Herbst 2014 – Teil 4

Bevor der Herbst endgültig vorbei ist, will ich diesen Rückblick endlich zu Ende bringen.

Wettermäßig ist er nun ja schon auf jeden Fall vorbei, der Herbst. Alles Grau in Grau, 3 Grad, ziemlich kräftiger Wind – Handyapp zeigt gefühlte Temperatur mit minus 6 Grad an – na toll! Am besten gar nicht rausgehen, wenn es nicht sein muss. Mit Hund muss es aber sein. Was aber auch wiederum gut ist. Denn sonst würde ich mich wahrscheinlich wirklich nur hier in der Wohnung verkriechen.

Die letzte Woche – oder besser gesagt – 1 1/2 Wochen war ich kaum am Computer. Einerseits deswegen, weil ich momentan von der „Leseritis“ befallen bin. Ich verschlinge momentan einen Krimi nach dem anderen. Momentan gibts ja auch kaum was Gemütlicheres, als im warmen Wohnzimmer auf dem Sofa zu lungern und zu lesen.

Und was den Computer betrifft, so leide ich noch immer etwas unter dem „Freut-mich-nicht-recht-Syndrom“. Hab ihn somit an manchen Tagen überhaupt nicht aufgedreht. Obwohl ich da einiges zu erledigen gehabt hätte. Und je länger ich nichts tat, umso mehr sammelte sich zusammen. Was dazu führte, dass es mich erst recht nicht gefreut hat. 🙂 Also kam zu meinen anderen „Leiden“ auch noch die „Aufschieberitis“ dazu.

Ich versuche nun, diesen Kreis zu durchbrechen und fertig zu machen, was ich angefangen habe. Also, „gemmas an“ – wie der Wiener zu sagen pflegt.

Blicken wir zurück auf den September, wo der Herbst noch schön und auf jeden Fall viel wärmer war.

Wir haben die Kellergasse in Wildendürnbach besucht. Hier waren wir schon einmal. Ich liebe diese Kellergasse, die so wunderbar in 2er und 3er Reihen im Halbkreis um den Galgenberg (schon wieder :-)), angelegt ist. Diese Kellergasse wurde voriges Jahr zur Kellergasse des Jahres ernannt.

Eigentlich wollte ich schon lange mal einen eigenen Beitrag über Kellergassen machen, die so typisch für das Weinviertel sind und die ich so gerne mag. Aber aus Zeitmangel (oder besser gesagt, meiner Unfähigkeit, alles so auf die Reihe zu bekommen, wie ich gerne möchte), muss sich der geneigte Leser momentan mit der Wikipediaerklärung zufrieden geben → Kellergassen.

An jenem Septembertag war es, wie gesagt, noch warm, ja sogar eher Richtung drückend heiß in der Sonne. Später wurde es diesiger und es kamen dann auch dunkle Wolken daher. Das Gewitter blieb aber aus.

Also präsentiere ich Euch hier ein paar Bilder von den alten Presshäusern und Weinkellern.

Wildendürnbach

Wildendürnbach   Wildendürnbach

Wildendürnbach

Wildendürnbach   Wildendürnbach

Wildendürnbach   Wildendürnbach

—-

Da wir ja schon mal hier waren, gibt es ein paar ähnliche oder fast gleiche Bilder, die man miteinander vergleichen kann.

Die linken Bilder wurde im Oktober 2009 aufgenommen, die rechts sind von heuer.

Diese wurden jeweils vom gleichen Standort aus aufgenommen, nur Blickwinkel und Ausschnitt variieren ein bisschen:

   Wildendürnbach

DSC_8200 k2   Wildendürnbach

 

Hier sieht man, dass der vordere Keller einen neuen Anstrich bekommen hat:

DSC_8188   Wildendürnbach

 

Und diese beiden Türen sind mit Sicherheit ident. Auch wenn rechts das Schild mit der Nummer fehlt und die Rosensträucher und anderen Pflanzen entfernt wurden. Schade eigentlich, denn das erste Bild wirkt so viel romantischer. Aber vielleicht sind die Sträucher ja auch kaputt geworden. Wer weiß.

DSC_8189           Wildendürnbach

◊ ◊ ◊

Nach dem Besuch der Kellergasse sind wir dann noch kurz im wahrsten Sinne der Worte „an unsere Grenzen“ gegangen, oder besser gesagt, gefahren.

Die Grenze unseres Heimatlandes liegt ja von Wildendürnbach nur mehr so ungefähr 4 1/2 km entfernt.

an der tschechischen Grenze  an der tschechischen Grenze

an der tschechischen Grenze        an der tschechischen Grenze

Entlang dieser Steine dürfte früher wohl mal die Grenze verlaufen sein.

an der tschechischen Grenze

So, das wars wieder mal. Aber einen Teil gibts dann noch. Doch danach ist Schluß. – Versprochen. 🙂

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Herbst 2014 – Teil 3

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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8 Antworten zu Herbst 2014 – Teil 4

  1. leonieloewin schreibt:

    Danke fürs „Mitnehmen“ in Deinen bunten Herbst. Sehr schöne stimmungsvolle Bilder. liebe Grüße von der Zeit recht nassen und stürmischen Insel Leonie

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  2. Pit schreibt:

    Hallo Gabi,
    schön, mal wieder von Dir zu lesen, und danke für die Einsichten in Deine Heimat. Was die „Leseritis“ angeht: ein wenig davon habe ich in der letzten Zeit auch gehabt. Und Dein Gefühl, manchmal einfach nicht an den Computer zu wollen, auch. Ich lasse da auch manchmal Dinge schleifen, die ich eigentlich erledigen sollte/wollte. Und später fällt’s mir dann umso schwerer, damit anzufangen. Aber irgendwann klappt’s doch.
    Hier ist das Wetter, nach ein paar frostigen Nächten, wieder etwas wärmer geworden. Eigentlich recht angenehm, mit tagsüber etwas über 20 Grad. So kann’s gerne noch länger bleiben.
    Mach’s gut, und liebe Grüße,
    Pit

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    • Gabi schreibt:

      Ja, irgendwie muss man halt immer einen gewissen „Mittelweg“ finden. Fällt halt manchmal leichter und manchmal schwerer. Aber was solls. Man kann nur probieren, das Beste daraus zu machen. Wir kennen das ja eh beide. 🙂
      Also auch bei Dir, wie bei Leonie, 20 Grad. Das ist eine angenehme Temperatur. Da hätte ich nichts dagegen. 🙂
      Das ganze Wochenende war es nass, neblig und kalt.
      Liebe Grüße
      Gabi

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  3. buchstabenwiese schreibt:

    Ich hab den Herbst schon längst abgehakt, liebe Gabi. 🙂

    Die Bilder sind schön und sehr stimmungsvoll. Schön, von dir zu lesen.

    Liebe Grüße,
    Martina

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    • Gabi schreibt:

      Danke schön.
      Ja auch ich hab den Herbst schon abgehakt. Aber die restlichen Fotos waren schon seit längerem vorbereitet und somit wollte ich die angefangene „Serie“ nun doch zu Ende bringen. 🙂
      Liebe Grüße
      Gabi

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