Australien – 14.11.2001 – Kangaroo Island (1. Teil)

„We will have a nice day!“

Der Wecker klingelte unbarmherzig nach einer besonders kurzen Nacht. Um 6 h in der Früh – also zu einer Zeit, die für mich ganz eindeutig mitten in der Nacht ist – wurden wir per Bus abgeholt, der uns zur ca. 100 km entfernten Fähre nach Kangaroo Island brachte.

Den Ausflug hatten wir schon von zu Hause aus gebucht. Jedoch durch den Konkurs einer australischen Fluggesellschaft – ich berichtete kurz im ersten Artikel darüber – gab es auch hier eine Änderung. Ursprünglich wäre der Hinweg mit einem kleinen Flieger geplant gewesen und nur der Rückweg per Fähre und Bus.
Also, ich für meinen Teil war nicht böse darüber, dass wir nicht fliegen mussten. 🙂 Ersparte ich mir doch einiges an Angst und Aufregung.

Heute, so lange im Nachhinein, find ich es aber doch etwas schade, dass der Flug nicht zustande kam. Ich nehme an, wir hätten uns einiges an Zeit erspart. Aber natürlich, jetzt kann ja ich leicht mutig sein, wo ich doch nicht in einen Flieger einzusteigen brauche. 🙂

So saßen wir halt nun in dem Bus, der uns Richtung Süden zum Cape Jervis zur Fähre brachte.

 

Ob ich während der gut 1 1/2 stündigen Fahrt angesichts der sehr zeitigen Morgenstunden eingeschlafen bin, weiß ich nicht mehr. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es so war. 🙂

Der Wettergott meinte es an diesem Tag äußerst gut mit uns. Angenehme Wärme, blauer Himmel und Sonnenschein versprachen nur Gutes. Am Kap angekommen konnten wir gleich an Bord der Fähre.
Nun hatten wir ca. 45 Minuten Zeit die Meeresbrise zu schnuppern, die Sonne zu genießen und zu beobachten, wie die Insel langsam näher kam – oder eben wir ihr.

Und für noch etwas Wichtiges hatten wir Zeit. – Frühstück! Beim Aufstehen hatten wir vermutlich nichts oder wieder höchstens ein paar Kekserln gegessen. Und unsere Hoffnung, dass man sich am Schiff Kaffee und was zu Essen kaufen könnte, hatte sich ja Gott sei Dank bestätigt.

Hedy hatte leider das Pech, sich ihren Kaffee über ihre Hose zu schütten. – Dass Schiffe aber auch immer so wackeln müssen! Frechheit eigentlich! 🙂
Aber warum darüber ärgern? Schließlich waren wir doch unterwegs in die Wildnis. Wer braucht da schon makellos saubere Kleidung? Und außerdem bin ich der Ansicht, dass sich hellbraun auf gelb gar nicht mal so schlecht macht. 🙂

So saßen wir dann aufgefädelt wie die Vogerln an Deck und genossen die Überfahrt.

 

Gerhard hatte schon in der Früh die Eingebung vom schönen Wetter und hatte beschlossen, auf lange Hosen zu verzichten und das erste mal seine strammen Wadeln herzuzeigen. 🙂 – Recht hatte er!

Bald rückte Penneshaw – der Ort wo die Fähre anlegt – immer näher und wir waren gespannt, was uns auf der Känguru Insel erwarten würde. Ich muss immer lächeln, wenn ich den Namen Penneshaw höre oder lese. Ich finde ihn irgendwie „lieb“. 🙂

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Kangaroo Island„, nur 13 km vom Festland entfernt, hat eine Länge von ca. 145 km. Die Breite variiert zwischen 900 m und 57 km. Die Insel ist mit einer Größe von 4.405 km² somit die drittgrößte Australiens.
Sie war vor ungefähr 10.000 Jahren mit dem australischen Festland verbunden. Nach dem Anstieg des Meeresspiegels wurde sie getrennt und die nachweisliche Besiedelung durch Aborigines verschwand durch Aussterben der Stämme.

Durch die Trennung konnte sich auf „Kangaroo Island“ eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln und bewahren. Angeblich gibt es allein 46 Pflanzenarten, die sonst nirgendwo anders auf der Welt vorkommen.

