Meine Kira-Maus ist 10 Jahre alt

Nein, sie hat nicht heute Geburtstag. Der war auch nicht gestern oder vorgestern. Sondern schon vorige Woche.

Natürlich hatte ich vor, einen Beitrag an ihrem Geburtstag zu schreiben. Habe extra mit dem Handy noch ein paar Fotos von ihr gemacht. Aber aus dem Beitrg wurde nichts. Ist sich nicht ausgegangen. Auch nicht am nächsten oder übernächsten Tag. Und das hatte mich fürchterlich geärgert.

Aber heute dachte ich mir, ich schreib doch noch was und zeige die Fotos. Ist doch völlig egal, ob es an ihrem Geburtstag ist oder ein anderes mal. Vor allem, weil wir ja ohnehin nicht genau wissen, ob das Datum ihres Geburtstages, der in ihrem Impfpass stand, wirklich stimmt – nämlich der 1. April 2005. Irgendwie wirkt ja doch irgendwie ein bisschen wie willkürlich „ausgesucht“.  Aber wir haben es eben als ihren Geburtstag beibehalten.

Sie kam im Februar 2007, also mit knapp 2 Jahren, als Pflegehund zu uns. Warum und wieso ist nicht wichtig. Fakt ist, sie hatte damals mit ihrem lieben Wesen so schnell und so heftig unser Herz erobert, dass wir uns wünschten, sie könnte bei uns bleiben. Und so geschah es dann auch.

Nur wussten wir im Prinzip fast gar nichts von ihrem Vorleben. Aber es dürfte ihr wohl nie irgendwo schlecht ergangen sein, denn sie war überaus freundlich, überhaupt nicht ängstlich und reagierte auch nie so, als dass man annehmen hätte können, sie wäre schlecht behandelt worden.
Sehr aufgeweckt und wild war sie und sehr kräftig. 🙂 Das verlangte anfangs schon einiges von uns ab. 🙂 Aber im Grunde genommen, war und ist sie recht brav und auf jeden Fall überaus menschenfreundlich. Einziges Manko: sie verträgt sich nicht immer mit anderen Hunden, bzw. war und ist das auch oft sehr verschieden. Aber da wir das ja wissen, mussten wir immer etwas vorsichtig mit Hundekontakten sein. Aber das ist heute im Alter auch schon besser geworden. Und wenn sie dann einen Hund akzeptiert und er ihr Freund ist, kann dieser dann mit ihr machen, was er will und sie lässt sich alles gefallen. 🙂 Ganz egal ob der klein oder groß ist.

Der Tierarzt meinte damals, die 2 Jahre könnten ungefähr stimmen. Aber wer weiß, so genau kann das sicher auch kein Tierarzt feststellen und vielleicht war sie ja auch schon ein bisschen älter.
Genausowenig wissen wir nicht genau, was für eine Rasse sie eigentlich ist. Im Impfpass stand drinnen Pitbull – Dogo Argentino Mix. Der Tierarzt meinte aber damals, dass sie eher ein Amstaff sei. In einem Forum hat mir aber anhand eines Fotos jemand erklärt, sie ist sicher kein Amstaff, sondern wegen der braunen Nase ein Pitbull (ein „Rednose“), denn Amstaffs haben nur schwarze Nasen. Dann hats aber auch wieder geheißen, wegen ihrer ausgefransten Lefzen könnten doch ein Dogo Argentino mitgemischt haben, denn Pitbulls haben glatte Lefzen. Aber letztendlich ist das ja auch egal, ob sie vielleicht ein Pitstaffdogo oder ein Dogostaffpit ist oder einfach nur ein lieber Hund. Rassen und Rassennamen sind ja ziemlich unwichtig (bis auf ein paar leider hirnrissige Gesetze diesbezüglich – aber das ist eine andere Geschichte).

