Alle Jahre wieder – das Thema Zeitumstellung – 2. Teil

Ich will hier noch einige Gedanken zu diesem Thema festhalten, das ich hier begonnen habe.

Wie erwähnt, wenn man sich rund um den Zeitumstellungstag im Internet zu diesem Thema umschaut, wimmelt es nur so von Artikeln von Zeitungen, Magazinen und sonst noch alles Möglichen. Die meisten sprechen gegen die Sommerzeit bzw. das Uhren umstellen und viele davon haben sogar den gleichen oder nur leicht abgeänderten Text. Es wird auch davon berichtet, dass die Vereinbarung dafür nächstes Jahr ausläuft und die Zeitumstellung wahrscheinlich abgeschafft wird. Man findet auch einige Umfragen, die durch die Bank „dagegen“ ausfallen und Petitionen, die man dafür unterschreiben kann. Also ich für meinen Teil habe schon die Befürchtung, dass irgendwann die Sommerzeit abgeschafft werden wird, worüber ich echt traurig wäre.

Auch wenn man hie und da mal in einem Artikel positive Aspekte liest, hat man auf jeden Fall den Eindruck, keiner will die Sommerzeit und den meisten Menschen geht es schlecht dabei.

Liest man aber manches genauer und vor allem die Kommentare zu manchen Artikeln (die meist unterhaltsamer sind als der Artikel selbst :-)), stellt man fest, dass es doch nicht so ist.

Der Standard meint, es wären nicht einmal 20 %, die nur Nachteile darin sehen und die Sommerzeit hätte in Österreich ein gutes Image, eine bekannte deutsche Zeitung mit vielen Bildern 🙂 ist sowieso komplett dagegen, Der Salzburger Landtag will ebenfalls die Sommerzeit abschaffen, jedoch die Wirtschaftskammer in der Steiermark möchte hingegen die Winterzeit (Normalzeit) abschaffen. Hier ist man der Meinung, dass man dadurch in Oberösterreich und in der Steiermark Millionen gespart werden könnten. Die DAK kam zu der Erkenntnis, dass jeder 3. unter der Umstellung leidet und dass es bei den Männern noch weniger wären. Das klingt für mich jetzt aber gar nicht so mies. Denn das hieße ja eigentlich, dass nicht die meisten Menschen darunter leiden, sondern bei drei Personen geht es immerhin mindestens zwei gut dabei.

Außerdem lese ich immer öfter, dass viele, wenn schon die Zeitumstellerei abgeschafft werden soll dafür wären, dass dann wenigstens die Sommerzeit bleiben soll, so wie in Rußland. Mich würde das auch gar nicht stören.

Etwas ärgerlich finde ich aber dann, wenn eine Zeitung solch einen Unsinn verzapft:

Dank der Sommerzeit, die um 2.00 Uhr die Chronometer auf 3.00 Uhr vorschnellen ließ, muss man auf 60 Minuten Schlaf verzichten. Und dies geht bis zum 26. Oktober so – erst dann wird wieder die Normalzeit gelten.

Was heißt, man muss bis Oktober auf eine Stunde Schlaf verzichten? Die Stunde kommt uns ja nur an einem Tag abhanden. Danach hat ja jeder Tag wie immer 24 Stunden.

Oder wie eine Dame schreibt, sie steht sonst immer um 6 h auf und geht um 22 h schlafen und plötzlich muss sie um 5 h aufstehen und um 21 h schlafen gehen. Das ist doch meines Erachtens ein großer Blödsinn.

Am meisten wird der „Mini Jet-Lag“ und die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme angesprochen. Andererseits sind sich die Expterten einig, dass der Mensch eben sehr anpassungsfähig ist und man könne z.B. bei Reisen, pro Stunde Zeitverschiebung einen Tag zur Gewöhnung rechnen. Das klingt ja mal für eine Stunde Verschiebung ja nicht schlecht und würde es ja ziemlich ausschließen, dass man mehrere Tage oder Wochen dafür benötigt.
Andererseits möchte ich behaupten, dass ich bei Reisen mit 8 oder 10 Stunden Zeitdifferenz sicher nicht die entsprechenden Tage gebraucht habe, um mich umzugewöhnen. Vielleicht am ersten Tag oder noch am zweiten, aber das wars dann. Und auch meine Australien Mitreisenden haben meines Erachtens keine Probleme damit gehabt.

