raubt, die ich ohnehin nicht habe.
Kein Wunder, dass ich nie mit meinen Sachen weiterkomme, die ich eigentlich vor habe. Das bin ich aber schon gewohnt und ich rechne im Prinzip meist gar nicht mehr damit, dass etwas nach meinen Vorstellungen klappt. 🙂

Ich frag mich nun natürlich, warum ich nicht auf die Idee gekommen bin, nochmals eine Kopie anzufertigen, solange die Kamera noch funktionierte. Daran hatte ich überhaupt nicht gedacht. Nur, wer rechenet denn auch damit, dass das Ding auf einmal seinen Geist aufgibt? Nicht einmal ich, DER eingefleischte Pessimist!
Was aber jetzt auch egal ist, denn nun ist es eh zu spät.

So, hab wieder mal viel auf einmal geschrieben. Liebe Mitleser, ich kann mich nun mal leider nicht kurz fassen. 🙂
Aber das macht nichts. Dafür schreib ich ja nicht oft. 🙂

Warum ich das überhaupt schreibe? – Keine Ahnung!
Vielleicht weil ich hoffe, dass irgendwer einen Tip für mich hat oder mir gar die Entscheidung abnimmt?

Wer weiß! 🙂

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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11 Antworten zu Videokasetten, -recorder und ihre Tücken

  1. anscharius schreibt:

    Mein Dad hat früher alles mit Super 8 gefilmt. Diese Filme kann man auch heute noch gut anschauen. Nur die Klebestellen werden sicher ein Problem sein. Aber ich habe ja noch meine alte Klebepresse 🙂

    Für das Überspielen von Videos verwende ich eine kleine Box der Firma TerraTec, schau mal hier…
    http://anscharius.net/2012/04/21/usb-video-grabber-im-direkten-vergleich

    Ciao,
    Ansgar

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    • Gabi schreibt:

      Ich nehme an, mit Super 8 meinst Du die „richtigen“ Filme, also die auf den Filmrollen und für die man einen Projektor brauchte. Die hatte mein Papa auch. Und vorher sogar die 16 mm. Die waren auch kein Problem mit dem kleben. Man hat sich da ja meist selber „zusammengeschnitten“.
      Aber die meinte ich nicht, sondern die Video8 bzw. Hi8 auf Kassetten.
      Und danke für den Tip fürs Überspielen. Aber das bringt mir ja im Moment nichts. Weil die VHS Kassette ist ja gerissen und für die kleinen Hi8 ist ja die Kamera kaputt, die ich als Abspielgerät verwendet habe.
      LG Gabi

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      • anscharius schreibt:

        Hi Gabi, ich habe Dich schon richtig verstanden 🙂 Mein Dad hat Super-8 gefilmt, ich Doppel-8 und Du etwas später dann mit Bändern auf Hi-8. Eben habe ich mal geschaut was es bei eBay alles gibt und dort gibt es ein gewaltiges Angebot an Hi-8 Kameras, teilweise sogar mit 1 Jahr Garantie für ca. 100 Euro. Wer also sein schönen alten Familienschätze retten möchte, der könnte solch eine Kamera kaufen, alles digitalisieren und die Kamera dann ggfs. weiterverkaufen.