Wir würden uns jederzeit wieder einen Hund dieser Rasse nehmen, weil wir nur gute Erfahrungen gemacht haben und das auch andere Besitzer dieser Rasse bestätigen können.
Ich bin mit Hunden aufgewachsen und in meiner Familie und die meines Mannes hat es immer viele Hunde gegeben. Aber ohne Übertreibung, Kira ist der menschenfreundlichste, toleranteste gelassenste Hund, den ich je kennengelernt habe. Egal ob Autos, Motorräder, Radfahrer, Skater oder lärmende und spielende Kinder um sie toben – es regt sie nicht auf. Sie bellt auch nicht viel. Ich werde oft von Leuten, die ich nicht so oft sehe gefragt, ob wir unseren Hund noch haben, weil man sie nie bellen hört. Man kann mit ihr problemlos in Wald und Flur ohne Leine gehen. Sie läuft nicht davon, bleibt immer nahe bei uns und auch wenn Rehe und Hasen vor uns den Weg kreuzen, ist es ihr ziemlich wurscht. Sie hat absolut keinen Jagdtrieb.

Aber in einer Sache ist sie doch sehr sensibel. Sie verträgt es nicht, wenn man sich streitet oder heftig diskutiert oder auch herumjammert (ok, das betrifft mich am meisten). Es muss am Tonfall oder an einer gewissen Art, wie man spricht liegen. Dann steht sie auf, schaut uns mal kurz mit angelegten Ohren an und verschwindet in ein anderes Zimmer. Das mag sie einfach nicht.

Die einzigen Probleme die es gab, vermehrt zu Beginn, als sie zu uns kam, waren mit den Mitmenschen bedingt durch ihre Rasse und die Vorurteile, die es dazu gibt. Es wurde und wird leider noch immer, öfter die Straßenseite gewechselt, man wird oder wurde verächtlich angeschaut oder im krassen Fall sogar beschimpft, ohne dass es einen Grund dafür gibt oder gab. Einmal wurde sogar die Polizei gerufen auf der Donauinsel, von einer Frau, die sich von Kira belästigt fühlte, obwohl sie gar nicht mal in ihre Nähe kam. Die Polizei kam, sah, dass alles in Ordnung war und die Sache war erledigt.

Aber auch im Bekanntenkreis und in unserem Haus war es zu Beginn nicht nur einfach, doch es hielt sich so halbwegs in Grenzen. Aber auch hier gab es Angst, Verachtung und in einem Fall sogar Gehässigkeit. Doch das meiste hat sich mit der Zeit gelegt. Als die Leute merkten, dass Kira keine Böse ist und dass wir sie im Stiegenhaus nie ohne Leine laufen lassen und auch Leuten, von denen wir wissen, dass sie Angst vor Hunden haben, ausweichen. Ich finde auch nichts dabei, wenn jemand sagt, er früchtet sich vor Hunden. Dann weiß man es, weicht diesen Personen aus und man kommt gut miteinander zurecht. Eigentlich ganz einfach.
Wenn mir am Gehsteig eine Mutter mit Kindern entgegenkommt, dann nehme ich sie auch ganz kurz an die Leine. Nicht wegen Kira. Sie beachtet die Kinder ohnehin nicht. Aber die Mutter und die Kinder fühlen sich sicherer und können ohne Angst an uns vorbei gehen.
Es gab zu Beginn einige Menschen, die zuerst Angst vor ihr hatten, die sie aber heute, wenn sie sie sehen sehr gerne herzen und streicheln. Das mag sie ja besonders gern. 🙂

Wo es allerdings noch nie Probleme gab und gibt, das sind die Urlaube mit ihr in den anderen Bundesländern. Egal ob Hotel oder Hütte. Nie gab es irgendwelche Vorurteile oder Probleme. Mit scheint, dass diese Angst vor Hunden und vor allem vor gewissen Rassen ziemlich Wien- oder Städte-spezifisch ist. Am Land scheint man da viel entspannter diesbezüglich zu sein.

Nun ist meine Maus vorige Woche 10 Jahre alt geworden. Die 8 Jahre, die sie bei uns ist, sind wahrlich wie im Flug vergangen. Viel zu schnell, für unsere Begriffe. Und ich möchte keinen einzigen Tag davon missen.

Und natürlich merkt man ihr nun auch das Alter schon an. Sie ist langsamer geworden, wird schneller müde, sieht nicht mehr so gut, die Muskeln sind nicht mehr so ausgeprägt wie früher und Hitze macht ihr nun schon ziemlich zu schaffen, was bei unserer heißen Wohnung im Sommer, wo es dann ja kein kühles Plätzchen gibt, zum Problem werden kann.
Ein gesundheitliches Problem ihre Spondylathrose in Rücken und ihre Gelenke. Gott sei Dank hat sie noch keine Probleme mit Laufen und Spielen. Die Schmerzen kommen immer erst danach, am Abend, und am ärgsten dann, wenn sie dann länger gelegen ist.

