Kärnten 2014 – Abreisetag (Tag 16) und Zusammenfassung

16. Tag, Sonntag 06.07.14 – Abreise

Ein wenig erfreulicher Tag – der Abreisetag. Umso fieser empfand ich es, dass wieder herrlichst die Sonne schien und es versprach, ein wunderbarer Sommertag zu werden, so wie ich ihn noch gerne am Vortag gehabt hätte. Und ein leises mulmiges Gefühl beschlich mich, welche Temperaturen uns dann in Wien und in unserer Wohnung erwarten würden.

Aber was solls. Es musste ja sein.

Glücklicherweise war die Hütte nach uns nicht gebucht und wir konnten uns mit einpacken Zeit lassen so viel wir wollten.
Trotzdem mag ich die Einpackerei am Ende des Urlaubes so gar nicht. Man ich schleppt so viel „Glump“ mit, welches man dann in den zwei Wochen schön in ganzen Häuschen verteilt und dann natürlich wieder zusammensuchen muss. Das Gewand ist da noch das Geringste. Und dann erst zu Hause. Wieder alles auspacken, wegräumen….

Ich weiß schon, das ist jammern auf hohem Niveau. Viele Menschen haben gar keine Möglichkeit in Urlaub zu fahren und wären vermutlich froh, wenn sie sich diese „Arbeit“ antun dürften. Ich mag sie halt trotzdem nicht. 🙂

Aber weil die Sonne so schön schien, musste ich unbedingt nochmals ein paar Fotos machen. Zugegebenerweise unnötig. Denn es gibt ja kaum noch was, was ich nicht schon zigmale festgehalten hätte. – Aber wenns halt grad so schön ausschaut im Sonnenlicht! 🙂

Die Hütte, die ich natürlich noch NIE vorher fotografiert habe 🙂 :

Letzter Tag auf der Alm

Letzter Tag auf der Alm

Letzter Tag auf der Alm

Letzter Tag auf der Alm

Letzter Tag auf der Alm

Letzter Tag auf der Alm

 …den Stall…

Letzter Tag auf der Alm

…den Stadel…

Letzter Tag auf der Alm

…die Aussicht mit dem „Café Alpenblick“…

Letzter Tag auf der Alm

…und die Blumen:

Letzter Tag auf der Alm   Letzter Tag auf der Alm

Obwohl hier gibt es schon einen Unterschied. Diese rosa blühenden Blumen hatten als wir ankamen, keine einzige Blüte. Erst ein paar Tage vorher erschien die erste und dann ging es Schlag auf Schlag. Ich glaube, es sind Lichtnelken:

Letzter Tag auf der Alm   Letzter Tag auf der Alm

Und auch die Balkonblumen legten erst während unseres Aufenthalts so richtig zu:

Letzter Tag auf der Alm   Letzter Tag auf der Alm

Zu Beginn sahen sie noch ziemlich mickrig aus:

Blumenfenster

Und am Ende dann so:

Letzter Tag auf der Alm

◊ ◊ ◊

Der Abschied fiel wieder nicht leicht und der Ausblick bei der Heimfahrt war natürlich nicht sehr prickelnd.

Und ja, in Wien und in der Wohnung war es heiß. Ich brauchte echt 2 – 3 Tage, bis ich mich halbwegs daran gewöhnt hatte.

◊ ◊ ◊

Tja, und das war es dann. – Fürs erste. Wir kommen nochmal nach Kärnten.
Dann aber leider nur für eine Woche in der Hütte und den Rest dann in der Ferienwohnung in der Nähe.
Natürlich ist die auch sehr schön und sogar größer. Und auch von dort hat man einen anderen, aber ebenfalls sehr schönen Ausblick. Nur steht uns da leider nicht diese schöne Wiese zur Verfügung und zum Wald muss man halt 500 m gehen. Aber besser als zu Hause in der Wohnung zu sein ist es allemal. Und die – das möchte ich nochmals erwähnen – ist auch während unseres Urlaubs nie unbesetzt. Sie wird vortrefflich von unserem Sohn gehütet.

◊ ◊ ◊

Zusammenfassend: es war ein schöner, erholsamer Urlaub. Zwar ohne viel „Action“ und Abenteuer, aber wir wollen es so. Mein Mann schätzt diese Ruhe sehr und geniesst sie, da er im Berufsleben immer sehr eingespannt und ständig von Hektik und Stress umgeben ist.
Ist sicher nicht jedermanns Sache. Für uns ist es das eben zur Zeit. War nicht immer so und kann sich auch wieder mal ändern.