Ich hab mich schon oft gefragt, ob die Personen, die so empfindlich darauf reagieren, wirklich nie Reisen in eine andere Zeitzone machen. Kann ich mir echt nicht ganz vorstellen. Und ob sie dann die gesamte Zeit am Urlaubsort und dann auch zu Hause wochenlang brauchen um wieder in „ihren Rhythmus“ zu kommen? Das hört sich dann für mich nicht wirklich nach erholsamen Urlaub an.

Werden in den Foren oder Kommentaren die Leute danach gefragt, gibt es entweder gar keine Antwort oder, dass es sich dabei ja um Urlaub handeln würde und man dort ja keinen Alltag hat. Das stimmt natürlich. Aber wie sieht es dann mit dem Heimflug aus? Da verschiebt sich die Zeit ja wieder und danach hat man im Allgemeinen sehr wohl den Alltag.

Man muss dafür nicht mal weit reisen, es kommt ja auf die Richtung an. 🙂 Schon auf den Kanaren oder in Griechenland muss man die Zeit um eine Stunde verschieben. So wie halt jetzt zur Sommerzeitumstellung.

Und es ist nicht einmal nötig, die Zeitzone zu verlassen um starke Änderungen der Sonnenaufgangs- und Sonnenunterganszeiten zu erleben. Z.B. Spanien, das Festland, das ziemlich am westlichen Rand der Zeitzone liegt. Dort ticken zwar die Uhren wie bei uns, nur die Sonne hält sich an andere Regeln. 🙂

Das fiel mir angenehmerweise sehr stark auf, als wir mal in Andalusien Urlaub machten. Die Sonne geht viel später auf und unter. Der Unterschied macht zu Jetztzeit in der Früh etwas mehr als 1 1/2 Stunden aus und am Abend etwas weniger.
Am 31. August, also ca. die Zeit wo wir dort waren, geht die Sonne erst um 21:30 h unter, also 1 Stunde 53 Minuten später als bei uns. Dafür ist aber auch der Sonnenaufgang erst um 7:30 h – also 1 Stunde 20 Minuten später als in Wien.

Hach, ich finde das herrlich! Zeitmäßig wäre Spanien das geeignetste Land für mich. Abends schön lange hell, dafür morgens noch dunkel um zu schlafen. Arbeit fängt ohnehin erst um 9 h oder 10 h an, Schule auch erst um 9 h. Mittags bis in den Nachmittag gibts Siesta, dafür sind die Geschäfte am Abend offen. Zwischen 22 h und Mitternacht sind die Restaurants und Bodegas voll von Einheimischen, die essen was das Zeug hält und die Kinder rennen noch rum und auch die alten Leute sind mit dabei. Keinem Spanier würde es einfallen schon um 8 h oder noch früher Abend zu essen. Um diese Zeit sind die Bodegas und Hotelrestaurants nur von ausländischen Touristen belagert. 🙂 – Ich komme ins Schwärmen und schweife ab. 🙂

Also schon in Frankreich und noch mehr in Spanien gibt es zeitmäßige Verschiebungen was den Sonnenstand betrifft.
Und lustigerweise muss man ja nicht mal das eigene Land verlassen. Obwohl wir doch ein kleines Land sind, verschiebt sich der Sonnenauf- und Sonnenuntergang zwischen Wien und Bregenz um fast eine halbe Stunde. Wenn man da hinfährt, hat man immerhin noch einen halben Mini-Jetlag. 🙂

Manchen Leuten stört es dann auch noch, dass ja nun im Sommer die Sonne nicht mehr um 12 h am höchsten steht. Also ganz ehrlich, ist das denn nicht egal, ob um 12 h oder 13 h? Und außerdem steht die Sonne so und so nicht überall genau um 12 h am höchsten. Das passiert jeweils nur auf einem bestimmten Längengrad. Überall anders kann dies bis fast zu einer halben Stunde +/- variieren.
Die Stadt Gmünd im Waldviertel liegt z.B. genau richtig. Hier stimmen Uhr- und Sonnenzeit überein. (Profil)