        Viele liebe Grüße aus von Sandra,
        Ansgar

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  2. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    ja, der technische Fortschritt ist manchmal gar nicht so gut für den Endverbraucher. Da kann ich ein Lied von singen – aber dazu gleich.
    Zu Deinem Problem: da es sich, wie Du schreibst, nur um ganze 4 Kassetten handelt und die professionelle Überspielung auf DVD nicht teuer ist, würde ich diese Lösung vorziehen. Ist ja nur einmalig.
    Zum Problem „aufräumen“: geht mir genauso. Normalerweise weiß ich, wo ich zu suchen habe. Aber wenn ich aufgeräumt habe, dann weiß ich nicht mehr, wo ich die Sachen hingeräumt habe. Wie man so schön sagt, „Bei mir herrscht Ordnung. Ein Griff, und schon … geht die Sucherei los.“ 😉 Oder, „Wer Ordnung hält, ist nur zu faul zum Suchen.“ 😉
    Und zum technischen Fortschritt: auch ich habe eine ganze Reihe von Videokassetten, die ich noch nicht auf DVD überspielt habe. Das wollte ich jetzt, nach unserem Umzug, auf einem neuen Computer erledigen. Aber dafür den richtigen Videoplayer zu bekommen, ist hier in den USA unmöglich, weil die Norm hier NTSC ist und in Europa PAL. Früher gab es hier Geräte [Video-/DVD-Player], die Beides konnten. Aber da VHS-Video ja ausstirbt, werden die nicht mehr produziert. Hätte ich mir also ein Gerät in Deutschland besorgen müssen und hier einen Transformator von 110 auf 220 Volt. Und dann hätten wir, da meine Frau eine Menge USA-Videobänder hat, ein zweites Gerät gebraucht, das eben NTSC kann. Und als ich mich dann bei dem Mann, der uns unsere „Hauselektronik“ verkauft hat, erkundigt habe, kam raus, dass ein Umkopieren nicht ratsam ist, da die Auflösung von Videolassetten so gering ist, dass sich auf unseren ultrahochauflösenden Fernsehbildschirmen nur ein ganz unscharfes, total verpixeltes Bild zeigen würde. Also können wir unsere alten Videobändern verschrotten 😦 und sehen, ob wir das Material – jedenfalls das, was wir weiterhin sehen möchten – auf DVD bekommen können. Oder möglicherweise im Internet herunterladen können.
    Und was den Computer angeht: auch da bin ich gar nicht begeistert, dass die Unterstützung für Windows XP [ja, ich habe noch dieses Uraltbetriebssystem] im April ausläuft und ich so gezwungen bin, auf eine neues System umzusteigen. Gut, ich werde dann auch einen neuen und besseren Computer haben, aber das heißt, ich muss mich nicht nur an ein neues Betriebssystem, sondern auch an ein neues Gerät gewöhnen. Nix für alte Leute! 😉 Dazu kommt, dass wir uns in die gesamte „Hauseletronik“ und deren Bedienung einarbeiten müssen. Aber na ja, eine Herausforderung muss man eben annehmen.
    So, das war’s mal für heute aus dem südlichen Texas.
    Liebe Grüße, und einen schönen Sonntag,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Lieber Pit, wem sagst Du das. Ich kann Dir bei allem nur zustimmen.
      Ich werde die 4 Kassetten wahrscheinlich überspielen lassen. Die Qualität wird zwar nicht überragend sein, aber das ist sie per Video auf den neuen Großbildfernsehern auch nicht.
      Und ja, der Fortschritt geht so rasch voran, dass man wirklich kaum mehr nachkommt.
      Vor weiß Gott wie viel Jahren, hab ich die ganzen Super 8 Filme (also die „richtigen“ Filme), die mein Papa machte, als ich Kind war und die von meinem Schwagern mühsamhmst auf Video übertragen. Das war so viel Arbeit. Und jetzt müsste man das Ganze wieder digitalisieren. Nur dafür fehlt mich echt die Zeit.

      Und stimmt, bei Euch ist ja auch noch das Problem mit dem „anderen“ System. Ich denk mir immer, warum muss immer alles so kompliziert sein und warum können die technischen Sachen nicht eine Norm haben, die überall funktionieren. Aber leider ists nicht so.
      Du könntest nur mal im Internet schauen, ob vielleicht jemand gebrauchte und geeignete Geräte verkauft.
      Und weil die Videorecorder ja eben aussterben, bin ich froh, dass wir noch einen haben und möchte ihn eben nicht leichtsinnig kaputt machen. Ich hab ja doch auch noch andere private Videos, die ich von unserem Sohn als Kind machte. Sonst hab ich dann ja gar keine Möglichkeit mehr, mir diese anzuschauen.

      Na und was Computer und Co betrifft, da geht ja der Fortschritt noch viel schneller voran. Es wird Dir wohl nichts anderes übrig bleiben, einen neuen Computer zu kaufen. So ist es leider nun mal.
      Unser PC ist übrigens auch kaputt. Ich hab wenigstens noch den Laptop, aber der läuft halt auch nicht mehr so ganz einwandfrei. Mit dem Smartphone ist es detto. – Es hält halt auch heutzutage nichts mehr so lange.

      Was die Sucherei betrifft, gehts mir genauso wie Dir. Oft finde ich so manches problemlos, solange es wo „herumliegt“. Räum ichs weg, weiß ich nicht mehr, wo es ist. 🙂 Aber naja, irgendwann muss man ja auch Sachen wegräumen. 🙂

      So, und nun wünsche ich Euch, dass es nicht allzu schwer ist, Euch in die neue „Hauselektronik“ einzuarbeiten. Ich bin aber sicher, wenn Ihr Euch dann damit auskennt, wird sie wahrscheinlich doch sehr praktisch und hilfreich sein. 🙂

      Liebe Grüße aus dem relativ warmen Wien
      Gabi

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  3. leonieloewin schreibt:

    Ich kann Dir leider nicht helfen, obwohl ich ein ähnliches Problem hatte, Die alten Hi8 Kassetten waren zwar noch ganz, aber ich hatte nichts mehr zum Abspielen. Gleiches galt für die VHS Kassetten. Und die digitalisierten hatten eine Macke. Mir konnte ein netter Bekannter helfen, der die kleinen Hi8 Kassetten neu digitalisierte, aber ich weiß nicht wie. Wünsche Dir eine gute Lösung. LG Leonie

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    • Gabi schreibt:

      Ja, ist ja bei mir auch so. Die Kamera, die ich als Abspielgerät für die Hi8 Kassetten verwendet hatte, ist ja jetzt kaputt geworden. VHS Abspielgeräte hab ich noch. Nur da ist ja das Band in der Kassette gerissen. 🙂 – Fatal! 🙂
      Kompliziert das alles. So ists halt mit der heutigen Technik.
      Ich werde mir die Hi8 überspielen lassen. Hab sowas noch nie machen lassen und ich hoffe, dass das gut funktioniert und sie dann keine „Macken“ haben.
      Schön, dass Deine nun wieder in Ordnung sind.
      LG Gabi

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  4. gsharald schreibt:

    Hallo Gabi,

    schön, dass es anderen Menschen auch so geht. Früher war ich sehr ordentlich, alles kam an seinen Platz und wurde dann wieder gefunden. Heute hat es etwas nachgelassen. Manchmal verräume ich was und weiß nachher nicht mehr wo. Es heißt ja, dass ein Genie das Chaos beherrscht. Da gehöre ich eindeutig nicht mehr dazu.

    Mit den Videokassetten habe ich keine Probleme. Ich habe nicht viel Privates drauf. Meistens sind es Fernsehsendungen auf die man gern verzichten kann. Aber Du hast Recht. Weshalb gibt keine Normen bei den Geräten. Das ist ganz klar, Der Hersteller will SEINE Geräte verkaufen.
    Bei mir liegt das Problem bei den Dias. Ich habe früher fleißig Dias gemacht, die nun im Schrank schlummern. Mit einem Gerät digitalisieren ist sehr zeitintensiv. Deshalb schiebe ich es immer vor mir her.

    Liebe Grüße, viel Spaß beim Suchen und einen schönen Sonntag.
    Harald

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    • Gabi schreibt:

      Ja, ich weiß es ja eh, dass jeder Hersteller was mit seinen Geräten verdienen will. Blöd ists halt immer nur für den Verbraucher.
      Eigentlich hab ich eh alle privaten Videos auf VHS überspielt. Das von Australien hatte ich ja auch, aber da ist ja leider das Band gerissen. Naja, die vier werd ich mir auf DVD überspielen lassen.
      Ansonsten die anderen VHS Kassetten mit aufgenommenen Filmen vom Fernsehen, die hab ich nun die meisten schon entsorgt.
      Ich hab ja das Glück, dass mein Sohn ein Filmesammler ist und es somit viele Filme auf DVD un BD gibt. 🙂
      Wäre schon schön, wenn man die ganzen alten privaten Videos digitalisieren lässt. Aber macht man es selbst, ist es sehr zeitintensiv und lässt man es machen, wird es ab einer gewissen Menge doch recht teuer.

      LG Gabi

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  5. buchstabenwiese schreibt:

    Oh je, bei so was kann ich dir nicht helfen, liebe Gabi.
    Ich habe auch noch einige VHS-Kassetten, aber unten im Wohnzimmer bekam ich den Videorekorder nicht mehr angeschlossen, nicht so, dass er funktionierte. Den haben wir inzwischen entsorgt, da die Fernbedienung auch nicht mehr funktionierte und er so nicht vernünftig zu bedienen war. Technik.:-)
    Ich habe früher oft Filme im Fernsehen aufgenommen, aber die habe ich inzwischen auch fast alle entsorgt. Dann habe ich jede Menge Walt Disney Filme als VHS. Gekaufte Filme. Ich habe sie damals gesammelt. Nun stehen sie da rum und ich kann sie nicht gucken. Aber die meisten Filme könnte man (wenn man so viel Geld hat 🙂 ) durch DVD ersetzen. Nur die selbst gefilmten Sachen. Ich habe da noch meine erste Hochzeit, auf der ja auch meine Eltern sind und die Goldene Hochzeit meiner Eltern. Das finde ich ich wirklich schade, da sie ja nicht mehr leben.
    Ich habe diese Gedanken auf später, auf irgendwann mal verschoben. 🙂
    Ich schwanke zwischen loslassen und doch noch irgendwie auf DVD bringen. Kommt Zeit, kommt Rat. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Ich hab es ja eh schon weiter oben beschrieben, dass ich die Australien Kassetten auf DVD überspielen lassen werde. Alle anderen muss ich mir noch überlegen.
      Und wie schon erwähnt, wir haben hier viele Filme auf DVD und BD.
      Im Grunde genommen, sind die Scheiben ja meist nicht mehr teuer. Aber da Du ein Walt Disney Fan bist, hast Du da ein bisschen Pech. Denn gerade die Filme von Walt Disney werden nicht so billig angeboten, wie viele andere. Weiß der Geier warum. Ansonten kann ich Dir nur raten wenn Du beim Amazonen kaufen willst, einfach mal öfter reinschauen. Und bei neueren Filmen erst mal eine Weile abwarten.
      Und vielleicht kannst Du Dir ja Dein Hochzeitsvideo und das wo Deine Eltern drauf sind mal wo digitalisieren lassen. Ich denke, bei solchen schönen Erinnerungen zaht es sich aus.
      Liebe Grüße
      Gabi

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