Angefangen hat das ja schon vor drei Jahren. Anfangs zeigten sich gelegentlich Schmerzen nur danach am Abend, wenn an dem Tag ein großer Spaziergang und/oder viel Laufen und Spielen war. Und vor ca. 2 Jahren war das dann relativ regelmäßig der Fall. Seitdem bekommt sie alle paar Wochen, wenn es wieder recht schlimm ist, für 1, 2 (mittlerweile manchmal 3) Wochen ein Schmerzmittel. Seit dieser Zeit sind die „großen“ Spazier- und Spielrunden sukzessiv kürzer und weniger intensiv geworden, um sie nicht zu überlasten, aber die Probleme damit natürlich nicht weniger. Aber laufen, spielen und am Ball oder Seil zerren liebt sie nunmal sehr und wir wollen ihr es so lange es im Rahmen möglich ist, auch vergönnen. Und Bewegung soll sie ja machen. Ganz schonen wäre grundfalsch, weil dann ja die Muskeln noch mehr und schneller abbauen würden, was ja auch wieder nicht gut ist. Aber wie gesagt, man muss halt nun schon Grenzen schaffen. Nur wo diese Grenzen sind, ist nicht immer einfach rauszufinden und vor allem hat da jeder in meiner Familie eine andere Vorstellung davon.

Als das Ganze so vor 2 – 3 Jahren anfing, hatte mich das sehr mitgenommen. Das war die Zeit, als ich dann auch etwas depressiv wurde. Zwar war (und ist es manchmal noch immer) nicht nur wegen Kira, sondern auch wegen dies und jenem, was uns Zweibeiner betrifft. Denn bei uns hat ja immer irgendwer, irgendwan, irgendwas. Oder es geht sonst was schief. – Naja, das ewige Bla, Bla. Das kennt Ihr ja eh schon von mir. 🙂
Auf jeden Fall tat ich mir schwer mit all dem. Kira tat mir einfach leid und ich fand, dass sie noch zu jung für diesen Schmarrn war und es erinnerte mich an unsere vorige Hündin – meine Cindy – die auch mit 8 Jahren krank wurde und wegen Krebs nur knapp 9 Jahre alt wurde.
Ich hatte vor zwei Jahren so schwarz gesehen, dass ich fürchtete, sie könne mit 10 Jahren fast gar nicht mehr gehen, oder dass sie dieses Alter gar nicht erreichen würde. Ich kann gar nicht sagen, wie heilfroh ich bin, dass ich unrecht hatte.

Bis jetzt hat es auch mit den zeitweiligen Gaben von Schmerzmittel ganz gut geklappt. Aber leider hat sie nun auch vermehrt Probleme mit Magen und Darm. Da war sie immer schon eher empfindlich und das dürfte sich nun leider auch häufen. In den letzten zwei Monaten hatte sie zweimal eine Darmentzündung mit etwas blutigem und schleimigen Stuhl und musste deswegen Antibiotika nehmen. Jetzt hab ich die Befürchtung, dass sie das Schmerzmittel vielleicht nicht mehr so gut verträgt. Auch die Blutwerte von der Bauchspeicheldrüse sind erhöht. Und sie hat immer öfter mal Probleme mit Magen und/oder Darm. Wenn sie Durchfall hat oder nicht fressen will, ist das ja ziemlich offensichtlich. Aber manchmal sind es nur Kleinigkeiten, woran ich das merke. Und glaubt mir, ich merke das! Mir fallen auch die kleinsten Veränderungen auf – ob ich will oder nicht. Das ist ja leider auch ein gewisses Dilemma. Aber ich muss auch sagen, meistens hatte ich damit recht. Auch wenn es mir vorher keiner glauben wollte.