Ganz krass ist ja China. Das ist ja ein riesiges Land und hätte eigentlich 5 Zeitzonen. Aber offiziell gilt nur eine. Dadurch erreicht im Westen die Sonne erst um 15 h ihren Höchststand und im Osten schon um 11 h. Da kann man sich dann gut ausmalen, dass es bei den einen z.B. morgens noch lange dunkel ist und bei den anderen schon hell. Aber dafür habens keine Sommerzeit. 🙂

Tja, was gibts da noch? Dass die Kinder nach der Zeitumstellung in der Schule müder, unkonzentrierter und aggressiver sind. Da kann ich nichts dazu sagen. Wer weiß, ob das nicht an Montagen vielleicht generell so ist. Bei meinem Kind konnte ich nie irgendwelche Veränderungen feststellen. Den brachte ich sowieso morgens nie aus und abends nie ins Bett. Egal ob es hell oder dunkel war. Da gab es absolut keinen Unterschied. Quasi, so wie bei mir.

Bleibt nur zu hoffen, dass Eltern mit empfindlichen Kindern ebenfalls nie weitere Reisen so gegen Ende der großen Ferien oder in den anderen während des Schuljahrs machen. Denn demnach würden die Kinder dann ja auch wochenlang unausgeglichen sein.

Der Biorhythmus und die innere Uhr wird auch immer angesprochen, die durcheinander geraten.
Das ist ein sehr komplexes Thema, aber eigentlich ist es so, dass unsere inner Uhr gar nicht genau im 24 Stunden Zyklus tickt. Bei einem Versuch, wo sich Personen mehrere Wochen in einem Raum ohne Uhren und ohne Tageslicht aufhielten, stellte sich bei den meisten ein 25-Stunden-Zyklus ein. Bei manchen ist er unter Umständen noch länger oder auch etwas kürzer als 24 Stunden. Als diese Personen wieder in die „normale“ Umgebung mit Wechsel von Tag und Nacht kamen, synchronisierte sich dieser Prozess und die Leute passten sich wieder an die 24 Stunden an.

Nun ja, somit ticken wir alle sowieso nicht gleich. Denn bei manchen Menschen ist dieser Zyklus auch noch um einige Stunden verschoben. Darum gibt es ja Morgenmenschen (Lerchen) und Abend -/ Nachtmenschen (Eulen). Und zu Letzterem gehöre ich.

Das Blöde dabei ist, einmal Nachtmensch, immer Nachtmensch. Das ist leider nicht änderbar. Es ist zu einem großen Teil genetisch bestimmt.

Ich finde, dass es wir Nachtmenschen jedoch relativ schwer haben. Das Leben und der Tagesablauf ist nun mal für „Lerchen“ abgestimmt. Schule, Arbeit, Öffnungszeiten von Geschäften, Ämtern, meist auch Ärzten usw. und im Prinzip das ganze gesellschaftliche Leben.
Natürlich kann man sich als „Eule“ daran anpassen. Muss man ja auch. Aber das heißt auch, dass man dadurch immer gegen seine innere Uhr leben muss. Man ist quasi beim Aufstehen immer müde. Das zieht sich den ganzen Morgen, Vormittag bis über Mittag hinweg. Und egal wie müde man in der Früh war, am Abend zur Schlafenszeit, ist man es nicht mehr. Was zur Folge hat, dass man nur sehr selten mal ausgeschlafen ist.

Und bei mir ist das schon als Kind so gewesen. Darum könnte ich mir gut vorstellen,
dass meine innere Uhr eher einen Zyklus von 25 oder 26 Stunden hat.
So nebenbei. Auch die Zeit zwischen Ebbe und Flut beträgt ca. 12 Stunden und 25 Minuten. Die Gezeiten haben also auch einen Tages-Zyklus von 24 Stunden und 50 Minuten. 🙂

So gesehen habe ich nun zwar auch ein gewisses Verständnis dafür, wenn sich manche Leute mit der Zeitumstellung schwerer tun, aber dann denk ich mir, im Grunde genommen hab ich dieses zeitmäßig „durcheinander“ sein eigentlich mein Leben lang.
Und außerdem haben „Eulen“ auch noch ein schlechtes Image und sie gelten als faule Langschläfer. Denn fleißig gilt wohl nur der, der zeitig aufsteht und schon morgens und vormittags seine Arbeiten erledigt.
Finde ich aber unfair. Es verschiebt sich einfach nur alles. Und ich würde sagen, Leute die bis spät abends oder gar nachts arbeiten, sind deswegen ja auch nicht faul. Es verschiebt sich nur alles.

