So ist es

Drei Tage hab ich jetzt nicht den Computer aufgedreht. Auch diesen Beitrag schreib ich per Smartphone. Naja, warum nicht mal?

Keine Sorge. Laptop funktioniert noch. PC schon seit ein paar Wochen nicht mehr. Sollte mich mal darum kümmern. Aber bis jetzt hatte ich ehrlich gesagt noch keine Lust dazu. Aber ich war ja eh zeitweise per Handy online.

Das letzte mal am Läppi hab ich tatsächlich angefangen an meinem Australien Bericht weiter zu schreiben. Bin natürlich nicht fertig geworden.
Dann kamen Erledigungen, dann eine nette Geburtstagsfeier, dann etwas Müßiggang  und dann wieder Frust gepaart mit dem Gefühl, nicht verstanden zu werden. Wegen neuer und auch alten üblichen Problemen.

Immer und immer wieder das gleiche Spiel.
Aber ja,  ich reisse mich eh meist zusammen. Nur gelingt es halt nicht immer.
Ob ich vielleicht nicht doch eine Meise habe?  Keine Ahnung. Ich mag jetzt nicht darüber nachdenken.
Will jemand eine? Ich hätte eine abzugeben.

So,  und jetzt werd ich mein Gehirn mit was anderem füttern und noch eine Runde lesen.
Hab vor kurzem angefangen, das erste mal was am Kindle ebook Reader zu lesen.
„Mein Leben ohne Gestern ‚ von Lisa Genova.
Ein Roman über eine anerkannte Psychologin, die mit beiden Beinen im Leben steht,  die Vorträge hält und die auf einmal immer öfter wichtige Dinge vergisst und die plötzlich in einer ihr bekannten Umgebung die Orientierung verliert. Die Diagnose lautet: beginnende Alzheimer. Ich geb zu, die Geschichte ist nicht gerade aufbauend, aber das Thema interessiert mich.
http://www.amazon.de/gp/aw/d/B004ROT9BG

Ich wünsche Euch einen gute Nacht und eine schöne Woche.
Ja,  und mir auch.

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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16 Antworten zu So ist es

  1. leonieloewin schreibt:

    Auch Dir wünsche ich eine schöne Woche. Da ich kein Smartphone habe, halte ich es nicht aus, solange den PC nicht anzumachen 🙂 LG Leonie

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    • Gabi schreibt:

      Das verstehe ich natürlich. Aber so kann ich mir ja doch am Handy die Blogs anschauen und manchmal kommentiere ich da auch gleich. Nur meistens eher nicht, wenn ich mehr schreiben will. Das mach ich dann meist zu einem späteren Zeitpunkt am Computer.
      LG Gabi

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  2. inschweden schreibt:

    Alle Achtung! Du schreibst so viel Text am Smartphone? Das wär mir viel zu umständlich zum Schreiben! 😉
    Ich sollte mich auch endlich um den PC kümmern aber ich weiß ganz genau dass das Stunden daueren würde.. und dazu hab ich keine Zeit (und keine Lust)! 😉
    LG Claudia

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    • Gabi schreibt:

      Ich mach das auch nicht oft. Aber es geht ganz gut. Hab mir eine andere Tastatur runtergeladen (SwiftKey) und die ist wirklich super. Die lernt ganz toll dazu, umso mehr man schreibt. Man kann auch einstellen, wobei sie überall „mitlernen“ soll, also z.B. auch SMS, FB usw. Schreibt man die ersten Buchstaben, kommen drei Vorschläge, die sich mit weiteren Buchstaben auch wieder verändern. Und so hat man schnell die Wörter, die man viel gebraucht, schon ausgeschrieben. Bei manchen kurzen Standardsätzen kommen dann die Wörter oft schon richtig nacheinander vom Wörterbuch. So ist es dadurch meist recht leicht, am Handy zu schreiben.
      Aber immer freut mich das auch nicht. Manchmal gehts recht leicht von der Hand und manchmal freuts mich nicht. 🙂
      Und was den PC betrifft, so gehts mir auch. Weil man eben weiß, das dauert wieder Stunden bis was läuft und oft ists nicht einmal gesagt, dass dann auch was funktioniert.
      LG Gabi

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  3. giftigeblonde schreibt:

    Du hast keine Meise, zumindest nicht mehr wie ich 🙂
    Kopf hoch Gabi!
    wird schon wieder!

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    • Gabi schreibt:

      Da sind manch andere ganz anderer Meinung. Und sie haben wohl auch nicht unrecht. Außerdem ist es durch so manche meiner „Meisen“ für meine Mitmenschen auch nicht immer leicht. Aber trotzdem ärgert es mich, wenn manchmal schon automatisch angenommen wird, es ist Blödsinn was ich sage oder denke.
      Ja, Kof hoch! Bleibt mir eh nichts anderes übrig. Und wahrscheinlich wird es wieder. Aber für wie lange? Ein, zwei oder drei Tage? Vielleicht bin ich zu sehr unzufrieden. Aber ist es wirklich so unverständlich, dass man sich wünscht, dass es mal etwas länger als ein paar Tage anhält, bis wieder „irgendwas ist“? Ich hab oft das Gefühl, das ganze „Gwirks“ hört nie auf.

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      • giftigeblonde schreibt:

        Da hast du leider recht Gabi.
        Mir kommt auch vor, immer ist irgendwas was den „Weltfrieden“ hier im Haus stört.
        Oft sinds nur Kleinigkeiten, aber die Summe daraus dann..seufz.
        Du bist nicht dazu da, dass es deine Mitmenschen leicht mit dir haben, was soll das dnen?