Die „Känguru Insel“ ist ein Paradies für Natur- und Tierliebhaber. Für mehr als ein Drittel der Insel wurden Nationalparks und Schutzgebiete ausgewiesen. Es leben hier ungefähr 18 Beuteltier-, 267 Vogel- und 226 Fischarten, rund 15.000 Koalas, mehr als 400.000 Kängurus und Wallabies, 27.800 Pelzrobben sowie 330 Schwarzkakadus und noch viele andere Tiere mehr.
Hier alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Näheres kann man z.B. hier nachlesen.

Entdeckt und benannt wurde die Insel 1802 von „Matthew Flinders„. Er und seine Crew erlegten bei seiner Ankunft einige Graukängurus. – Meiner Meinung nach ein nicht wirklich schönes Ereignis um neu entdecktem Land einen Namen zu geben. 😦

Auf „Kangaroo Island“ leben ca. 4.250 Menschen. Ungefähr 1.700 davon im größten Ort „Kingscote„. Es ist die Hauptstadt der Insel und war die erste offizielle europäische Siedlung Südaustraliens. 1836 wäre „Kingscote“ beinahe auch die Hauptstadt von „South Australia“ überhaupt geworden. 6 Monate später wurde jedoch „Adelaide“ gegründet.

Ach ja: uns wurde gesagt, dass es auf der Insel keine einzige Verkehrsampel gibt. Zumindest war das 2001 so. Es ist aber natürlich möglich, dass sich das geändert hat.

Kangaroo Island – Wikipedia
Kangaroo Island – Reisebine
Kangaroo Island – australieninfo.de

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Den Besuch und die Erkundung der Insel machten wir jedoch nicht auf eigene Faust, sondern geführt mit Parkranger oder Tour-Guide oder wie immer man sie bezeichnen will.

Zwei Ranger mit zwei Autos warteten auf uns. Somit bildeten wir wieder unsere schon gewohnten zwei Vierer-Gruppen.

Natürlich waren es nicht irgendwelche Autos mit denen wir die nächsten Stunden über die Insel kutschiert wurden, sondern Geländewagen.
Und ebenso waren es nicht irgendwelche Geländewagen, sondern Toyota Land Cruiser. – Ganz wichtig! 🙂 Poldi, schon seit Jahren Liebhaber dieser Gefährte und Geländeautos überhaupt, wird es mögen, dass ich das so genau erwähne. 🙂

Sehr oft werden ja Touren mit geländegängigen Fahrzeugen jeder Art als „Jeep-Touren“ angeboten, obwohl da meist weit und breit alles zu finden ist, nur keine Jeeps. Er bekommt immer leichte Magenkrämpfe und leises Augenzucken, wenn viele Leute jeden Geländewagen als Jeep bezeichnen. 🙂

Also:

  • Nicht jeder Geländewagen ist ein Jeep – es gibt viele Geländeautos verschiedenster Marken
  • Und nur ein Jeep ist ein Jeep! 🙂

So, damit alles seine Richtigkeit hat. Schließlich wird es auch kaum jemand mögen, wenn jemand zu seinem Mercedes VW oder sonst was anderes sagt. 🙂

Für Interessenten: es waren Toyota Land Cruiser J10 bei uns auch „der 100er“ genannt. Also der ganz Große mit reichlich viel Platz um viel mitnehmen zu können.

Auf jeden Fall freute sich Poldi sehr, endlich mal mit so einem Gefährt mitfahren zu dürfen.

Die beiden Parkranger begrüßten uns, stellten sich uns vor und wie man am Foto unten erkennen kann, zeigten sie uns anhand der Landkarte, wo wir überall hinfahren und was wir alles sehen werden.
Der junge Mann links vom Auto übernahm die Gruppe mit Christa, Elfi, Horst und Herbert und der Andere, der mit seinem Rauschebart, den Sonnenbrillen und den langen, zurückgebundenen Haaren aussah, wie ein richtiger „Outdoor-Aussie“ (wie man sich halt so als Nichtaustralier einen vorstellt :-)), war unserer. Die Namen der beiden habe ich leider vergessen.

Dann konnte es losgehen mit der Fahrt. Poldi saß vorne und wir drei „Kleinen“ hinten. Wobei es ganz egal war, wo man sitzt, denn der Innenraum bot mehr als ausreichend Platz für jeden.