Eigenartigerweise steht in den meisten Artiklen immer, dass sich gerade die „Eulen“ bei der Umstellung auf Sommerzeit besonders schwer tun. Das versteh ich nicht. Denn mir kommt ja gerade die sehr entgegen.

Das häufigste Argument ist aber meistens schlicht und einfach: die Zeitumstellerei bringt nichts, also weg damit.
Was die wirtschafliche Sicht angeht und die Kosten dafür, da kann ich nichts dazu sagen.

Aber dass es NICHTS bringt, ist ja auch nicht richtig. Für viele ist es eben eine Zeit mit Wohlgefühl, wenn sie abends nach der Arbeit noch das Tageslicht mit Freizeitaktivitäten genießen können. Das ist doch nicht „Nichts“! Darum sind auch viele dafür, wenn die Sommerzeit auch im Winter gelten würde. So hätten sie auch da die Chance unter der Woche noch etwas Tageslicht zu Gesicht zu bekommen. Die Zeitverschieberei hätte auch ein Ende und dem Tourismus bringt es angeblich ja doch Vorteile.
Gegenargumente sind natürlich, dass es dann in der Früh lange dunkel ist. Das würde mich natürlich nicht stören und was ich so rauslese, vielen anderen Leuten auch nicht. In der Früh, wenn man in die Arbeit muss, können diese Leute mit der Helligkeit eh nicht viel anfangen. Am Abend aber schon. Und im Sommer brauchts eigentlich wirklich kaum wer, dass es schon um 4 Uhr hell ist.

Tiere werden natürlich auch erwähnt. Dass es Haustieren wie Hund und Katz Probleme macht, kann ich mir nicht vorstellen. Bei den Milchkühen schon eher, weil sie ja an „ihre Zeiten“ gewohnt sind. Ich hab mir aber immer gedacht, das müsste doch möglich sein, die Zeiten langsam ein bisschen zu verschieben. Und siehe da, ein Bauer im Fernsehen hat genau das gesagt und sieht in dem Ganzen überhaupt kein Problem.

Und ja. Da schrieb einer, ständig muss man die Uhren umstellen und das ginge ihm auf den Wecker. Naja, unter ständig versteh ich eigentlich jeden Tag oder alle paar Tage.
Aber zweimal im Jahr? Das kann für einen Privathaushalt doch wirklich kein Problem sein.

———-

So, jetzt fällt mir nichts mehr ein. (Was für ein Glück!!! :-))

Meine beiden Artikel erscheinen nun schon recht spät. Sie sind im Grunde genommen nicht mehr wirklich aktuell, denn die hauptsächlichen Debatten spielten sich ja voriges Wochenende ab. Ich bin nun mal nicht früher dazugekommen und konnte alles wieder nur in Etappen zusammentragen. Aber da ich schon damit angefangen hatte, wollte ich das nun auch fertig machen. Also gibts dieses Thema halt erst jetzt bei mir.

Außerdem bin ich eh der Meinung, dass in meiner Kategorie „Meine Meinung, meine Gedanken“ noch viel zu wenige Posts sind. 🙂

Immerhin sind wir ja jetzt schon 6 Tage in der „Sommerzeit“. Die Zeitungen,  Magazine und Leute haben sich wieder anderen Themen zugewandt. Und vielleicht haben sich viele, für die diese Umstellung unangenehm ist/war, nun auch schon etwas oder ganz daran gewöhnt. Womöglich sieht es so mancher nun ein paar Tage danach, schon ein wenig anders. 🙂

Ich weiß, ist viel geworden. Wenn es niemand liest, macht es mir auch nichts. 🙂 Und jeder kann mir hier natürlich auch seine Meinung kundtun. Ich habs ja auch gemacht. 🙂