Da wir ja nun schon öfter dort den Urlaub verbrachten, ist es nun beim Ankommen immer schon so ein Gefühl, als wie wenn man in ein zweites „Zu Hause“ kommen würde. Man kennt alles schon, die Gegend, die Leute und man freut sich drauf.

Früher hätten wir uns es nicht vorstellen können, immer wieder am gleichen Ort Urlaub zu machen. Da wollten wir ständig was Neues. Aber so ändert man sich eben. – Ob es auch am Alter liegt? 🙂

Auch ich habe mich wohlgefühlt, obwohl mich leider auch hier immer wieder mal gewisse Ängste nicht ganz losgelassen haben. Die sind nämlich fast nie ganz weg. Aber es ist weit besser, als voriges Jahr. Trotzdem bremst es das Wohlfühlen doch manchmal etwas ein. Aber das hat im Grunde genommen auch nichts mit dem Aufenthaltort zu tun.

Ich mag es aber auch oft recht gern, nichts oder nur wenig tun zu „müssen“ und die Möglichkeit zu haben, mich so durch den Tag treiben zu lassen. Manches mal fahre ich auch mal mit dem Auto durch die Gegend und schaue mir dies oder jenes an. Dieses mal war ich außer einkaufen nur das eine mal in St. Andrä, bei den Kirchleins und der Ruine. Ansonsten blieb ich diesmal auch sehr gerne „zu Hause“. 🙂

Dafür aber hab ich recht viel gelesen. Immerhin hab ich es auf drei Bücher gebracht. Das ist schon was für mich. 🙂 Darüber kann man hier lesen. Die vorigen Urlaube habe ich meist nicht mal eines geschafft. Mein Mann hat sogar 10 oder mehr verschlungen (Ebook Reader). 🙂 Er liest aber auch schneller als ich und ich stöbere ja dazwischen auch gerne mal am Handy in WordPress, Facebook oder anderen Internetseiten. Das dauert dann auch länger als zu Hause, weil die Internetverbindung sehr langsam ist. Auf Videos anschauen verzichte ich dann meist, weil es oft ohnehin nicht funktioniert oder es die Geduld wirklich sehr überbeansprucht. 🙂 Am Laptop selbst hab ich auch nicht allzu viel getan.

Es ist mir dadurch auch klar, dass meine Berichte über den Urlaub nicht jeden wirklich interessieren und viele sie langweilig finden werden, da es im Grunde genommen fast immer nur die gleichen Bilder zu sehen gibt und sich sonst actionmäßig nicht viel tut. Aber damit kann ich leben. 🙂

Im Übrigen bin ich direkt ein bissl stolz auf mich, dass ich es mal geschafft habe, einen „Urlaubsbericht“ fertig zu bekommen. 🙂 Auch wenn sich jetzt der Abschlusspost wieder verzögert hat. Das lag auch daran, dass ich mal über meinen Schatten gesprungen bin und die Fotos quasi fast „nackt“ und unbearbeitet (nur 1-Klick-Optimierung mit meinem Uraltprogramm) eingestellt habe. Mit richtiger Bearbeitung würden sie vermutlich erst 10 Jahre später erscheinen. 🙂

Die Fotos hab ich diesmal über Flickr eingebunden. Doch gut möglich, dass ich bei den nächsten Bildern die ich zeigen will, wieder auf Picasa zurückgreife. Dort werden seit Neuestem die Fotos beim ersten anklicken nun größer dargestellt, als in Flickr.

Dennoch werde ich das von unserem noch folgenden Aufenthalt in Kärnten wahrscheinlich nicht mehr tun. Aus dem einfachen Grund –  ich kann mich partout nicht kurz fassen. Hatte ich zu Beginn vor nur von jedem Tag ein Foto zu posten, änderte ich meine Meinung bald auf 2 – 3, dann auf ein paar und als ich mich schließlich ohnehin nie entscheiden konnte, welche Bilder ich nehmen sollte, habe ich dann schlußendlich fast alle gezeigt. Und ich weiß, es würde wieder genauso ablaufen. Und das wird mir ehrlich gesagt zu viel, weil ich mich dann selber wieder unter Stress setze.

Außerdem braucht kein Mensch mehr das hundertste Foto von der Hütte, der Wiese, dem Wald oder den Blumen.