Mittlerweile muss ich ja wohl akzeptieren, dass unsere Kira eben schon eine Oma ist. Große Hunde altern ja leider schneller als Kleine und Pitbulls und Amstaffs werden durchschnittlich so 12 Jahre alt. Aber ich hab auch schon wesentlich ältere gesehen und davon gelesen. Also kann man nur hoffen, dass sich nicht noch mehr Wehwechen in nächster Zeit dazu gesellen oder die bestehenden zu schnell voran schreiten. Ich will mich weiterhin bemühen einzusehen, dass es – so wie ja auch bei mir – schlechtere und bessere Tage gibt. Weiters dass ich die gelegentlichen Schleifer mit einem Hinterbein – die mal öfter und mal weniger vorkommen – auf Beton und auf dem Teppich überhöre (obwohl sie mir durch Mark und Bein gehen) und die manchmal vorkommenden Einknicker oder Wegrutscher übersehe (die ich ja leider auch bemerke, selbst wenn ich Kira nicht direkt anschaue)

Wie gesagt, ich bemühe mich. Und seit ich das tue, geht es mir auch psychisch besser. Zwar nicht immer, aber immer öfter. 🙂
Nur hab ich ja leider mit dem Altern allgemein (auch bei mir und meinen Lieben) und mit Krankheiten generell große Probleme. Doch die sind nun mal da, hats immer schon gegeben und wird es immer geben und das kann man nicht ändern. Das werde ich wohl oder übel akzeptieren müssen.

Laut einer Liste wäre Kira ja in ihrer Gewichtsklasse nun mit ihren 10 Jahren ca. 75 Menschenjahre alt. Aber ehrlich gesagt, so alt kommt sie mir noch nicht vor. Sie ist, wenn sie gut drauf ist wesentlich fitter als ich mit meinen 55 Jahren.

Ich möchte aber ehrlich gesagt gar nicht wissen, was für ein erbärmliches Bild wir zwei manchmal beim Gassi gehen abgeben, wenn es ihr nicht gut geht und mir auch nicht, weil ich vielleicht schlecht Luft kriege, viel husten muss, oder wieder mal Herzrasen hab oder mir sonst was weh tut. Dann sind wir wahrlich zwei Omas, die wie Schnecken durch die Gassen schleichen.
Ich bin gespannt, bis mal ein kräftiger junger Mann daherkommt und mir anbietet mich auf dem Heimweg zu stützen und den Hund nach Hause trägt, weil er das Elend nicht mit ansehen kann 🙂
Ihr werdet lachen! Aber sobald es heiß wird – und das fängt bei uns beiden schon unter 30 Grad an – wird das nicht allzu lange auf sich warten lassen. 🙂

Aber so ist das nun mit älteren Hunden. Man liebt sie natürlich genauso wie früher. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Und man fängt an sie zu verwöhnen, weil sie ja so arm sind, wegen dieser oder jener Problemchen. Man ist nicht mehr so streng mit ihnen. Was aber ein Fehler ist.
Denn plötzlich hört Hund gewisse Worte wie „Hier“, „Platz“, „Sitz“ und „Aus“ nicht mehr. Worte, die er gut kannte und auf die er früher zumindest meistens richtig reagiert hat. Hund hört sicher nicht mehr ganz so gut wie früher, aber auch nicht wirklich schlecht. Trotzdem tut er so, als ob er diese Worte nicht kennt und noch nie vorher von ihnen gehört hätte. 🙂 Oder ist das so eine Art Alterssturheit, so wie es das ja auch bei älteren Menschen gibt? Keine Ahnung.
Und Frauchen gibt natürlich nach. Das ist dann der zweite Fehler. 🙂 Da kann man dann nur sagen, selber schuld. 🙂

So, und nun ist es geschehen, wie immer bei mir im Blog. Ich wollt nur ein bisschen was schreiben und Fotos zeigen und schon ist es wieder ein langer Roman geworden. Wenn ich mal dran bin, dann verselbstständigt sich die Schreiberei einfach. Ist halt so. 🙂

Aber andererseits hab ich eh noch nie wirklich viel über Kira erzählt, warum auch immer. Eigentlich eine Schande. Ich liebe meine Maus und sie gehört fest zu meinem Leben dazu. Und wie es sich auch die meisten Tierbesitzer denken können, kann ich kann mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen. Ich hoffe so sehr, dass uns noch einiges an Zeit bleibt, die wir miteinander verbringen können.
Das gilt natürlich auf für das Herrchen und Jungherrchen. Sie ist unser aller Liebling.

