Kärnten 2014 (Tag 10 – 2. Teil)

Fortsetzung 10. Tag, Mittwoch 30.06.14

Nun ging ich daran, diese Kirchlein zu suchen. Ich vermutete, dass ich sie in St. Paul im Lavanttal finden würde und dass mich dort Wegweiser weiterführen würden.
Ich lag mit meinen Vermutungen in beiden Fällen richtig.

In St.Paul im Lavanttal gibt es auch ein großes Sift. Wäre auch interessant gewesen, aber ich hatte nicht mehr so viel Zeit. Also musste ich es „links liegen“ lassen.

Die Richtungstafeln führten mich (eh klar) auf einen Berg. Bald kam eine Abzweigung. Links zum Josefsberg und rechts zum Johannesberg und zur Burgruine Rabenstein (auch nicht uninteressant). Ich schlängelte mich die sehr schmale Bergstraße, die wirklich nur ein bisschen breiter als für ein Fahrzeug war, langsam entlang und war auf den ganzen Fahrt hin und retour froh, dass ich keinem Fahrzeug in der Gegenrichtung begegnet bin. 🙂 Aber im Grunde genommen bin ich das schon gewohnt. Weil ich fahre ich Kärnten sehr oft und sehr gerne so schmale abgelegene Sträßchen entlang. Und ich bin jedesmal erstaunt, wie abgelegen doch manche Wohnhäuser und Gehöfte sind. In Gegegenden, wo ich während der Fahrt durch „nur Natur“ oft nicht vermuten würde, dass hier jemand wohnt.

Bald kam ich zu einem Platz, wo man parken konnte. Nun wäre es nur mehr zu Fuß weiter gegangen. Jedoch angesichts der Tatsache, dass es langsam spät wurde und ich noch die andere Kirche auch finden wollte und ebenso, weil der Weiterweg durch einen dichten Wald bergan ging und ich weder die Kirche sehen konnte, noch wie weit es noch bis dahin war, habe ich das dann gelassen.

Also kehrte ich um und nahm dann später die Abzweigung zum Johannesberg. In weiterer Folge ließ ich die nächste Kreuzung Richtung Ruine auch erstmal „rechts liegen“.

Am Ende der Straße kam dann eine kleine Ansiedlung von ein paar eng aneinander stehenden Häusern, Höfen und einem Gasthaus. Ich konnte aber im Durchblick die kleine Kirche auf einer Anhöhe sehen.

Hier war es ganz ruhig und sehr abgeschieden. Nur ein älterer Herr hat was beim Gasthaus herumgeräumt. Begrüßt wurde ich jedoch von einem etwas ungestümen, aber lieben Hund, der wie alle Hunde sofort roch, dass ich immer kleine Hundeleckerlies in meiner Hosentasche habe. 🙂 Er wollte mich auch begleiten und ich hätte nichts dagegen gehabt, aber der Mann rief ihn zurück.

Das Kirchlein und der Standort gefielen mir sehr gut. Da oben war ich ganz alleine und auch sonst war niemand zu sehen. Es war ganz ruhig da. Nur Vogelgezwitscher hörte man.

Zumindest so lange, bis ich, als ich gerade auf der Hinterseite der Kirche und ganz vertieft ins fotografieren war, halb zu Tode erschrocken bin, weil plötzlich der Hund wie ein Irrer um die Ecke gerannt kam. Er setzte sich demonstrativ vor mich hin und verlangte Leckerlies. 🙂

Am Johannesberg

Am Johannesberg Am Johannesberg

Doch bald pfiff ihn sein Herrchen wieder zurück. 🙂

Das Kirchlein zu fotografieren erwies sich als etwas schwierig. Erstens stand die Sonne schon sehr tief und da sind die Kontraste sehr stark und gehen ziemlich ins rötliche. Außerdem werden dann helle Flächen meist überbelichtet und der restliche Teil erscheint meist zu dunkel.
Zweitens war nur mehr die beiden Seiten von der Sonne beschienen, wo man keinen Platz zum ausweichen hatte, um die Kirche halbwegs ganz raufzukriegen. Der Platz war umzäunt und dahinter ging es steil bergab.

Kirche am Johannesberg

Kirche am Johannesberg

Darum kann ich nur Teile von der Kirche zeigen:

Kirche am Johannesberg

Kirche am Johannesberg

Kirche am Johannesberg

Im Ganzen gibt es sie nur im Schatten:

Kirche am Johannesberg

Blick auf die Ansiedlung davor:

Am Johannesberg

Und im Hintergrund ist die Kirche vom Josefsberg zu sehen, wo ich zu faul war, hinaufzugehen. 🙂

Am Johannesberg

Am Johannesberg, Blick zum Josefsberg

Hier nun noch alle Fotos und noch mehr vom Johannesberg in einer Galerie. Beim anklicken kann man sich alle Fotos der Reihe nach anschauen:

◊ ◊ ◊

Am Rückweg konnte ich es natürlich nicht lassen, auch noch die Abzweigung zur Burgruine Rabenstein zu fahren.

Man parkt wieder bei einem Gehöft mit Gasthaus. Und – eh klar – den Rest muss man zu Fuß gehen. 🙂 Der Blick hinauf zu den noch von der Abendsonne beschienenen Gemäuer ließ mich zuerst zweifeln, ob ich mir das antun soll und ob es sich überhaupt noch auszahlt.

Burgruine Rabenstein

Ich dachte mir, gehst halt nur ein kleines Stückchen hinauf. Denn schon die Blicke zurück am Weg waren sehr schön:

Bei der Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein Bei der Burgruine Rabenstein

Bei der Burgruine Rabenstein

Doch die in den letzten Sonnenstrahlen leuchtende Ruine lockte mich immer weiter:

Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein

Eine Beschreibung der Ruine gibt es auch. Aber ich hatte keine Zeit mehr, sie zu lesen. 🙂

Burgruine Rabenstein

Aber eh klar! Als ich dann endlich oben war, war die Sonne weg. 🙂

Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein             Burgruine Rabenstein

Aber dafür gab es noch ein paar schöne Talblicke…

Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein Burgruine Rabenstein

…Ruinensilhouetten mit schönen Wolken…

Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein Burgruine Rabenstein

…und ein paar goldene letzte Sonnenstrahlen drüben auf der Saualpe, wo wir wohnen:

Burgruine Rabenstein Burgruine Rabenstein

Burgruine Rabenstein◊ ◊ ◊

Und zum Schluß noch ein „Pflichtfoto“ vom Stift St. Paul vom Auto aus: 🙂

Stift St. Paul im Lavanttal

Und ich bin so froh, dass es Ende Juni (samt Sommerzeit :-)) so lange hell ist. So konnte ich mir noch einiges ansehen, obwohl ich erst später weggefahren bin. 🙂

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Verwandte Themen:
Kärnten 2014 (Tag 1 – 3)
Kärnten 2014 (Tag 4 – 7)
Kärnten 2014 (Tag 8 – 9)
Kärnten 2014 (Tag 10)

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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2 Antworten zu Kärnten 2014 (Tag 10 – 2. Teil)

  1. wolke205 schreibt:

    Tolle Fotos ❤

    Gefällt mir

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