Und sollte die Sommerzeit doch einmal abgeschafft werden, dann sehen wir uns zu diesem Thema in meiner Jammerecke wieder. 🙂

Zum Abschluß noch: die Umstellung auf Sommerzeit und zurück kann man auch so betrachten: wie einen Flug Wien – Athen und zurück. Nicht mehr und nicht weniger. 🙂

 ——————–

Zur Seitenübersicht

 

Advertisements

Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
Dieser Beitrag wurde unter Alle Jahre wieder - das Thema Zeitumstellung - 2. Teil, Meine Meinung - meine Gedanken abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Antworten zu Alle Jahre wieder – das Thema Zeitumstellung – 2. Teil

  1. wolke205 schreibt:

    Also ich bin dafür, dass die Uhren nicht mehr umgestellt werden – ob nun die Sommer- oder die Winterzeit weg fällt, ist mir eigentlich egal..Ich komme jedes Mal total aus dem Rhythmus und freue mich jedes Mal, wenn die Uhren zurück gestellt werden können..Mit der Umstellung auf Winterzeit habe ich gar keine Probleme – sie scheint meiner inneren Uhr entgegen zukommen 😀 Bei Diego kann ich das Phänomen auch beobachten. Normal stehe ich um sieben auf, gehe ins Bad und spätestens halb acht hol ich ihn aus dem Schlafzimmer. Dann steht er schon vor der Tür und kann es gar nicht erwarten. Seit der Umstellung habe ich ein dauermüdes Hundi, der morgens fast aus dem Körbchen getragen werden muss und fast im Sitzen einschläft 😀

    Liebe Grüße

    Gefällt mir

    • Gabi schreibt:

      Vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Meinung.
      Da ich ja in letzter Zeit viel über dieses Thema gelesen habe, habe ich ja festgestellt, dass es doch auch viele Leute gibt, denen die Zeitumstellung Probleme macht. Ich hätte das halt nicht vermutet, weil es eben bei mir nicht der Fall ist. Aber ja, es scheint so zu sein, auch da reagiert nun mal jeder Mensch verschieden. Und wie ich hier lese, wohl auch bei den Tieren.
      Meine Kira und auch meine Hündin, die ich davor hatte, dürften wohl ebenfalls kein so großes „Gewohnheitstier“ gewesen sein, bzw. sein. Da ich ja das Glück habe, nicht um eine bestimmte Zeit aufstehen zu müssen, hat Kira (und damals Cindy) ebenfalls keine auf die Minute genauen exakten „Zeiten“. Darum gibts auch da kein Problem.
      Ich hoffe, dass Du und Diego bald wieder Euren Rhythmus finden.

      LG Gabi

      Gefällt mir

  2. giftigeblonde schreibt:

    Ha noch eine, bin ich nicht die einzige die leidet.

    Ich für mich kann ja sagen, dass ich keine Reisen in Gebiete unternehme die mehr als eine Stunde zu uns Unterschied haben, eigentlich auch nicht in solche, ich bewege mich meist in derselben Zeit wie daheim.
    Aber da hab ich ein anderes Problem.

    Meist bin ich um 6 wach, oder halt um die Zeit wo ich daheim überwiegend aufstehen muss.
    Auch nicht schön, wenn man einmal ausschlafen könnte.

    Daheim können wir auch am WE nicht immer ausschlafen, Kind hat ja mehr als merkwürdige Arbeitszeiten als Köchin, und meist bin ich dann halt auch wach.
    Aber das ist eh mein ganz persönliches Problem und nicht das der Sommerzeitumstellung 😉

    lg Sina

    Gefällt mir

    • Gabi schreibt:

      Ich weiß, wir haben uns schon mal über die Reisen in andere Zeitzonen ausgetauscht.
      Und nein, Du bist sicher nicht die einzige die leidet. 🙂
      Ist schon blöd, dass Du auch im Urlaub schon so zeitig wach wirst und auch oft am Wochenende nicht ausschlafen kannst.
      So wie es Dir halt mit dem zu zeitig wach werden geht, gehts mir mit dem nicht einschlafen können, wenn ich mal aufstehen muss. Und das war eben immer schon so, als Kind, als ich noch arbeitete und als mein Kind noch in die Schule ging. Was mir aber auffällt, dass ich die letzten Jahre weit weniger Stunden durchschlafen kann, als als junger Mensch. Was aber dann nicht heißt, dass ich deswegen immer so richtig ausgeschlafen bin. Und wenns sen muss, dann komm ich auch mit 4 Stunden Schlaf aus. Ich brauch dann halt nur zum aufwachen 7 Wecker oder so. 🙂
      Aber das ist ja genauso mein persönliches Problem. 🙂
      LG Gabi

      Gefällt mir

  3. Alfred Paul schreibt:

    Also ich für meinen Teil habe schon die Befürchtung, dass irgendwann die Sommerzeit abgeschafft werden wird, worüber ich echt traurig wäre. ( Deine Worte … )

    Leider ist das eine Meinung, die ich so nicht teilen kann !
    Wissenschaftlich erwiesen ist die Tatsache, dass die Umstellung der Zeit, immer für Stressoren sorgt und somit ein Auslöser für ein erhöhtes Infarktrisiko ist !!! Das kann man nicht beiseite wischen und mit fadenscheinigen Argumenten versuchen zu entkräften. Jeder sollte seine Meinung zu den Dingen dieser Welt haben, sie aber auch nach Gesundheitsgefährdungspotenzial abwägen !
    Auf die Sommerzeit können mein Herz und mein Kreislauf gerne verzichten …

    lg – ap

    Gefällt mir

    • Gabi schreibt:

      Auch Dir Danke ich fürs lesen und für Deinen Kommentar.

      Natürlich weiß ich, dass meine Meinung viele Menschen nicht teilen. Und ich schrieb ja größtenteils von meiner Meinung aus.
      Es tut mir wirklich leid, dass Du solche gesundheitlichen Probleme dabei hast. Das ist natürlich sehr bitter und unangenehm.
      Doch ich dachte, dass Du ja viel und weit gereist bist. Hattest Du dabei nie diese Probleme? (Und bitte diese Frage jetzt nicht als zynisch verstehen. So ist sie auf keinen Fall gemeint.)
      Ich habe ja auch erwähnt, dass ich mir vorstellen kann, dass Menschen die sehr jung oder älter sind oder eine gesunheitliche Beeinträchtigung haben, Probleme haben könnten. Und ich habe das natürlich auch in den vielen Artikeln gelesen, dass am Montag nach der Umstellung auf Sommerzeit mehr Herzinfarkte verzeichnet werden, was man dem Verlust von einer Stunde Schlaf zurechnen könnte. Somit nimmt man an, dass Menschen mit erhöhter Anfälligkeit für Herzerkrankungen unmittelbar nach der Zeitumstellungen einem höherem Risiko ausgesetzt sind. Dass sich dieser Effekt im Laufe der nächsten Tage wieder ausgleicht, nützt einem natürlich auch nichts, wenn man sich einfach nicht gut fühlt. Und da kann ich gut nachvollziehen, dass Du die Euphorie anderer nicht nachvollziehen kannst und Dich sogar darüber ärgerst.
      Ich kenne solche starken Beeinträchtigungen vom Kreislauf und mit meinen Bronchien durch die COPD bei stärkerem Temperaturwechsel, Schwülität und großer Hitze. Bei Hitzewellen gehts mir echt besch…, weil ich dann konstant Temperaturen zwischen 29 und 33 Grad in der Wohnung ausgesetzt bin und absolut keine Erholung habe. Klar, gegen das Wetter kann man nichts machen, aber wenn ich dann jedes Jahr in den Zeitungen lese „Hurra! Endlich heiß! Und Hitzerekord!“ usw., würde ich diese Leute am liebsten erwürgen.
      LG Gabi