Und da ich jetzt so viel geschrieben habe, werde ich die Fotos in einem Extra-Beitrag bringen. Sonst wird das alles hier gar so lang.

Also, bis bald – hoffe ich. 🙂

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Über Gabi

Ich bin hundenarrisch, fotografierwütig, Weinviertel-Liebhaberin, bergbegeistert, USA- und Australien Fan und in der Malerei versuche ich mich auch. Mein Blog: https://baumdaemon.wordpress.com/
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22 Antworten zu Meine Kira-Maus ist 10 Jahre alt

  1. leonieloewin schreibt:

    Herzliche Glückwünsche für Kira. Nicht nur wir…auch unsere lieben Hunde werden leider älter und älter. Aber so ist das Leben. Ich freue mich schon sehr auf die Fotos. Liebe Grüße und auch ein kräftiges Wau Wau von Lasko für das Geburtstagskind Leonie

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    • Gabi schreibt:

      Kira dankt mit einem Wuff! Ja, Du hast recht. Vor niemanden macht das Alter halt. Und wenn man bedenkt, wie viele das Pech haben, es nicht zu erleben, dann muss man ja eigentlich froh sein, wenn man alt wird. Ich hoffe, dieser Satz klingt jetzt nicht all zu wirr. 😊
      Ich hoffe, ich schaffe es morgen mit den Fotos. Bin leider auch mit dem Kommentieren überall hinten nach.
      Liebe Grüße
      Gabi

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  2. wolke205 schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch liebe Kira ❤ Egal wann sie nun wirklich geboren ist – 8 Jahre bei Euch sind eine wundervolle Zeit, die Ihr schon miteinander verbringen durftet. Trotz der gesundheitlichen Probleme, hoffe ich, dass Ihr noch viele schöne Jahre zusammen habt ❤

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    • Gabi schreibt:

      Danke schön. Ja natürlich war und ist es ja Gott sei Dank noch, eine wunderschöne Zeit. Man würde sich halt wünschen, dass Hunde eine längere Lebenserwartung haben. Ich hoffe auch sehr, noch schöne Jahre mit Kira zu haben.
      Liebe Grüße
      Gabi

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  3. DerSinn schreibt:

    Ach … die Bilder hätten aber nicht gestört. 😉

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  4. Der Emil schreibt:

    Langer Text. Der mußte mal raus, was? So, wie mensch manchmal einfach einem Wildfremden die Ohren volljubeln oder -jammern mag und muß …

    Eines aber lese ich hier sehr deutlich: Respekt vorm und Liebe zum Hund, wahrscheinlich zum Tier allgemein.

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    • Gabi schreibt:

      Ja, stimmt. Ich wollte eigentlich nur ein bissl was schreiben und ein paar Fotos zeigen und dann wurde eben mehr daraus.
      Eigentlich hätte ich öfter mal Lust jemanden die Ohren vollzujubeln. Aber meist getraue ich mich nicht wirklich oder ich kann es nicht wirklich in Worte fassen.
      Und ja, es stimmt auch, dass ich Tiere generell sehr mag und natürlich respektiere. Nur mit Spinnen hab ich so meine Probleme. 😊
      Und Hunde liebe ich wirklich. Schon von Kindesbeinen an. Und Mann und Sohn genauso.
      Ich bin mit Ihnen aufgewachsen und entweder hatten wir selbst einen oder andere in der Familie. Also es gab quasi immer Hunde um mich. Und ich mag sie alle. Ob groß oder klein.
      Es ist schön, mit einem Tier zusammen zu leben. Aber es bringt halt auch manchmal Sorgen mit sich. Das gehört leider dazu.
      Liebe Grüße
      Gabi

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  5. Pit schreibt:

    Hallo Gabi.
    es war richtig schoen, diesen liebevollenBericht ueber Kira zu lesen. Danke dafuer! Und fuer Kira dann nachtraeglich noch einen herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag. Gib‘ ihr doch bitte einen ganz liebe Klaps von mir.
    LG, und mach’s gut,
    Pit

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  6. kowkla123 schreibt:

    10 Jahre, das verbindet, ich wünsche ein schönes Wochenende, Klaus

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  7. LiFe schreibt:

    Wir, meine 10 Jährige Easy (Jack Beagle (Mix :-)) und ich an, Kira nachrtäglich zum Geburtstag zu gratulieren. Mir gefällt dieser Blog sehr. Welch ein Zufall….Kira und Easy sind beide 10. und Omas…..wobei Zufälle soll es nicht geben. Meine Easy ist klein, aber grau ist sie auch geworden. Ich genieße jeden Tag mit ihr spazieren zu gehen. Von meinem erwachsenen Sohn habe ich noch zwei Wasserschildkröten. Felix und Susi. Ich mochte sie nicht abgeben. Mein Sohn dachte es könnte für mich zu viel werden….nein, abgeben tut man Tiere nicht! Sie sind Familie. Sie sind was Besonderes. Aber später erzähle ich mehr.