Unser Guide war ein sehr netter Typ und seine erfrischend fröhliche Art und die Begeisterung, mit der er uns alles erklärte und erzählte, wirkte keinesfalls gespielt. Man merkte, er hatte wirklich Freude an der Natur und den Tieren dieser Insel und auch an seinem Beruf, Touristen durch die Gegend zu karren und ihnen sein Wissen auf sehr lockere Art zu vermitteln. Als wir ihn danach fragten, bestätigte er unsere Annahme. Auf die Frage, ob es denn nicht auch öfter mal nicht so nette und auch anstrengende Leute gäbe, die er begleiten muss meinte er, das käme Gott sei Dank nicht so oft vor und wenn, dann denkt er sich, dass er diese Leute ja nur ein paar Stunden ertragen muss und dann sind sie ja wieder weg. Ich getraue mich zu vermuten, dass wir nicht zu dieser Kategorie gehörten. Ich denke, wir waren sehr pflegleicht. 🙂

Während der Fahrt plauderten wir viel mit unserem Guide über dies und jenes, erfuhren viel Interessantes und auch Kurioses, sodass die Fahrten sehr angenehm und zugleich auch sehr unterhaltsam verliefen. Die wunderschöne Natur von Kangaroo Island tat ihr Übriges dazu.
Und es gab einen Satz, den unser Begleiter immer wieder mal sagte, wenn er von der Insel und den geplanten Aktivitäten des Tages sprach:

„We will have a nice day!

Den Klang dieses Satzes, so wie er ihn immer mit ganzer Überzeugung sagte, mit der Betonung auf „nice“, habe ich heute noch in den Ohren. 🙂 Und er sollte recht behalten.

Von diesem Ausflug kann ich leider nichts genaues über die Streckenführung und auch nur mit zwei Ausnahmen keine genauen Standpunkte auf Google Maps dienen, weil ich sie schlicht und einfach nicht weiß. Wir hatten ja unsere Parkranger, auf die wir uns verlassen konnten.

Ich nehme an, wir sind erstmal Richtung Süden losgefahren.

Das ist eine mögliche Straße, die wir gefahren sein könnten. Soweit ich weiß, gibt es auf der Insel nicht so viele asphaltierte Straßen und ich glaube, auch nur eine Hauptstraße.

An der zerklüfteten Küste machten wir den ersten Halt.

◊ ◊ ◊

Ein Stückchen weiter eröffnete sich uns eine kleine Bucht.

Unsere Ranger zeigten uns, dass in der Nähe des Strandes ein paar Delphine schwammen. Leider reichte mein Tele nicht aus um sie besser zeigen zu können.

Nun hatten wir auch Zeit, uns etwas unsere Füße zu vertreten und hinunter an den herrlichen Sandstrand zu gehen. Und weit und breit gab es keine andere Menschenseele außer uns. Schön war das.

Das Wetter war angenehm warm, aber durch die leichte Meeresbrise konnte man noch gut eine leichte Jacke vertragen. Aber es war ja erst Vormittag – also nach meinem Empfinden nach relativ bald nach „nachts“. 🙂

Auch am Strand gab es einige interessante, zerklüftete Felsen.

     

◊ ◊ ◊

Und natürlich war wieder einmal ein Gruppenfoto mit schönen Menschen fällig. 🙂

Irgendwann riefen uns dann unsere Guides zu, dass wir zu den Autos kommen sollen.

Und unten auf dem Bild sieht man sie nun in ihrer Pracht, unsere zwei Land Cruisers. 🙂


Leider habe ich kein besseres Foto von ihnen gemacht, sondern nur mit der kleinen Digi-Cam. Heut tuts mir eh leid deswegen.

In der Zeit, wo wir am Strand herumspazierten, haben unsere zwei Begeleiter ein kleines Frühstück hergerichtet. Es gab Kaffee, Tee und Kuchen.

Das nahmen wir natürlich dankbar an.

Solche Aufenthaltspausen schätzten Hedy und ich natürlich auch noch nebenbei aus einem weiteren Grund. Nämlich wegen der Möglichkeit unseren Nikotinteufel zu füttern. 🙂
Unser Guides haben übrigens auch geraucht. Selbstgedrehte. Wie so viele Raucher, die wir in Australien gesehen hatten und wie ich schon mal erwähnt habe. – Kein Wunder bei den dortigen Preisen für Zigaretten!
Aber immerhin hatten wir zwei nun wenigstens „Verbündete“ und waren nicht mehr die einzigen „Süchtler“  🙂

Nach der Stärkung setzten wir unsere Tour fort.