      Gefällt mir

  4. Ecco schreibt:

    Ich finde egal ob pro oder kontra Sommerzeit – es werden immer wieder biologische Uhr und Uhrzeit durcheinandergehauen.
    Im langsamen Übergang vom Dunkelwinter zum Frühjahr gewöhnt sich mein Körper langsam daran bei Helligkeit aufzustehen. Nach der Zeitumstellung habe ich teilweise wochenlang Probleme meine gefühlte Zeit mit der Uhr in Einklang zu bringen. Und ja auch ich gehöre zu den Menschen, denen eine Stunde im Urlaub nix ausmacht. Gutes Beispiel Griechenland. Da wurde nur eine Stunde verstellt. Aber im Urlaub isses ja völlig egal, was die Uhr sagt (oder lebt ihr auch da nach Wecker?!?). Ich stehe halt auf, wenn ich wach bin und gehe schlafen wenn ich müde bin – im Urlaub klebe ich nicht an der Uhr – gibt ja auch keinen logischen Grund dafür. Dann bin ich eben 5 Uhr oder auch erst um 7 morgens wach – wen störts?!? Wenn ich genug geschlafen habe. Deutlich problematischer ist es tatsächlich im Alltag. Da darf ich das auch Arbeitsgründen gar nicht so locker sehen. Wenn ich pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen habe, ist es eben nicht mehr egal, was die Uhr anzeigt. Da muss es plötzlich egal sein, was mein Körper sagt. Ich denke das die meisten, dass meinen mit statt 6 Uhr plötzlich um 5 Uhr aufzustehen. Die saubere Angabe der Bezugsgröße fehlt oft. Mir perönlich isses inzwischen egal, ob Normalzeit oder Sommerzeit. Hauptsache das hin- und hergedrehe hört endlich auf. Und auch im Sommer ist es mir persönlich total egal, ob es nun 21 Uhr oder 22 Uhr dunkel wird. Wenn es schön ist bleibe ich einfach auf der Terrasse sitzen und genieße es. Wir werden schon genug von der Uhr bestimmt – wenigstens der Feierabend sollte ohne Blick (muss ich schon müde sein) auf die Uhr genießbar bleiben.

    Gefällt mir

    • Gabi schreibt:

      Vielen Dank für Deinen Besuch auf meiner Seite und für Deinen Kommentar, der mir natürlich willkommen ist. Ich bin ja froh, wenn ich mehrere Meinungen zu einem Thema höre bzw. lese.
      Was ich in meinem Beitrag geschrieben habe, geht natürlich von mir und meinem Empfinden aus. Und es ist nunmal so, dass ich mir einfach Gedanken um all das rundherum gemacht habe. Weil die Zeitumstellung für mich eben kein Problem darstellt. Und ich denke, es geht ja vielen Menschen so, wenn einem eben selbst eine gewisse Situation keine Probleme bereitet, dann tut man sich oft schwer, es nachzuvollziehen, wieso es bei anderen nicht so ist. (Umgekehrt geht es mir ja oft genug genauso, dass andere oft meine Probleme nicht nachvollziehen können.)
      Da ich ja nun genug von Leuten gehört oder gelesen habe, akzeptiere ich es natürlich, dass es tatsächlich viele Menschen gibt, die die Uhrzeitumstellung nicht mögen und die sich nicht gut dabei fühlen. Es tut mir auch leid, dass sie die positiven Aspekte, die ich dabei empfinde, nicht genießen können.
      Auf solche persönlichen Aussagen lege ich auf jeden Fall viel mehr Gewicht als auf riesige Negativschlagzeilen von Zeitungen und Magazinen, die wahrscheinlich auf einer einzigen Presseaussendung beruhen und die hunderete Medien einfach übernehmen.

      Nur einen Einwand bezüglich Reisen hab ich noch. Natürlich ist es am Urlaubsort meistens relativ egal, wie spät es ist, sofern man nicht eine Rundreise oder ähnliches mit vorgeplanten Zeiten macht. Und ja, man lebt im Urlaub nicht dauernd nach der Uhr und dadurch ist eine Zeitumstellung ziemlich irrelevant. Aber beim nach Hause kommen hat man ja wiederum eine Zeitumstellung und da hat man ja wieder den Alltag. Und da wundert es mich eben, dass das dann den meisten nichts ausmacht.

      Wie schon erwähnt, es würde mir leid tun, wenn es die eine Stunde mehr Licht am Abend nicht mehr geben würde. Aber wenn es die Mehrheit so haben will, kann man auch nichts machen.
      Eigentlich gibts eh Wichtigeres im Leben.
      LG Gabi

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s