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    • Gabi schreibt:

      Hallo Life,
      danke für Deinen Besuch hier und Deinen Kommentar. Sorry für die späte Antwort. Ich komme leider manchmal nicht nach mit den Blogs und den Kommentaren. Meine Leser und Leserinnen kennen das schon von mir, dass manches bei mir länger dauert. 🙂
      Danke für die Wünsche. Und wie ich lese, hast Du ja auch schon eine ältere Hündin und weißt ja selbst, wie man an seinem Tier hängt. Und es stimmt schon, man soll jeden Tag mit ihnen genießen. Schön, dass Du auch die Wasserschildkröten behalten hast. Und Du hast auf jeden Fall recht. Tiere gibt man nicht ab. Das hat es in unserer Familie noch nie gegeben. Im Gegenteil, sie hat zweimal einen Hund genommen, der nicht mehr „gewollt“ war. Sie hätte es nie zugelassen, dass diese Hunde ins Tierheim müssen.
      Und es stimmt auf jeden Fall, sie sind Familie und gehören auf jeden Fall dazu.
      LG Gabi

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  8. buchstabenwiese schreibt:

    Herzlichen Glückwunsch noch an Kira. ❤
    Ich wünsche dir und ihr, dass es ihr noch ganz ganz lange gut geht und sie mit dir gemeinsam mal flott und mal omamäßig 😉 , je nach Gefühlslage, durch Wald und Flur laufen kann. 🙂
    Schön, mal einiges über Kira zu erfahren. ❤

    Die Zeit vergeht aber auch immer so schnell. Ich sehe Pepper noch als Welpen vor mir und nun wird er diesen Monat schon 11 Jahre. Ich kann das gar nicht glauben.
    Er ist übrigens genau so sensibel wie Kira. Sobald wir uns etwas lauter unterhalten, diskutieren oder streiten, verlässt er den Raum, geht nach oben und legt sich ins Bett. 🙂

    Über die Vorurteile bin ich sehr erschrocken. Da ruft jemand die Polizei, weil sie sich von Kira belästigt fühlt, nur weil Kira einfach da ist? Unglaublich. Das mit den Rassen finde ich auch nicht in Ordnung, wie das gehandhabt wird. Und die Medien schüren noch die Angst.
    Wie man aber an Kira sieht, ist sie so eine Liebe. Und schließlich ist jeder Hund, egal welcher Rasse, ein Tier, das auch mal unberechenbar sein kann. Auch der süße kleine Schoßhund. Es sind ja keine Stofftiere.

    Ich nehme Pepper, obwohl er so niedlich aussieht und die wenigsten Angst vor ihm haben, bei Kindern auch kurz. Weil Kinder nämlich ebenfalls unberechenbar sind. 😉 Sie schreien plötzlich los oder hüpfen plötzlich oder beides und erschrecken so den Hund. Pepper hat grundsätzlich kein Problem mit Kindern, besonders mit ganz kleinen nicht, aber wenn sie sich so wild gebären, dann kann es sein, dass er sich erschreckt und bellt oder er einfach mitmachen will und bellt, weil da Action ist. Und schon wird man blöd angeguckt, weil der Hund nicht trotzdem ganz ruhig und gelassen bleibt. Aber ruhig und gelassen bei einem Parson (Jack) Russel Terrier … wenn irgendwo was los ist … wie soll das gehen … 😉
    Da sind nämlich oft größere Hunde wie Kira viel gelassener.