Aber davon das nächste Mal mehr. Ich kann nur eins versprechen.

We will have a nice day! 🙂

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Aufgrund der vielen Fotos, die in weiterer Folge noch kommen werden, wird der Bericht von Kangaroo Island wahrscheinlich in 3 oder sogar 4 Teilen erfolgen. Und ich werde mich bemühen, die Abstände bis zu den Fortsetzungen so kurz wie nur möglich zu halten.

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Australien – 13.11.01 (2. Teil) – Tanunda – Gnadenfrei – Adelaide

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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25 Antworten zu Australien – 14.11.2001 – Kangaroo Island (1. Teil)

  1. leonieloewin schreibt:

    Danke für den langen und interessanten Bericht mit den schönen Fotos. So komme auch ich irgendwie einmal nach Australien M:-).Ganz liebe Grüße Leonie

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    • Gabi schreibt:

      Bitte sehr! Immerhin hast Du mich voriges Jahr ja auch nach Vietnam „mitgenommen“. 🙂 Und wer weiß, vielleicht ergibt sich doch einmal eine Reise nach Down Under.
      LG Gabi

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  2. giftigeblonde schreibt:

    Soo schöne Bilder und ein interessanter Bericht, zumal ich dahin wohl nie kommen werde.
    Liebe Grüße Sina

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    • Gabi schreibt:

      Vielen Dank! Freut mich!
      Sag niemals nie! Bis zu ein bisserl mehr als einem Jahr davor, hätte ich mir niemals im Traum vorstellen können, da hin zu kommen! Und altersmäßig war unsere Gruppe gemischt von Anfang 40 bis ca. Mitte 60 Jahren.

      Und noch schneller war es mit der Entscheidung für unsere erste USA Reise. Wir hatten uns erst 3 oder 3 1/2 Wochen vorher dafür entschieden und gebucht. Also ein Monat davor hatte ich ebenfalls noch keine Ahnung, dass wir je da landen würden. 🙂 Geplant war nämlich ein Andalusien-Aufenthalt mit Freunden. Die fielen aber krankheitsbedingt aus. So wollten wir dann alleine unter Umständen in die Extremadura oder nach Gallizien. Und irgendwann fiel meinem Mann ein Prospekt mit einer geführten USA Reise in die Hände. Und weil die wirklich sauteuer war, haben wir uns plötzlich dafür interessiert, sowas alleine und individuell (Kostenpunkt die Hälfte) zu gestalten und diese Entscheidung ist dann innerhalb ein paar Tage gefallen. 🙂

      LG Gabi

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      • giftigeblonde schreibt:

        Nein nein ganz sicher nicht, mein Mann möchte gar nicht so weit fliegen.
        Das höchste der Gefühle sind so 5 h, bis zu den Kanaren, weiter geht nicht.
        Wobei für Australien, vielleicht würde er sich überwinden? Für die USA eher weniger.

        Plant ihr wieder mal sowas?
        lg Sina

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        • Gabi schreibt:

          Keine Ahnung. Glaub aber eher nicht.

          Ich hab ja auch Flugangst und 21 Stunden oder mehr in der Luft zu sein, war für mich auch überhaupt nicht lustig. 🙂 Ich kann ja auch im Flieger nie schlafen. Da glaubst, die Zeit vergeht überhaupt nicht. Aber was soll man tun, wenn man halt da hin will. Da Australien nicht her kommen wollte, mussten eben wir hin. 🙂

          Der Flug nach Amerika war dann eigentlich ein Klacks dagegen. 🙂

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          • giftigeblonde schreibt:

            Nein Flugangst hat er nicht, aber er meint zu Recht, dass wir ja hier in unmittelbarer Nähe noch nicht alles kennen,..wozu dann in die Ferne schweifen?

            lg Sina

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            • Gabi schreibt:

              Das stimmt natürlich. Und das ist bei uns genauso.
              Nur als wir damals gerade eine Zeit hatten, wo wir so Reisen machen konnten, hatten wir uns gesagt, dass wir sie „jetzt“ machen. Denn man weiß nie was kommt. Ob finanziell oder gesundheitlich. Ich hab genug Leute erlebt, denen es so ergangen ist. Die immer geplant haben, „später“ Reisen zu machen und dann ging es nicht mehr. Kurze Flüge oder Autoreisen in der Nähe schafft man vielleicht länger noch, aber unter Umständen so lange Flüge und doch eher ein bisschen anstrengende Reisen nicht mehr.