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        • Gabi schreibt:

          Ja, wahrscheinlich geht es eh den meisten Menschen so. Man glaubt wohl immer nur, man wäre der Einzige oder so. 🙂
          Und wie Du sagst, es sind oft nur Kleinigkeiten. Aber in Summe und halt immer wieder, das macht mich missmutig und grantig. Sollte nicht sein, aber ich kann oft nicht anders.
          Und ja, doch, ich möchte schon, dass es meine Mitmenschen nicht dauernd „schwer“ mit mir haben. Oft eine miese Laune zu verbreiten ist nun mal – naja – nicht lustig.
          Dieser sch… Pessimismus und das von mir langfristige (schwarz-)sehen in die Zukunft! Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wo ich das eigentlich her habe.

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  4. buchstabenwiese schreibt:

    Ach Quatsch, du hast doch keine Meise. ♥ Es sei denn, ich habe auch eine. 🙂

    Ich war heute auch mies drauf, weil immer irgendwas ist. Da kommt dann wegen irgendwas auch Altes wieder hoch. Ich kämpfe oft dagegen an, aber es gibt auch Tage, da mag ich einfach nicht kämpfen. Wie heute. Da kommt es mir sinnlos vor.

    Mein Mann hat diese Woche eigentlich Urlaub. Ist aber krank, im Urlaub. So richtig mit Fieber und allem Pipapo. 😦 Es fing letzte Woche mit Halsschmerzen an, noch recht harmlos, zum Wochenende ging dann die Stimme weg. Aber wir dachten, es wird dann diese Woche besser. Was ist? Gestern ging es ihm schlechter. Er konnte nicht mal mit dem Hund raus. Ist nichts mit gemeinsam spazieren gehen, was ja nur mal am Wochenende oder im Urlaub geht. Dann kam 38 Grad Fieber hinzu, Kopf- und Gliederschmerzen … Heute geht es ihm noch immer so schlecht. Hinzu kommt, mir ging es am Wochenende auch nicht gut. Aber ich bin nicht krank, das Übliche, das man als Frau halt bekommt. Manchmal ist es mit den Schmerzen aber einfach so schlimm, da wache ich schon mit höllischen Rückenschmerzen auf. Und ich bin ja auch so schon oft so müde und schlapp.
    Ich habe mich die ganze Zeit zusammengerissen, doch heute ging nichts mehr, obwohl es mir körperlich wieder besser geht. 😦 Dann sehe ich meinen Mann, ich kann nichts tun, schon kommt die Zeit hoch, als meine Mutter so krank war, wie ich mich da immer gefühlt habe, und mir ist nur noch zum Heulen. Das will ich natürlich nicht. Also versuche ich alles zu unterdrücken, schrei den Hund an, der gar nichts dafür kann, aber mich ausgerechnet jetzt mit seiner Sturheit herausfordert (Terrier halt), würde am liebsten auch den Mann anschreien, weil er krank ist, was aber nicht geht, er kann ja nichts dafür und ihm geht es ohnehin schlecht. Also fühle ich mich noch schlechter, weil ich so fühle wie ich fühle. Am Ende heule ich doch.

    Sorry, ich wollte hier eigentlich gar nicht mein Leid klagen, sondern einfach nur mal zeigen, dass du keine Meise hast, dass es auch mir, die ja oft so fröhlich rüberkommt, auch mal so geht.

    Also, du hast keine Meise, es sei denn ich habe auch eine. ♥

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Liebe Martina,
      ja, all das kenne ich auch nur zu gut. Ärger, Frust über dies und jenes, dann überträgt man es auch noch auf jemanden, der nichts dafür kann, ist vielleicht unfreundlich und man reagiert unangemessen und dann ärgert man sich über sich selbst deswegen. Das macht einem dann erst recht traurig. Dabei wünscht man sich doch meist nichts anderes, als einfach mal eine Zeit lang ein ganz normales Leben zu haben.

      Ob wir beide nun eine Meise haben? Keine Ahnung. Und wenn, machts ja eigentlich auch nichts. Wir sind ja schließlich tierliebend. 🙂

      Ich habe Deinen Kommentar nicht als Jammerei aufgefasst und weiß Deine Absicht, mich dadurch zu trösten wollen, sehr zu schätzen. Und selbst wenn Du jammern möchtest, wäre es absolut kein Problem. Ich mache es ja auch manchmal bei Dir. 🙂

      Ich kann auch sehr gut verstehen, dass Dich, wenn jemand Krankheit, die Erinnerung an Deine Mutter wieder einholt. So etwas vergisst man einfach nicht. Auch das kenne ich leider, da es meiner Mutter in ihren letzten zwei Jahren und ganz besonders in den letzten Monaten sehr schlecht ging.
      Krankheit und Tod von sehr Nahestehenden macht mir immer sehr zu schaffen. Und zwar bei Mensch und Tier. Und darum hab ich oft Sorgen und Ängste vor der Zukunft. Weil man bei diesen Dingen einfach machtlos ist.

      Man sagt natürlich: so ist das Leben. Aber diese Tatsache ist nun mal wenig beruhigend.

      Ich hoffe Dir und Deinen Mann geht es wieder besser.
      Wünsche Euch alles Gute!

      Liebe Grüße
      Gabi

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