    Ich verstehe das sehr gut, dass dich das mit Kiras Krankheit so mitnimmt. Wenn ich daran denke, wie schlecht es mir ging, als das mit Peppers Bein anfing und nicht besser wurde. Und wie aufmerksam ich bin, wenn es beim Laufen bei ihm mal nicht so "rund" erscheint. Schon denke ich, dass alles wieder von vorn losgeht. Ich höre sozusagen die Flöhe husten, wie man so schön sagt. Dabei ist es seit letzten Sommer, seit er die Blutegeltherapie bekommen hat, wirklich gut. Doch noch immer habe ich Angst, dass es wieder losgeht.
    Ich muss mich da immer zusammenreißen.
    Und ich kenne es auch, wenn man den Hund zu sehr verwöhnt, weil es ihm nicht gutgeht.
    Ich muss Pepper jedes Mal fast wieder neu erziehen, wenn er mal krank war. 🙂 Kaum lässt man öfter mal was durchgehen, schon hört er schlechter. 🙂 Er nutzt das gnadenlos aus. 🙂

    Man merkt, wie sehr du bzw ihr Kira lieb(s)t. Aber so soll es auch sein. Bei uns ist es nicht anders.
    Auch mein Mann wird bei Peppers Blick ganz weich. 😉 Ich glaube, ihm fällt es noch schwerer hart zu bleiben. Pepper wickelt ihn um den Finger.

    Liebe Grüße,
    Martina

    P.S. Wie du siehst, fällt es mir manchmal auch schwer mich kurz zu fassen. Kurz wird überbewertet. 😉

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    • Gabi schreibt:

      Liebe Martina,
      erst ma sorry, dass ich hier so spät antworte. Als ich Deine anderen Kommentare beantwortete, tat ich das am Handy. Aber ich hatte schon vor, hier mehr zu schreiben und das wollte ich eben am Computer machen.

      Man kann es wirklich oft nicht glauben, wie schnell unsere Hunde „alt“ werden. Aber eigentlich ist das ja auch bei Kindern so und auch bei uns selbst.
      Pepper war sicherlich sehr süß als Welpe. Ich nehme an, Kira auch. Nur leider haben wir nie ein Foto von ihr gesehen, von der Zeit, bevor sie zu uns kam.
      Und was unsere „Sensibelchen“ angeht. ich glaube, dass das viele Hunde sind. Sie mögen es nicht, wenn da irgendwas „in der Luft“ ist. Sie merken es ja auch recht schnell, an der Stimme, am Tonfall, am Verhalten von den Menschen. Sie sind in gewisser Weise meist viel zartfühlender, als wir.
      Darum muss ich mich ja auch immer – soweit ich es schaffe – zusammenreissen, wenn ich wieder mal merke, „dass da was ist“, es ihr nicht so gut geht oder so. Denn ich denke, sie merkt dann meine Unsicherheit, was sie dann auch irgendwie selber unsicher macht.

      Du hast das gut gesagt mit dem „Flöhe husten hören“. Man könnte auch sagen „das Gras wachsen hören“. So bin ich tatsächlich. Muss aber schon sagen, dass ich zwar nicht immer, aber doch sehr oft recht habe. Nun wäre es halt nur gut, wenn ich so manches auch richtig bewerten könnte. Also, nicht vielleicht zu viel hineininterpretiere. Es ist manchmal verdammt schwierig zu wissen, was das richtige ist.
      Darum kann ich Dich sehr gut verstehen, wenn Du Dir Sorgen um Peppers Bein machst, selbst wenn er vielleicht nur ein ganz kleines bisschen hinkt oder so. Man hat halt Angst, es könnte wieder schlimmer werden.

      Mein Mann liebt Kira auch sehr. Er sagt immer, sie ist seine Freundin! 🙂 Und Kira ist auch mehr ein „Herrchen-Hund“. Sie mag ihn und auch meinen Sohn schon lieber als mich. Aber das ist schon in Ordnung so. Die beiden nehmen eben vieles gelassener als ich und das spürt sie auch. Wenn es nach mir gehen würde, würde ich sie wegen ihrer Gelenke wohl zu sehr unter den „Glassturz“ stellen, was aber auch nicht gut wäre.

      Und ja leider. Das mit der Polizei war wirklich so. Aber wie gesagt, die Frau dürfte – gelinde gesagt – nicht ganz „dicht“ gewesen sein. Das hatten auch die Polizisten gemerkt. Denn sie sagte auch was von Ausländern, die sie verfolgen würden, obwohl da keine da waren. Und sie merkten auch, dass mit Kira alles in Ordnung war.