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              • giftigeblonde schreibt:

                Das stimmt natürlich Gabi.
                Du weißt ja um die Geschichter meine Mama, die ist heilfroh dass sie solche weiten Reisen bereits gemacht hat.
                Mal schauen, wir haben eh jetzt keine Zeit für 3 Wochen Reisen,..und das Kleingeld fehlt auch dafür tztz 😉

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                • Gabi schreibt:

                  Ja, ich weiß. Meiner Mama ging es dann ja auch so, dass sie nicht mehr reisen konnte. Es ist ein Krampf, wenn einem die Gesundheit ein Schnippchen schlägt.

                  Naja und von finanziell brauch ma gar net reden. Diese Australien Reise war unsere einzige ganz Große. Vier unserer Freunde sind ja zwei Jahre später wieder nach Australien gereist und haben sich Westaustralien angeschaut, dass wir ja „ausgelassen“ hatten. Wir und die beiden anderen konnten da schon des Geldes wegen nicht mehr mit.
                  Ginge auch jetzt nicht und ich denke, das wird sich leider nicht mehr ändern.
                  Aber immerhin, ich war einmal dort und zweimal in Amerika und dafür bin ich dankbar.

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                  • giftigeblonde schreibt:

                    sehe ich eigentlich auch so.
                    Allerdings liegt mein Glück auch eher nicht in der Ferne sondern du weißt ja wo 🙂
                    Aber klar, gesehen sollte man alles einmal haben.

                    Ich wart ja bis unsere Tochter mal reich heiratet oder sonst wie und uns so eine REise spendiert…Spass!!! gggg

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                    • Gabi schreibt:

                      ggg! Ich hoffe, Du bist nicht schon vorbauend auf Bräutigamschau gegangen. 🙂

                      Und naja, man muss es nicht gesehen haben. Es gibt genug Leute, die das absolut nicht interessiert. Und das ist auch gut. Wenn man Länder oder Gegenden hat, die man gern hat, dann fährt man eben dort hin.
                      Und siehst eh. Wir kommen momentan auch nicht weiter als ins südliche Österreich nach Kärnten. 🙂
                      Erstens können sich Vorlieben ändern und wir sind halt so, dass wir sie den gerade gültigen Gegebenheiten anpassen.
                      Erholen tu ich mich in Kärnten weit mehr. 🙂 Australien war schon sehr anstrengend. Was aber in Ordnung war. Man freute sich ja immer darauf, wieder neues zu sehen. Und so viel zu Fuß wie damals bin ich nie wieder gegangen. 🙂

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                    • giftigeblonde schreibt:

                      Anstrengend sind für mich die reinen Sightseeing Urlaube,…da reicht einWochenende so wie letztes Jahr in Zagreb, das ich jeden Abend um 8 halbtot im Bett lag…der Mann hat mich durch ganz Zagreb gezerrt per pedes natürlich.
                      Wenn ich dann drei Wochen nur Schauen müsste, ich würd glaub ich ihm Sarg heimkommen.

                      Wahrscheinlich werde ich nach den 2 Wochen Balkan im Mai 3 Wochen schlafen, mein Mann hat schon wieder soviel vor.

                      Bräutigamschau bin ich nicht gegangen, das müssen die Mädels schon selber machen ggggggg

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                    • Gabi schreibt:

                      Na klar ist das anstrengend. Und wir sind auch nicht die ganzen 4 1/2 Wochen geballt nur auf Sightseeing gewesen. Wir waren ja nicht nur in den Städten unterwegs, sondern auch in der Natur mit kleinen Wanderungen und so.
                      Die Städte waren geballt am Anfang. Eben Sydney und dann Melbourne. In Adelaide sind wir nur mehr einen Nachmittag lang durch die Stadt gezogen und das war auch unsere letzte Großstadt. Und beim Stand meines Berichts kommt ab jetzt fast nur mehr Natur. Und die letzten 10 Tagen hatten wir dann im Norden eine fixe Unterkunft. Da gabs dann auch faulenzen am Strand.