In den letzten 4 Jahren, die wir hier waren, hab ich eine Menge Bilder gesammelt. Auch von anderen Orten von kleinen Ausflügen und so. Und wenn ich das mal zeigen will, kann ich das ja auch zeitunabhängig themenweise behandeln. Man wird also sehen. 🙂

Ansonsten bedanke ich mich bei all meinen Besuchern fürs mitlesen und kommentieren und wünsche allen, die ihren Urlaub noch vor sich haben eine wunderschöne Zeit und denen, die ihn schon hinter sich haben ein gutes Durchhaltevermögen bis zum nächsten.

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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9 Antworten zu Kärnten 2014 – Abreisetag (Tag 16) und Zusammenfassung

  1. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    es war mal wieder ein schoener Bericht, wenn auch das Thema, „Abreise“, natuerlich nicht so unbedingt schoen ist. Danke auch fuer die vielen Bilder. Davon kann ich eigentlich nie genug kriegen. Und groszartig bearbeiten brauchst Du sie wirklich nicht. Sie sie auch so Klasse.
    Es freut mich, dass es Dir waehrend des Urlaubs gut gegangen ist – groesztenteils jedenfalls.
    Apropos packen: das tue ich nur sehr ungern, egal, ob’s vor der Reise in den Urlaub ist oder vor der Heimnreise. Packen macht mir nie Spasz.
    Und zum Wetter: meine Mutter pflegte zu sagen, „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel.“ Und wenn es denn einmal regnete, waehrend wir unterwegs waren, so hiesz es, „Wenn Engel reisen, weint der Himmel Freudentraenen.“ Immer der passende Spruch auf den Lippen, das war meine Mutti. 🙂
    Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas, und mach’s gut,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Hallo Pit,
      ja, diese Sprüche kenne ich natürlich auch! 🙂
      Freut mich, dass auch Dir meine Bilder noch nicht zu langweilig geworden sind.
      Und was das bearbeiten betrifft, ich glaube, man tut sich oft selber (ich zumindest) viel zu viel damit an. Und es geht dabei einfach eine Menge Zeit drauf.

      Nein, packen tu ich auch nicht gerne. Zwar ists noch vor der Reise angenehmer, wie danach, aber irgendwie gehts da bei mir immer ein bissl chaotisch zu. 🙂 Da fang ich da an, dann fällt mir was ein, was ich auf keinen Fall vergessen will, also hol ich das, bzw. suche es, dabei fällt mir wieder was anderes ein bis ich schlußendlich fünf angefangene „Sachen“ habe und ich mich nicht mehr auskenne. 🙂
      LG Gabi

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      • Pit schreibt:

        Hallo Gabi,
        ich bearbeite wirklich nur das Noetigste. Meistens nur, dass ich einen Ausschnitt mache. Ansonsten gelegentlich die Helligkeit, das aber fast immer mit Automatikeinstellungen. Bringt in meinem Programm eigentlich ganz gute Ergebnisse. Aber wie gesagt: viel Arbeit mache ich mir nicht.
        Liebe Gruesze aus dem suedlichen Texas,
        Pit

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  2. giftigeblonde schreibt:

    Ich schau das gern zigmal anGabi!

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  3. inschweden schreibt:

    Mir gefallen die Fotos..egal ob zum zigsten Mal gesehen oder unbearbeitet. 😉

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  4. buchstabenwiese schreibt:

    Ich sehe mir deine Urlaubsfotos gerne jedes Jahr an. 🙂
    Ich finde, dass es auch Vorteile hat, wenn man jedes Jahr an den gleichen Ort fährt. Man weiß, was einen erwartet, man weiß, was man alles braucht, man braucht sich keine Sorgen machen, dass es einem dort doch nicht gefällt, man kommt an und kann gleich mit Urlaub loslegen. 🙂 Ich mag das auch.
    Natürlich mag ich es auch Neues zu entdecken. Mal so, mal so. 🙂

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Danke, liebe Martina. Das freut mich. 🙂
      Ja stimmt, beides hat seinen Reiz. Hier das angenehm Gewohnte, da das unbekannte Neue.
      Momentan ist es hier mit Kira einfach am besten. Die Wiese, der Wald…
      Sie kann fast die ganze Zeit ohne Leine sein, denn sie ist keine, die weggeht. Und man muss nicht dauernd aufpassen, ob ein anderer Hund kommt. Es ist einfach unkompliziert und entspannend.
      Wenn Kira mal nicht mehr da ist (Oh Gott, daran möcht ich noch gar nicht denken), kann alles wieder ganz anders aussehen.
      Liebe Grüße
      Gabi

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