      Kira ist auch ganz lieb zu Kindern. So wild sie sonst immer ist oder war, aber bei kleinen Kindern ist sie vorsichtig.
      Meine kleine Cindy, war da auch nicht ganz so gelassen. Sie war eben auch ein kleiner Hund und wenn Kinder so wild oder tollpatschig daher kamen und sie so „schnell“ von oben herab streicheln wollten, hatte sie immer etwas Angst bekommen. Und da war ich mir nie sicher, ob sie nicht „hinschnappen“ würde. Also nicht wirklich beißen, aber so in die Luft schnappen. Darum hab ich Kindern immer gesagt, sie sollen sie nicht streicheln. Weil wer weiß, was dann wieder los ist, wenn so ein Kind vielleicht einen kleinen Kratzer abbekommt. Und um das zu verhindern, hab ich es gar nicht zugelassen.
      Bei Kira ist das alles aber überhaupt kein Problem.

      So, Du hast recht. Sich kurz fassen wird überbewertet. 🙂

      Liebe Grüße
      Gabi

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      • buchstabenwiese schreibt:

        Das ist schon okay, liebe Gabi.
        Ja, Pepper war wirklich sehr süß als Welpe. Aber manchmal auch ein wenig anstrengend. 🙂
        Kira war bestimmt auch so süß. Welpen sind doch immer süß. Schade, dass du davon kein Bild hast.

        Bei Pepper muss ich normalerweise keine Angst haben, dass er bei Kinder so in der Luft schnappt. Das ist nicht seine Art. Aber ich kenne das von anderen Hunden. Bei Pepper muss ich eher aufpassen, wenn größere Kinder so rennen und hüpfen, und dann noch womöglich mit viel Gekreische. 🙂 Und bei ferngesteuerten Spielzeugautos. 🙂 Wenn die so vorbeiflitzen, dann möchte er sie fangen und in die Reifen beißen. Da kommt der Jagdtrieb durch. 🙂
        Bei kleinen Kindern, die gerade so laufen können, ist er ganz lieb, die dürfen ihn auch überall anfassen, die sind ja noch nicht so wild. Da kann es höchstens sein, dass er ihnen den Keks weg isst, den solche Kinder schon mal in der Hand halten. *lach* Das ist zu verführerisch für ihn und bei kleinen Kindern ja auch in Reichweite. Oder dass er ihnen durchs Gesicht schleckt. 🙂
        Trotzdem bin ich bei fremden Kindern immer vorsichtig. Lieber mal nicht anfassen lassen, wenn man kein gutes Gefühl hat oder bei Kindern, die selbst Angst haben. Denn wenn irgendwas ist, dann ist es ja immer der Hund. Auch wenn ihn keine Schuld trifft. Das braucht kein Mensch. 🙂

        Manchmal denke ich auch, dass Pepper meinen Mann lieber hat. Mein Mann ist auch eher ruhig und gelassen. Das mögen Hunde lieber. Ich bin da etwas temperamentvoller, um es mal vorsichtig auszudrücken. 🙂 Das ist natürlich in Bezug auf den Hund schon mal kontraproduktiv. Aber draußen, da hört Pepper z.B. besser auf mich. Ich habe ihn erzogen, bin konsequenter und ich bin normalerweise gelassener, wenn uns andere Hunde begegnen. Kommt natürlich auch auf meine Tagesverfassung an. Da Pepper auf andere Rüden oft aggressiv reagiert, fühlt mein Mann sich schnell überfordert, wenn uns andere Hunde begegnen. Da bin tatsächlich ich diejenige, die mal ruhiger bleibt. 🙂
        Ich glaube, dass Pepper uns beide gleich liebt. Mal hängt er mehr an meinen Mann und mal ist er ganz eng mit mir. Ist unterschiedlich. Je nach Situation. Unser Hund sucht sich immer das Beste aus. 🙂

        Liebe Grüße,
        Martina

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  9. SchmidtsWife schreibt:

    Da bin ich nun wohl schon etwas sehr spaet dran. Trotzem, herzliche Glueckwuensche an Kira nachtraeglich 🙂 Hier steht dieses Jahr der 9. Geburtstag an.

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