                      Ihr werdet es schon gut machen. Immer wieder mal faule Tage dazwischen einlegen, dann geht das schon. Und ich denke, das wird sehr interessant werden.

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                    • giftigeblonde schreibt:

                      Das klingt anstrengend was du berichtest.
                      Ich glaub ich bin zu faul dazu.

                      Wir haben drei Tage am Meer, dann nochmal 2
                      Aber mein Mann hat auch da schon Pläne gggg
                      Ich werde demonstrativ Badezeugs einpacken hihi

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                    • Gabi schreibt:

                      Mach das!

                      Vor 13 Jahren ging das noch recht gut. Und mit der Zeit gewöhnt man sich sogar dran. 🙂

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                    • giftigeblonde schreibt:

                      Vor 13 Jahren war ich auch noch jünger gggggg

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                    • Gabi schreibt:

                      Na so ein Zufall! Ich auch! 🙂

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  3. buchstabenwiese schreibt:

    Ein schöner Bericht, liebe Gabi. Siehst du, gut Ding will Weile haben. 🙂
    Wunderschöne Bilder. Traumhaft, so alleine am Strand.

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Danke. Der Bericht braucht aber halt sehr viel „Weile“. 🙂 Aber es freut mich, dass Du ihn gut findest. Da weiß man dann, dass die Mühen nicht umsonst sind.
      Freut mich auch, dass Dir die Bilder gefallen. Leider sind das nur Scans von Papierbildern. Bis auf ein paar, die ich mit der kleinen Digicam gemacht habe, aber die sind ja noch schlechter. 🙂 Das einscannen und bearbeiten der Fotos macht fast am meisten Arbeit und darum dauert das alles halt immer sehr lange, bis was fertig ist.
      Ja der Strand, und auch damals der an der Südküste vom Festland, ist wunderschön. Und meist ist man an solchen Stellen wirklich ganz alleine.
      Liebe Grüße
      Gabi

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      • buchstabenwiese schreibt:

        Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Arbeit das ist, liebe Gabi.
        Ich scanne ja auch schon mal alte Fotos ein und auch Dias. Dann bearbeite ich sie noch. Das ist zeitaufwändig.
        Bei solchen Beiträgen muss man auch erst mal eine Fotoauswahl treffen, was auch nicht immer so einfach ist. Dann will auch noch der Text dazu geschrieben werden, der ist auch nicht mal eben so schnell schnell geschrieben. Und schließlich soll es ja auch ein schöner Beitrag werden, der lesenswert ist. 🙂 Das braucht seine Zeit.

        Ich finde das normal, dass du da nicht so schnell vorankommst. Nicht immer hat man so viel Zeit, und man muss auch Lust dazu haben.

        Liebe Grüße,
        Martina

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        • Gabi schreibt:

          Ja, die Scannerei und Bearbeiterei ist wirklich zeitaufwändig. Mit der Auswahl habe ich bei Australien nicht so das Problem, weil ich eigentlich fast alle zeigen will. 🙂 Darum gibts manche Berichte in mehreren Teilen, damit sie nicht gar so endlos lang werden.

          Und ja, Zeit und Lust braucht man dazu. Und vor allem auch, dass man „dran bleiben“ kann und nicht immer unterbrochen wird. Ich zumindest tu mir da sonst schwer. Wenn ich nur eine halbe Stunde oder ein Stündchen Zeit hab, fang ich gar nicht damit an. Denn wenn ich mir alles zusammensuche und mir mal meine Gedanken sortiert und zurechtgelegt habe und dann bald wieder aufhören muss, dann bringt mir das nicht viel.

          Liebe Grüße
          Gabi

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  4. Pit schreibt:

    Liebe Gabi,
    danke für diesen hochinteressanten Bericht, der mir einmal mehr die Augen und Ohren für noch Unbekanntes geöffnet hat.
    Liebe Grüße aus dem südlichen Texas,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Freut mich, wenn ich Dir was neues erzählen und zeigen kann. 🙂 Oder am besten die Sachen zusammenpacken und hinfliegen. 🙂 (Ich weiß, so einfach geht das leider nicht. :-))
      Liebe Grüße
      Gabi

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